Katzenaids / FIV

17. Dezember 2009

Meine Katze hat FIV – na und?

Leider gibt es immer noch reichlich Vorurteile über FIV. Diese führen oft dazu, dass Katzen mit der Diagnose FIV in Einzelhaft freudlos vor sich hindämmern oder sogar vor Ablauf ihrer eigentlichen Lebensuhr aufgegeben und eingeschläfert werden.

Darum bieten wir hier die Gelegenheit, Euch aufgrund von einigen Fakten und Erfahrungsberichten eine eigene Meinung zu bilden.

Erster Tipp: Beim Stichwort FIV (felines Immundefizienzvirus) oder salopp „Katzenaids“ bitte erst einmal gelassen bleiben. Die Diagnose FIV ist „nicht schön“ – aber es gibt wesentlich Schlimmeres.

Was ist FIV?
FIV ist quasi bei Katzen das, was beim Menschen HIV ist: Genau wie Aids beim Menschen führt eine FIV-Infektion bei der Katze mit Fortschreiten der Krankheit zu einer zunehmend geschwächten Immunabwehr. Dieser Prozess dauert jedoch in der Regel viele Jahre, bevor er schließlich im Endstadium zum Tod führt – sofern das Endstadium überhaupt eintritt. Eine FIV-Infektion ist nicht heilbar.

Wichtig: Nur der Western-Blot-Test weist FIV relativ sicher nach – der häufig angewendete Schnelltest ist oft falsch positiv.

Wie kann sich eine Katze mit FIV anstecken?
FIV wird hauptsächlich durch Bissverletzungen übertragen. Dies geschieht beim Deckungsakt oder bei Revierkämpfen vor allem unkastrierter Freilaufkater, die somit auch die maßgeblichen FIV-Überträger und auch selbst die häufigsten Opfer der Krankheit sind.

Der einzige andere nachweisliche Übertragungsweg ist von FIV-Mutter zu ihren ungeborenen Kitten. Wobei nicht alle Kitten einer FIV-infizierten Mutter auch FIV-positiv sein müssen. Es ist im Gegenteil sogar möglich, dass eine FIV-Katzenmutter pumperlgesunde Kitten in die Welt setzt. Darum ist es auch wichtig beim FIV-Test für Babykatzen mind. fünf bis sechs Monate zu warten, da sie vorher falsch positiv auf das Immunsystem der Mutter getestet werden könnten.

Hauptsächlicher Übertragungsweg von FIV
Der Virus wird im alltäglichen Katzenzusammenleben über den Speichel übertragen (nicht wie man oft im Internet liest „Blut zu Blut“ – außer natürlich bei einer Bluttransfusion. Aber da werden ja wohl hoffentlich die zuständigen Tierärzte vorsorgen).

Für eine Ansteckung muss jedoch der Speichel der infizierten Katze direkt in den Blutkreislauf der noch nicht infizierten Katze gelangen. Zudem müsste sich die infizierte Katze dafür in einem „aktiven“ FIV-Krankheitsstadium befinden z.B. zu Beginn der Infektion oder im Endstadium. Somit führen nicht einmal Bisse immer zwingend zu einer Ansteckung.

Da der Virus an der Außenwelt ausgesprochen instabil ist, kann eine Ansteckung über gemeinsame Futter- und Wassernäpfe, Klos und Schlafplätze, sowie gegenseitiges Ablecken nach heutigem Wissen ausgeschlossen werden.

Es gibt auch Studien zu Katzenkolonien, in denen während vieler Jahre einzelne mit FIV infizierte Katzen mit nicht infizierten zusammenlebten, ohne dass es zu weiteren Infektionsfällen kam.

Kurz: In friedlich zusammenlebenden, kastrierten Katzengruppen ist eine Übertragung von FIV noch nicht medizinisch dokumentiert nachgewiesen worden.

Auf Menschen oder andere Tierarten ist FIV nicht übertragbar.

Gibt es eine Impfung gegen FIV?
Nein. In den USA gibt es zwar offenbar einen zugelassenen Impfstoff, doch die Resultate überzeugen bislang nicht. Gemäß tierärztlichen Informationen kann man in absehbarer Zeit nicht auf eine FIV-Impfung hoffen.

Welche Symptome zeigt FIV?
FIV selber zeigt keine Symptome.

Wie ist der Krankheitsverlauf?
Wie bei jeder Krankheit ist der Verlauf auch bei FIV sehr individuell. Bei FIV baut sich das Immunsystem nach und nach über die Jahre immer weiter ab. Es kann – muss aber nicht – ein kritischer Punkt erreicht werden, an dem es anfängt zusammenzubrechen und sogar eigentlich ungefährlichen Krankheitserregern nichts mehr entgegensetzen kann.

FIV-Katzen sind jedoch nicht ihr Leben lang automatisch anfälliger für Krankheiten, sondern können sehr viele Jahre ohne Anzeichen einer Erkrankung unbeschwert leben. Wichtig ist auch, dass nicht jede Erkrankung einfach auf FIV zurückgeführt, sondern wie bei einer FIV-negativen Katze behandelt wird.

FIV-positive Katzen können sehr alt werden und schließlich an was auch immer sterben, das mit FIV gar nichts zu tun hat. FIV ist KEIN Todesurteil.

Ist FIV behandelbar?
Die Meinung der Fachwelt geht hier auseinander. Manche Tierärzte empfehlen bei FIV, das Immunsystem zu unterstützen. Andere raten genau davon dringend ab, da es Hinweise gibt, dass eine Immunstimulation zu einem Fortschreiten der FIV-Infektion führen kann (siehe auch: «Sollen FIV-Katzen geimpft werden?»).

Wichtig: Erkrankt eine FIV-Katze an was auch immer, wird sie bitte genauso behandelt, wie eine FIV-negative Katze. Auf keinen Fall sollte man auf medizinische Therapien verzichten, nur weil eine Katze FIV-positiv ist und das Immunsystem das vermeintlich „sowieso nicht schafft“. Es gibt einige Medikamente (z.B. Cortison), die bei FIV nach Möglichkeit zu vermeiden sind. Ist es jedoch die einzige Option auf Heilung der Erkrankung, sollte man diese nutzen. Gib Deiner Katze wenigstens die Chance.

Sollen FIV-Katzen geimpft werden?
Auch hier teilt sich die Meinung der Fachwelt. Viele Tierärzte, die sich mit dem Thema vertieft befasst haben, empfehlen bei FIV-Katzen auf jeden Fall die Grundimmunisierung – und danach keine weitere Impfungen mehr, sofern sie Wohnungskatzen bleiben. Bei Freigängern ist die Entscheidung etwas kniffliger. Da muss man abwägen, ob die Impfung oder aber das Infektionsrisiko die größere Gefahr für die FIV-Katze darstellt.

FIV-Katze in Freigang?
Generell wird eher empfohlen, FIV-Katzen nicht (mehr) in den Freigang zu lassen. Vorrangig um sie selbst zu schützen. Jede Verletzung und jede Infektion, die ihr im Freigang eher als in der Wohnungshaltung begegnen kann, schwächt die Immunabwehr. Ebenso geht von FIV-Katzen in Wohnungshaltung keine Ansteckungsgefahr für andere Freigänger aus.

Anderseits wissen viele Halter von Freigängern gar nicht, ob ihre Katze FIV-positiv oder -negativ ist (oder wer testet bei jeder Wunde erneut?). Wenn eine Katze Freigang gewohnt ist, kann der Freiheitsentzug und der damit verbundene Stress das Fortschreiten der Immunschwäche vorantreiben. Entscheidet das bitte in Ruhe im Sinne Eures Schützlings und lasst Euch nichts einreden.

Vorbeugung
Hier ist Kastration der Katzen und vor allem der Kater die beste Vorbeugung, dass FIV sich nicht weiter in der Katzenpopulation ausbreitet. FIV-positive Katzen in Käfige zu sperren oder gar einzuschläfern, ist nicht die Lösung um Katzenaids aufzuhalten – dies zerstört nur Schicksale.

Sollte Deine Katze die Diagnose FIV bekommen: Bleib ruhig! Kläre alle offenen Fragen für Deine individuelle Situation (Freigang, Impfung etc.), aber gib Deine Katze bitte auf keinen Fall auf. Sollte Dein Tierarzt das tun, dann gehe bitte zu einem anderen.

Die Autorin dieses Beitrags setzt sich seit (bzw. vor) dem Einzug ihrer ersten FIV-Katze im Jahr 2009 sehr intensiv mit dem Thema FIV auseinander, hat sich Augen, Ohren und Hirn blutig recherchiert (nicht im Internet – sondern im Gespräch mit Tierärzten, FIV-Forschern und langjährigen FIV-Katzenhaltern) und inzwischen sehr viel Erfahrung mit dieser stigmatisierten Krankheit und auch FIV-Katzen gesammelt. Falls ihre ermunternden Erfahrungen mit dieser „Krankheit“ Euch interessieren, könnt Ihr das nachlesen unter: https://kamikatzezwerglis.wordpress.com/2013/05/03/fiv-kleiner-uberblick-uber-wichtige-fragen

Falls Ihr Fragen zu Erfahrungen mit FIV habt, könnt ihr diese gern an sie richten: iwon@kamikatze-zwerglis.com

Joey

10. Dezember 2018

Alter: ca. 1 Jahr
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon, evtl. Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, 1x geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (Fiv, FeLV)
Schutzgebühr: 120 euro

Tierschutz funktioniert dann besonders gut, wenn viele Menschen mitmachen. So wie jetzt bei einer großen Fangaktion an der Autobahn auf einer Raststätte.
Menschen haben hingesehen und uns informiert, Freiwillige (bestehend aus „alten Hasen“ und „Frischlingen“) bilden Fangteams, machen viele, viele Nachtschichten und fangen, fangen, fangen.
Mittlerweile bereits mehr als 10 Tiere konnten so vor dem fast sicheren Tod durch Überfahren gerettet werden.
Und jetzt sind unsere Pflegestellen dabei, diese teils draußen geborenen Tiere zu braven Stubentigern zu machen. (wer noch helfen will, kann sich gerne melden 🙂 )

Joey wurde ganz bestimmt nicht dort geboren, wo er eingefangen wurde. Denn anders, als die meisten anderen dort gefangenen Fellnasen ist er wirklich zahm.
Leider war er weder kastriert noch gechippt und hatte auch einige tierische Mitbewohner, was uns vermuten lässt, dass er ebenfalls schon länger draußen streunte.

Er ist ein wirklich toller Typ, der aber auf jeden Fall Spielgefährten in ähnlichem Alter braucht, und Spielzeug, das liebt er.
Wenn noch keine Samtpfoten im neuen Zuhause wohnen sollten, bringt Joey auch gerne eine seiner Freundinnen von der Pflegestelle (z. B. Nori oder A4) mit.

Joey ist ein Knuddelkater, der Menschen braucht, die viel mit ihm schmusen, dann ist er glücklich.

Die zweite Impfung erfolgt im Laufe des Dezember.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Katzenmädchen Nori

9. Dezember 2018

Alter: ca. 9 Monate
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon, evtl. Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, 1xgeimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (Fiv/FeLV)
Schutzgebühr: 120 euro

Tierschutz funktioniert dann besonders gut, wenn viele Menschen mitmachen. So wie jetzt bei einer großen Fangaktion an der Autobahn auf einer Raststätte.
Menschen haben hingesehen und uns informiert, Freiwillige (bestehend aus „alten Hasen“ und „Frischlingen“) bilden Fangteams, machen viele, viele Nachtschichten und fangen, fangen, fangen.
Mittlerweile bereits mehr als 10 Tiere konnten so vor dem fast sicheren Tod durch Überfahren gerettet werden.
Und jetzt sind unsere Pflegestellen dabei, diese teils draußen geborenen Tiere zu braven Stubentigern zu machen. (wer noch helfen will, kann sich gerne melden 🙂 )

Auch Nori stammt von der Autobahn. Sie ist, wie fast alle dort, eine sehr soziale Fellnase, die sich gut in eine bestehende Katzengruppe einfügt. Auch wenn sie „wild geboren“ wurde, kennt sie Menschen schon ihr ganzes Leben lang. Denn die Tiere haben auf dem Parkplatz der Raststätte nach Futter gebettelt… und die Menschen haben ihr Essen mit ihnen geteilt.
Dies hilft ihr jetzt sehr, sich an uns Menschen zu gewöhnen und uns als neue Partner anzunehmen. Und es ist bestimmt auch der Grund, warum sie sich nach so kurzer Zeit bereits anfassen lässt.

Natürlich ist Nori trotz allem noch eher scheu, aber sie lernt schnell und wird bestimmt bald nicht mehr von einer „zahmen Samtpfote“ zu unterscheiden sein.

Einen Drang nach draußen lässt Nori bisher nicht erkennen. Auch sie scheint die warme und sichere Wohnung zu genießen und dem Leben dort draußen vorzuziehen.
Ihre neue Dosenöffner sollten bereits Katzenerfahrung mitbringen und natürlich Geduld und Einfühlungsvermögen haben, um Nori auf ihrem weiteren Weg zur Kuschelkatze zu unterstützen.

Die zweite Impfung erfolgt noch im Dezember.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Katzenmädchen A4

9. Dezember 2018

Alter: ca. 6 Monate
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon, evtl. Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, 1xgeimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (Fiv/FeLV)
Schutzgebühr: 120 euro

Tierschutz funktioniert dann besonders gut, wenn viele Menschen mitmachen. So wie jetzt bei einer großen Fangaktion an der Autobahn auf einer Raststätte.
Menschen haben hingesehen und uns informiert, Freiwillige (bestehend aus „alten Hasen“ und „Frischlingen“) bilden Fangteams, machen viele, viele Nachtschichten und fangen, fangen, fangen.
Mittlerweile bereits mehr als 10 Tiere konnten so vor dem fast sicheren Tod durch Überfahren gerettet werden.
Und jetzt sind unsere Pflegestellen dabei, diese teils draußen geborenen Tiere zu braven Stubentigern zu machen. (wer noch helfen will, kann sich gerne noch melden 🙂 )

Unsere „A4“ ist das Maskottchen dieser Aktion. Bei ihr ist der Name Programm.
Sie ist ein sehr soziales Katzenmädchen, dass sich recht schnell in ihr neues Leben eingefunden hat. Auch wenn sie „wild geboren“ wurde, kennt sie Menschen schon ihr ganzes Leben lang. Denn die Tiere haben auf dem Parkplatz der Raststätte nach Futter gebettelt… und die Menschen haben ihr Essen mit ihnen geteilt.
Das ist bestimmt auch der Grund, warum sie sich nach so kurzer Zeit bereits anfassen lässt.

Natürlich ist A4 noch immer ein scheues Mädchen, aber sie lernt schnell und wird bestimmt bald nicht mehr von einer „zahmen Samtpfote“ zu unterscheiden sein.

Einen Drang nach draußen lässt sie bisher nicht erkennen, im Gegenteil, sie scheint die warme und sichere Wohnung zu genießen.
Auch wenn A4 schon auf einem guten Weg ist, sollten ihre neue Dosenöffner schon Katzenerfahrung mitbringen und natürlich Geduld und Einfühlungsvermögen haben, um sie auf dem Weg zur Kuschelkatze zu begleiten.

Die zweite Impfung erfolgt noch im Dezember.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Blacky

9. Dezember 2018

Alter: ca. 8-12 Monate
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier, hundeverträglich
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder gesichertem Garten
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, 1xgeimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (Fiv/FeLV)
Schutzgebühr: 120 euro

Unser Blacky liebt alles und jeden. Mensch, Samtpfote oder Hund, alle sind seine Freunde.
Aber er ist auch ein frecher, vorwitziger Schlingel, der noch über die Stränge schlagen kann, kleine Kinder sollten daher nicht im Haushalt leben.
Denn auch wenn man es ihm nicht ansieht, Blacky ist seeeehr verfressen und wenn es um etwas (vermeintlich) Essbares geht, verliert er auch schon mal seine guten Manieren.

Ansonsten liebt er, wenn etwas los ist, er spielen, rennen und toben kann. Platz und mindestens ein Kumpel in ähnlichem Alter, der mit ihm tobt, sind Pflicht.
Sollte noch keine passende Samtpfote bei Ihnen leben, kann er auch gerne mit einem unserer anderen Pflegies bei Ihnen einziehen (z.B. mit Olli aus der Kinderstube)Er lässt sich gerne streicheln und genießt das auch sehr. Ein „Kuschler“ im klassischen Sinn ist er aber nicht.

Blacky wird nicht in den Freigang vermittelt, ein großer gesicherter Balkon oder ein gesicherter Garten wären aber schon etwas für ihn.

Die zweite Impfung erfolgt in den nächsten Tagen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Pegasus

9. Dezember 2018

Alter: 9 Jahre
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier / Zweittier?
Haltung: Freigang
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche/Tollwut), gechippt, neg. FiV/FelV getestet
Schutzgebühr: 180 Euro

Pegasus ist trotz seiner 9 Jahre fit wie ein Turnschuh und ein sehr neugieriger Typ mit viel Energie. Als Kater in den besten Jahren liebt er es sehr, in wilder Jagd hinter einer Schnur oder einer Spielangel herzurennen. Er ist zudem sehr verschmust und weiß einen Platz auf dem Schoß oder eng angekuschelt  sehr zu schätzen. Mit seiner etwas krächzenden Stimme unterhält er sich gern mit seinen Menschen und besonders mit seinem freudigen Schnarren beim Anblick seines Futtertellers erobert er schnell die Herzen seiner Dosenöffner.

Er ist ein durch und durch unkomplizierter Mitbewohner, meist gerne mittendrin statt nur dabei. Allerdings ist er auch durch und durch ein Siam-Kater, mit einem sehr starken Charakter, der als vollwertiges Familienmitglied mit seinem eigenen Kopf und seinen Eigenheiten respektiert werden möchte. Da muss man sich auch schon mal durchsetzen können 😉

Was andere Katzen betrifft, so möchte Pegasus gern der Chef sein. Sofern sich ihm ein starker Charakter entgegenstellt und sich nicht alles bieten lässt, kann das durchaus klappen, jedoch würde Pegasus am liebsten sein Revier nicht teilen und sich in einem Zuhause als Einzelkater mit Sicherheit überaus wohlfühlen. Da er die menschliche Gesellschaft und Zuwendung sehr schätzt und nicht gern den ganzen Tag lang allein ist, sollten seine Menschen ein bisschen mehr Zeit für ihn haben.

Pegasus schnuppert gern frische Luft und hat gern Gras unter seinen Tatzen. Freigang in sicherer Umgebung sollte daher möglich sein und ist im Falle einer Einzelhaltung besonders wichtig, da wir ihm den Kontakt zu Artgenossen nicht für den Rest seines Lebens völlig abschneiden wollen.

Nun brauchen wir noch die richtigen Menschen, damit es die erfüllten und glücklichen Jahre werden, die sich Pegasus nach seinen Tiefschlägen verdient hat! Pegasus hat ganz viel zu geben! Wenn die Voraussetzungen bei Ihnen passen und Sie dieser etwas verschlafene Blick aus seinen blauen Augen auch mitten ins Herz trifft, dann melden Sie sich bei uns. Pegasus freut sich sehnsüchtig darauf, endlich wieder in einem richtigen Zuhause anzukommen!

Pegasus befindet sich derzeit auf einer Pflegestelle in Düsseldorf und kann dort gern besucht werden zwecks gegenseitigem Kennenlernen.

Wenn Sie sich für den tollen Siam-Mix-Kater interessieren, melden Sie sich bitte bei Frau Malsch unter katzenzuflucht@web.de oder 01777171312.

Notfall: Mama Lotti

2. Dezember 2018

Alter: geschätzt auf 1-3 Jahre
Geschlecht: weiblich/ kastriert
Verträglichkeit: Einzel-/Zweittier
Haltung: Freigang, bzw. „Draußen-Katze“
Gesundheit: gechippt, FIV und Leukose neg.
Schutzgebühr: nach Vereinbarung

Lotti (schwarz-weiß) und ihre Kitten wurden an einer starK befahrenen Straße aufgegriffen. Ihre Kitten sind jetzt alt genug, um vermittelt zu werden. Und auch für Lotti sollte ein neuer Lebensabschnitt beginnen. Denn an diese Straße soll sie natürlich nicht mehr.

Lotti ist leider Keine menschenbezogene Katze. Sie ist eher schüchtern und geht dem Menschen eher aus dem Weg, wenn sie Kann. Mit anderen Katzen arrangiert sie sich.

Wir suchen für Lotti einen Platz, wo sie draußen leben Kann, aber Menschen hat, die sich um sie Kümmern und sie versorgen.
Vielleicht wird sie mit der Zeit auch zugänglicher, dies ist ja sehr oft so.

Impfungen erfolgen nach Absprache.

Wenn Sie noch ein Plätzchen für unsere Fellnase übrig haben, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Gipsy und Farina

2. Dezember 2018

Alter: geschätzt auf 1-2 Jahre
Geschlecht: weiblich/ kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere
Haltung: Freigang
Gesundheit: Schnupfen + Seuche geimpft, gechippt, FIV und Leukose neg.
Schutzgebühr: 120 Euro pro Tier

Gipsy (getigert auf weiß) und Farina (weiß mit getigerten Flecken) haben ihr bisheriges Leben in einem Schrebergarten verbracht. Sie wurden uns von dem Menschen gemeldet, der die Versorgung einer ganzen Katzentruppe übernommen hatte. Sie beiden ließen sich nämlich anfassen, so als wären es zahme Tiere.

Auf der Pflegestelle bestätigte sich dieser Eindruck. Die beiden waren wirklich sofort zutraulich und lassen sich gerne streicheln. Allerdings sind sie ein Leben in Freiheit gewohnt und deswegen drängen sie nach draußen…..
Aus diesem Grunde suchen wir für die beiden nun dringend ein endgültiges zu Hause, dass den beiden lieben Kätzinnen nach einer Eingewöhnungszeit Freigang in einer entsprechend verkehrsberuhigten Umgebung bieten kann. Eine Katzenklappe oder eine geschützte Schlafstelle wie z.B. ein Gartenhaus sollte für die Freigeister vorhanden sein.

Gipsy und Farina müssen nicht zusammen vermittelt werden. Da sie sozial verträglich sind können sie auch einzeln mit bereits vorhandenen Katzen vergesellschaftet werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Zörner unter 0177/4695888 (abends) oder martina.zoerner(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Kater Peeta sucht neuen Wirkungskreis

22. November 2018

Alter: 3-6 Jahre
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier / Zweittier
Haltung: Gesicherter Freigang oder Wohnung mit Balkon
Gesundheit: FIV/FeLV negativ
Schutzgebühr: Nach Vereinbarung

Prachtkerl Peeta sucht ein neues Zuhause, weil er mit der Katzengruppe bei seinen jetzigen Dosenöffnern augenscheinlich überfordert ist.

Peeta ist ein ca drei bis sechs Jahre alter kastrierter Kater. Er ist FIV und FelV negativ und hat laut Tierarzt sehr gute Zähne.

Er sucht ein Zuhause möglichst mit gesichertem Freigang wo er sich auspowern kann. Es wäre von Vorteil, wenn die neuen Besitzer keine begnadeten Wildvogelfütterer wären, da Peeta ganz scharf auf die geflügelte Beute ist. Ggf. genügt auch ein großer gesichertere Balkon.

Die neuen Besitzer sollten ihm die Zeit lassen, die er braucht und ihn nicht drängen. Wenn er möchte kommt er und lässt sich beschmusen. Spielen findet er mit Angel und Laserpointer toll. Zwischendurch macht er immer mal ne kleine Pause, aber dann kann es weitergehen. Besonders mag er es, wenn man den Laserpointer in einen Schuh hält. Dann jagt Peeta mit dem Schuh durchs Zimmer.

Fremden gegenüber ist aufgeschlossen und und läuft direkt zu ihnen hin.

Peeta sollte als Einzelprinz gehalten werden oder zu maximal 1-2 souveränen Mitkatzen, die sich von seiner stürmischen Art nicht schrecken lassen und ihm Grenzen setzen.

Falls er Einzelkater ist, sollte er zu erfahrenen Menschen ohne kleine Kinder, wo er nicht die ganze Zeit alleine ist und wo sich mit ihm viel beschäftigt wird.

Wenn Sie an Peeta interessiert sind, dann wenden Sie sich an Michaela Lotz 02205/8940759 (abends oder AB) oder Michaela.Lotz(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Schmusebacke Emil

22. November 2018

Alter: 7-9 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier / Zweittier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: gechippt, pos. FiV/ neg. FelV getestet
Schutzgebühr: 100 Euro

Emil ist ein stattlicher Kater, dem man ansieht, dass er draußen einiges erlebt hat. Auf der Pflegestelle zeigt er sich sehr dankbar und liebt alle Arten von Bettchen, Kratzbäumen und Kratzbrettern. Solange er sich zusammenrollen kann und selig vor sich hinschlummern kann, ist er zufrieden. Selbst der Staubsauber bringt ihn dann nicht aus der Ruhe.
Er wird sehr gerne gestreichelt, zum Spielen muss man ihn ein wenig animieren.
Von dem vorhandenen Kater auf der Pflegestelle lässt er sich leider einschüchtern – ein ruhiger Kumpel, der nicht zu dominant ist, wäre sicherlich das richtige für ihn.
Emil bekommt derzeit noch Spezialfutter (Urinary), das er gerne und mit Appetit frisst. Da er keine gesundheitlichen Probleme mehr hat, ist die Umstellung auf „normales“ Futter absehbar.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Heinrichs unter 02203/591 561 (Abends oder AB) oder cerstin.heinrichs(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Seite 1 von 712345...Letzte »