Katzenaids / FIV

17. Dezember 2009

Meine Katze hat FIV – na und?

Leider gibt es immer noch reichlich Vorurteile über FIV. Diese führen oft dazu, dass Katzen mit der Diagnose FIV in Einzelhaft freudlos vor sich hindämmern oder sogar vor Ablauf ihrer eigentlichen Lebensuhr aufgegeben und eingeschläfert werden.

Darum bieten wir hier die Gelegenheit, Euch aufgrund von einigen Fakten und Erfahrungsberichten eine eigene Meinung zu bilden.

Erster Tipp: Beim Stichwort FIV (felines Immundefizienzvirus) oder salopp „Katzenaids“ bitte erst einmal gelassen bleiben. Die Diagnose FIV ist „nicht schön“ – aber es gibt wesentlich Schlimmeres.

Was ist FIV?
FIV ist quasi bei Katzen das, was beim Menschen HIV ist: Genau wie Aids beim Menschen führt eine FIV-Infektion bei der Katze mit Fortschreiten der Krankheit zu einer zunehmend geschwächten Immunabwehr. Dieser Prozess dauert jedoch in der Regel viele Jahre, bevor er schließlich im Endstadium zum Tod führt – sofern das Endstadium überhaupt eintritt. Eine FIV-Infektion ist nicht heilbar.

Wichtig: Nur der Western-Blot-Test weist FIV relativ sicher nach – der häufig angewendete Schnelltest ist oft falsch positiv.

Wie kann sich eine Katze mit FIV anstecken?
FIV wird hauptsächlich durch Bissverletzungen übertragen. Dies geschieht beim Deckungsakt oder bei Revierkämpfen vor allem unkastrierter Freilaufkater, die somit auch die maßgeblichen FIV-Überträger und auch selbst die häufigsten Opfer der Krankheit sind.

Der einzige andere nachweisliche Übertragungsweg ist von FIV-Mutter zu ihren ungeborenen Kitten. Wobei nicht alle Kitten einer FIV-infizierten Mutter auch FIV-positiv sein müssen. Es ist im Gegenteil sogar möglich, dass eine FIV-Katzenmutter pumperlgesunde Kitten in die Welt setzt. Darum ist es auch wichtig beim FIV-Test für Babykatzen mind. fünf bis sechs Monate zu warten, da sie vorher falsch positiv auf das Immunsystem der Mutter getestet werden könnten.

Hauptsächlicher Übertragungsweg von FIV
Der Virus wird im alltäglichen Katzenzusammenleben über den Speichel übertragen (nicht wie man oft im Internet liest „Blut zu Blut“ – außer natürlich bei einer Bluttransfusion. Aber da werden ja wohl hoffentlich die zuständigen Tierärzte vorsorgen).

Für eine Ansteckung muss jedoch der Speichel der infizierten Katze direkt in den Blutkreislauf der noch nicht infizierten Katze gelangen. Zudem müsste sich die infizierte Katze dafür in einem „aktiven“ FIV-Krankheitsstadium befinden z.B. zu Beginn der Infektion oder im Endstadium. Somit führen nicht einmal Bisse immer zwingend zu einer Ansteckung.

Da der Virus an der Außenwelt ausgesprochen instabil ist, kann eine Ansteckung über gemeinsame Futter- und Wassernäpfe, Klos und Schlafplätze, sowie gegenseitiges Ablecken nach heutigem Wissen ausgeschlossen werden.

Es gibt auch Studien zu Katzenkolonien, in denen während vieler Jahre einzelne mit FIV infizierte Katzen mit nicht infizierten zusammenlebten, ohne dass es zu weiteren Infektionsfällen kam.

Kurz: In friedlich zusammenlebenden, kastrierten Katzengruppen ist eine Übertragung von FIV noch nicht medizinisch dokumentiert nachgewiesen worden.

Auf Menschen oder andere Tierarten ist FIV nicht übertragbar.

Gibt es eine Impfung gegen FIV?
Nein. In den USA gibt es zwar offenbar einen zugelassenen Impfstoff, doch die Resultate überzeugen bislang nicht. Gemäß tierärztlichen Informationen kann man in absehbarer Zeit nicht auf eine FIV-Impfung hoffen.

Welche Symptome zeigt FIV?
FIV selber zeigt keine Symptome.

Wie ist der Krankheitsverlauf?
Wie bei jeder Krankheit ist der Verlauf auch bei FIV sehr individuell. Bei FIV baut sich das Immunsystem nach und nach über die Jahre immer weiter ab. Es kann – muss aber nicht – ein kritischer Punkt erreicht werden, an dem es anfängt zusammenzubrechen und sogar eigentlich ungefährlichen Krankheitserregern nichts mehr entgegensetzen kann.

FIV-Katzen sind jedoch nicht ihr Leben lang automatisch anfälliger für Krankheiten, sondern können sehr viele Jahre ohne Anzeichen einer Erkrankung unbeschwert leben. Wichtig ist auch, dass nicht jede Erkrankung einfach auf FIV zurückgeführt, sondern wie bei einer FIV-negativen Katze behandelt wird.

FIV-positive Katzen können sehr alt werden und schließlich an was auch immer sterben, das mit FIV gar nichts zu tun hat. FIV ist KEIN Todesurteil.

Ist FIV behandelbar?
Die Meinung der Fachwelt geht hier auseinander. Manche Tierärzte empfehlen bei FIV, das Immunsystem zu unterstützen. Andere raten genau davon dringend ab, da es Hinweise gibt, dass eine Immunstimulation zu einem Fortschreiten der FIV-Infektion führen kann (siehe auch: «Sollen FIV-Katzen geimpft werden?»).

Wichtig: Erkrankt eine FIV-Katze an was auch immer, wird sie bitte genauso behandelt, wie eine FIV-negative Katze. Auf keinen Fall sollte man auf medizinische Therapien verzichten, nur weil eine Katze FIV-positiv ist und das Immunsystem das vermeintlich „sowieso nicht schafft“. Es gibt einige Medikamente (z.B. Cortison), die bei FIV nach Möglichkeit zu vermeiden sind. Ist es jedoch die einzige Option auf Heilung der Erkrankung, sollte man diese nutzen. Gib Deiner Katze wenigstens die Chance.

Sollen FIV-Katzen geimpft werden?
Auch hier teilt sich die Meinung der Fachwelt. Viele Tierärzte, die sich mit dem Thema vertieft befasst haben, empfehlen bei FIV-Katzen auf jeden Fall die Grundimmunisierung – und danach keine weitere Impfungen mehr, sofern sie Wohnungskatzen bleiben. Bei Freigängern ist die Entscheidung etwas kniffliger. Da muss man abwägen, ob die Impfung oder aber das Infektionsrisiko die größere Gefahr für die FIV-Katze darstellt.

FIV-Katze in Freigang?
Generell wird eher empfohlen, FIV-Katzen nicht (mehr) in den Freigang zu lassen. Vorrangig um sie selbst zu schützen. Jede Verletzung und jede Infektion, die ihr im Freigang eher als in der Wohnungshaltung begegnen kann, schwächt die Immunabwehr. Ebenso geht von FIV-Katzen in Wohnungshaltung keine Ansteckungsgefahr für andere Freigänger aus.

Anderseits wissen viele Halter von Freigängern gar nicht, ob ihre Katze FIV-positiv oder -negativ ist (oder wer testet bei jeder Wunde erneut?). Wenn eine Katze Freigang gewohnt ist, kann der Freiheitsentzug und der damit verbundene Stress das Fortschreiten der Immunschwäche vorantreiben. Entscheidet das bitte in Ruhe im Sinne Eures Schützlings und lasst Euch nichts einreden.

Vorbeugung
Hier ist Kastration der Katzen und vor allem der Kater die beste Vorbeugung, dass FIV sich nicht weiter in der Katzenpopulation ausbreitet. FIV-positive Katzen in Käfige zu sperren oder gar einzuschläfern, ist nicht die Lösung um Katzenaids aufzuhalten – dies zerstört nur Schicksale.

Sollte Deine Katze die Diagnose FIV bekommen: Bleib ruhig! Kläre alle offenen Fragen für Deine individuelle Situation (Freigang, Impfung etc.), aber gib Deine Katze bitte auf keinen Fall auf. Sollte Dein Tierarzt das tun, dann gehe bitte zu einem anderen.

Die Autorin dieses Beitrags setzt sich seit (bzw. vor) dem Einzug ihrer ersten FIV-Katze im Jahr 2009 sehr intensiv mit dem Thema FIV auseinander, hat sich Augen, Ohren und Hirn blutig recherchiert (nicht im Internet – sondern im Gespräch mit Tierärzten, FIV-Forschern und langjährigen FIV-Katzenhaltern) und inzwischen sehr viel Erfahrung mit dieser stigmatisierten Krankheit und auch FIV-Katzen gesammelt. Falls ihre ermunternden Erfahrungen mit dieser „Krankheit“ Euch interessieren, könnt Ihr das nachlesen unter: https://kamikatzezwerglis.wordpress.com/2013/05/03/fiv-kleiner-uberblick-uber-wichtige-fragen

Falls Ihr Fragen zu Erfahrungen mit FIV habt, könnt ihr diese gern an sie richten: iwon@kamikatze-zwerglis.com

Munja

17. Oktober 2018

Alter: ca. 2-3 Jahre (geschätzt)
Geschlecht: weiblich/kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (Fiv/FeLV)
Schutzgebühr: 120 euro

Munja stammt aus einem Schrebergarten und konnte leider dort nicht mehr bleiben.

Sie hat sich in den ersten Monaten sehr ängstlich gezeigt, kam nur aus ihrem Versteck, wenn es in der Wohnung ruhig wurde. Doch so langsam gibt sie ihre Zurückhaltung auf, kommt immer mehr hervor und nimmt am Leben teil.

Manchmal geht sie einem schon um die Beine und lässt sich kraulen 🙂

Munja ist verträglich mit anderen Katzen/Katern, sie dürfen nur nicht aufdringlich sein. Nähe ja, aber bitte mit einem Rest „Abstand“ ist gefragt.
Sie kann gerne zu einer ebenso veranlagten Samtpfote vermittelt werden.
Ist noch niemand da, könnte sie auch Aurelia von ihrer Pflegestelle mitbringen, denn die Damen ticken da gleich und verstehen sich von daher sehr gut.

Wir suchen einen wirklich ruhigen Haushalt für Munja, mit Menschen, die Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen.
Denn es ist schon damit zu rechnen, dass sie sich nach einem Umzug erst mal wieder verstecken wird.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Andrea.Bensberg(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Aurelia

17. Oktober 2018

Alter: 3-4 Jahre
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier (nicht zu Katern!)
Haltung: bevorzugt Wohnung mit Balkon, evtl. Freigang
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche/Leukose/ Tollwut), FIV und FeLV negativ getestet, gechippt
Schutzgebühr: 120 Euro

Aurelia kam trächtig von einem Bauernhof zu uns, konnte aber, nachdem sie ihre Babys aufgezogen hatte, nicht mehr dorthin zurück.

Sie ist Menschen gegenüber immer noch recht scheu und zurückhaltend. Beim Füttern verliert sie allerdings jegliche Angst, mit dem Kopf im Napf lässt sie sich durchknuddeln. Ob und wann sie sich jemals außerhalt der Fütterung anfassen lässt, wir können es nicht sagen.
Die restliche Zeit zieht sie sich auf „ihren Lieblingsplatz“ zurück, beobachtet gerne das Geschehen um sie herum.

Aurelia ist verträglich mit weiblichen Katzen, sucht aber keine direkte Nähe zu Artgenossen.
Sie kann gerne zu einem ruhigen, weiblichen Tier vermittelt werden (Kater gehen leider nicht). Sollte noch keine Katze im Haushalt leben, kann sie auch gerne mit Katze Munja ins neue Zuhause einziehen.

Wir suchen für Aurelia ein ruhiges Zuhause mit Menschen, die viel Geduld und Einfühlungsvermögen haben. Sie wird sicherlich eine lange Eingewöhnungszeit benötigen.

Aurelia kommt mit Wohnungshaltung mit abgenetztem Balkon gut zurecht. Grundsätzlich ist auch Freigang (in einer ruhigen Wohngegend) möglich, allerdings muss Aurelia aufgrund ihrer Scheu vor einem ersten Ausflug über mehrere Monate in ihrem neuen Zuhause gelebt haben.

Bei Interesse an Aurelia melden Sie sich bitte bei Frau Bensberg unter 02234/996484 oder andrea.bensberg (at) katzenschutzbund-koeln.de.

Frechdachs

17. Oktober 2018

Alter: ca. 2-3 Jahre (geschätzt)
Geschlecht: männlich/kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier
Haltung: Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche, Tollwut, Leukose), negativ getestet (Fiv/FeLV)
Schutzgebühr: 150 euro

Unser Frechdachs ging uns während einer Fangaktion auf einem großen Industriegelände in die Falle.
So ausgehungert, wie er damals war, erschien ihm der Tunfisch in der Falle einfach zu verführerisch.
Er outete sich recht schnell als zahm, nur leider war er weder kastriert, noch gekennzeichnet. Besitzer ließen sich nicht ausfindig machen.

Frechdachs ist grundsätzlich lieb, aber ein derzeit nicht ganz einfacher Geselle. Er war anfangs sehr unsicher und nervös, was auch schon mal zu einem Schnappen (Übersprungshandlung) führte. Seine Unsicherheit versucht er dann mit „dominantem Gehabe“, auch gegenüber uns Menschen, zu überspielen.

Mit anderen Katzen ist er nicht verträglich.

Bei Frechdachs ist schon etwas Katzenerfahrung gefragt, jemand der Grenzen setzen kann und ihm damit die nötige Sicherheit gibt, sich in eine bestehende Struktur einzufügen. Er liebt Gesellschaft, und er liebt Freigang!
Gewiss fehlt ihm auch jetzt die Bewegung, die Eindrücke Draußen, das Auspowern an der frischen Luft.

Wir suchen für ihn einen katzenerfahrenen Haushalt ohne Kinder und andere Tiere, der diesem liebenswerten Querkopf eine Chance gibt und wo viel Zeit mit ihm verbracht werden kann.

Die notwendigen Freigänger-Impfungen sind bereits vorhanden. Fehlt nur noch ein neues Zuhause.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Andrea.Bensberg(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Sorgenkind Shari

17. Oktober 2018

Alter: unbekannt, mindestens 10 Jahre, evtl. viel älter
Geschlecht: weiblich/kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier/Zweittier
Haltung: Wohnung
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, nicht geimpft, negativ getestet (Fiv/FeLV), Leber-Schaden
Schutzgebühr: nach Absprache

Shari kam als Fundtier in einem schlechten Zustand zu uns. Leider war sie nicht gekennzeichnet, Besitzer ließen sich nicht finden.

Sie ist lieb, braucht aber einen ruhigen Haushalt. Auf ihrer jetzigen Pflegestelle empfindet sie es als zu unruhig, zu viele Tiere, ein Kind, das lässt sie ängstlich und zurückhaltend werden.

Shari ist verträglich mit anderen Tieren, kann aber auch als Einzelkatze gehalten werden, wenn ihre Leute viel Zuhause sind.

Leider ist Shari’s Leber stark angegriffen (geht schon in Leberzirrhose über), die Ursache hierfür konnte nicht ermittelt werden.
Wie hoch ihre Lebenserwartung ist, kann niemand vorhersagen.
Ihre Leberwerte äußern sich in ihrem etwas struppigem Fell und ebenfalls in Erbrechen, das immer wieder auftreten kann.

Shari sollte mit entsprechend ihrem Krankheitsbild mit leberfreundlichem Futter versorgt werden. Zusätzlich wird die Leber derzeit mit pflanzlichen Präparaten gestärkt. Dies sollte auf jeden Fall beibehalten werden.

Wir suchen für Shari einen ruhigen Haushalt, wo man sie noch betüddelt, soweit sie das mag und ihr eine schöne letzte Zeit gibt.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Andrea.Bensberg(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Lotte

17. Oktober 2018

Alter: ca. 1 Jahr (geschätzt)
Geschlecht: weiblich/kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier
Haltung: Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche, Tollwut, Leukose), negativ getestet (Fiv/FeLV)
Schutzgebühr: 150 euro

Lotte kam als nicht kastriertes und nicht gekennzeichnetes Fundtier zu uns. Leider ließ sich kein Besitzer ausfindig machen.

Die hübsche Glückskatze ist eine absolut liebe und zutrauliche Katze, sehr neugierig und unternehmungslustig.
Mit Lotte kommt Leben in die Familie, denn sie ist ein richtiges Energiebündel, das lebhaft mithält und für die es auch etwas trubeliger im neuen Zuhause sein darf.
Eine Familie mit Kindern wäre da schon das Richtige.
Sie möchte jedenfalls Menschen, die viel Zeit mit ihr verbringen, mit ihr spielen und kuscheln, und das natürlich ein Leben lang.

Mit Artgenossen ist sie leider nicht verträglich. Sie möchte Einzelprinzessin sein.

Und sie möchte in ein Zuhause mit Freigang umziehen. Dieser sollte in einer möglichst sicheren Wohngegend sein. Die Impfungen für den Freigang hat sie ja schon 🙂

Wenn Lotte die Richtige für Sie sein könnte, melden Sie sich bitte bei Andrea.Bensberg(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Fine

12. Oktober 2018

Alter: 2-4 Jahre (geschätzt)
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier, evtl. Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (Fiv/FelV)
Schutzgebühr: 150 Euro

Fine sollte eigentlich nur kastriert werden, nachdem sie mit ihren Kitten auf einem großen Gartengelände gefangen wurden.
Allerdings war schnell klar, dass sie einmal in menschlicher Obhut gelebt haben musste.
Was immer ihr geschehen ist, es hat sie sehr vorsichtig werden lassen. Erst nach und nach öffnet sie sich wieder uns Menschen.

Mittlerweile kommt sie sogar vorsichtig auf das Bett und möchte gestreichelt werden.
Sie lernt auch wieder, zu spielen.
Was anfangs fremd war, wird immer mehr zum Ritual.

Fine sucht eine Familie/Menschen, die viel Zeit für sie haben. Und die ihr im neuen Zuhause Zeit lassen, auch dort wieder Vertrauen zu fassen.

Auf ihrer Pflegestelle hat sie noch nicht den richtigen Partner gefunden. In ihrem früheren Garten-Leben war sie mit einem Kater zusammen. Vielleicht liegen ihr Kater (die es auf der Pflegestelle gerade nicht gibt) einfach mehr als Katzen.

Fine selbst ist ein Mischling, sieht aus wie ein Maincoon in Mini-Format. Ein souveräner (Maincoon-) Kater wäre vielleicht der richtige Partner für sie. Da Fine vom Wesen her etwas unsicher ist im Umgang mit Anderen, kommt keine Vermittlung zu einem weiblichen Tier in Frage, da andere Katzen dies schnell bemerken.

Wenn Sie Fine kennenlernen möchten, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (abends oder AB) oder unter doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte unbedingt Rückrufnummer angeben)

Joy und Snoopy

12. Oktober 2018

Alter: Joy ca. 1 Jahr, Snoopy ca. 4 Monate
Geschlecht: weiblich+männlich/kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere, gemeinsam
Haltung: Wohnung, gerne mit gesichertem Balkon
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (Fiv/FeLV)
Schutzgebühr: 120 euro pro Tier

Joy
kam als Fundtier zu uns. Zahm, noch nicht einmal ein Jahr alt, wurde sie trächtig auf der Straße aufgelesen.
Schnell war aufgrund ihres Verhaltens klar, dass sie nicht gut auf Artgenossen sozialisiert war, vermutlich schon als viel zu junges Kitten in Einzelhaltung gehalten wurde.
Es war für sie und ihre Pflegemutter ein hartes Stück Arbeit, bis sie sich in die vorhandene Katzengruppe eingliedern ließ.

…und dann kam:

Snoopy

Auch Snoopy wurde auf der Straße aufgelesen. Ein zahmes Energiebündel, dass unter einem Müllcontainer Zuflucht gesucht hatte.
Snoopy ist ein glatter Joy-Versteher 🙂
Er nimmt ihr nicht übel, wenn sie aus Unsicherheit den falschen „Katzen-Ton“ trifft. Snoopy liebt Joy trotzdem.

Beide kommen gut miteinander aus, spielen zusammen und verbringen auch die gelegentlichen Ruhepausen gerne miteinander.

Da die Beiden sehr zutraulich sind, können sie auch gerne in eine Familie mit Kindern vermittelt werden.

Joy und Snoopy brauchen Platz zum Toben, kommen aber mit Wohnungshaltung gut zurecht. Ein katzensicher vernetzter Balkon wäre aber schön.

Wenn Sie sich für Joy und Snoopy interessieren, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (abends oder AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de

Aike und/oder Scarlett

12. Oktober 2018

Alter: ca. 1 Jahr (geschätzt)
Geschlecht: 2xweiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere
Haltung: Wohnung (gerne mit gesichertem Balkon)
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (Fiv/FeLV)
Schutzgebühr: 120 Euro pro Tier

Aike
wurde zusammen mit Juliene und Chris Anfang des Jahres bei einer Kastrationsaktion eingefangen. Damals war sie kein Kitten mehr, aber eben auch noch nicht erwachsen. Jetzt ist sie ca. 1 Jahr alt und eine sehr soziale junge Katze.
Sie hatte bestimmt schon früh Kontakt zu Menschen, da sie bereits damals recht zutraulich war.
Heute sucht sie den Kontakt und schläft auch gerne mit im Bett.
Aike hat ein ausgeglichenes Wesen und sucht einen nicht dominanten Partner oder Partnerin.

Scarlett
kam erst im Mai zu uns. Auch sie ist ein Herbst-Kitten des letzten Jahres und jetzt ungefähr 1 Jahr alt.
Menschen findet sie dann toll, wenn sie ihr die Futterdosen aufmachen. Denn Futter, das ist schon was 🙂
Daher schmeichelt sie sich in diesen Augenblicken sehr gerne um die Beine ihrer Katzenmama.

Auch an ihrem Lieblingsplatz lässt sie sich schon streicheln. Aber da ist noch viel Luft nach oben.
Scarlett braucht eine dem Menschen zugewandte Katze als Partner/Partnerin, an der sie sich orientieren kann. Auf ihrer Pflegestelle ist das Aike für sie.

Scarlett hat ein sehr ruhiges Wesen und passt damit auch sehr gut zu Aike.
Gerne können beide deshalb zusammen vermittelt werden. Dies ist aber kein „Muss“, da beide auch zu den anderen Katzen auf der Pflegestelle gute Beziehungen unterhalten. Sie sind eben beide sehr sozial.

Scarlett braucht Menschen, die Katzenerfahrung und Geduld besitzen. Denn sie ist noch keine „Kuschelkatze“, sondern erst auf dem Weg dorthin

Beide kommen mit Wohnungshaltung (derzeit ohne Balkon) sehr gut zurecht. Ein gesicherter Balkon wäre allerdings schön.

Wenn Sie sich für Aike und/oder Scarlett interessieren, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (abends oder AB) oder über doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte Rückrufnummer angeben!)

Katzenmädchen Chris und Juliene

11. Oktober 2018

Alter: ca. 1 Jahr (geschätzt)
Geschlecht: 2xweiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere, gemeinsam
Haltung: Wohnung (gerne mit gesichertem Balkon), evtl. Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (Fiv/FeLV)
Schutzgebühr: 120 Euro pro Tier

Chris und Juliene wurden Anfang 2018 zusammen mit Aike bei einer Kastrationsaktion im Kölner Süden eingefangen, damals waren sie erst einige Monate alt, so richtig im „Halbstarken-Alter“.

Chris, die anfangs ihre Probleme mit uns Menschen hatte, ist heute an den Menschen gewöhnt und genießt den Kontakt.

Bei Juliene ist es gerade genau umgekehrt. War sie anfangs zutraulich, ist sie zwar immer noch mit dabei, aber Streicheln findet sie gerade sehr uncool und blöde. Bis zur Hand kommt sie und sie versteckt sich auch nicht, aber derzeit gilt: „bitte nur schauen, nicht anfassen“
Chris ist da gerade das Bindeglied. Da sie sich sehr oft bei ihrem Menschen aufhält, folgt Juliene ihr nach. Hier sind Menschen mit Geduld gefragt, die vielleicht auch schon Erfahrung mit etwas scheueren Tieren haben.

Da Beide sehr vorsichtig sind und weder kratzen noch beißen, wären sie ansonsten auch für Kinder geeignet.

Chris und Juliene liegen sehr oft zusammen in ihrer Höhle und verstehen sich auch sonst gut. Wir möchten sie daher gerne zusammen vermitteln.

Beide sind mit anderen Katzen gut verträglich und gut sozialisiert.

Es wird bevorzugt in Wohnungshaltung vermittelt. Freigang käme nur in einer wirklich sehr sicheren Wohngegend in Frage.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Portz unter 0176/21439546 (abends und AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de

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