Katzenaids / FIV

17. Dezember 2009

Meine Katze hat FIV – na und?

Leider gibt es immer noch reichlich Vorurteile über FIV. Diese führen oft dazu, dass Katzen mit der Diagnose FIV in Einzelhaft freudlos vor sich hindämmern oder sogar vor Ablauf ihrer eigentlichen Lebensuhr aufgegeben und eingeschläfert werden.

Darum bieten wir hier die Gelegenheit, Euch aufgrund von einigen Fakten und Erfahrungsberichten eine eigene Meinung zu bilden.

Erster Tipp: Beim Stichwort FIV (felines Immundefizienzvirus) oder salopp “Katzenaids” bitte erst einmal gelassen bleiben. Die Diagnose FIV ist “nicht schön” – aber es gibt wesentlich Schlimmeres.

Was ist FIV?
FIV ist quasi bei Katzen das, was beim Menschen HIV ist: Genau wie Aids beim Menschen führt eine FIV-Infektion bei der Katze mit Fortschreiten der Krankheit zu einer zunehmend geschwächten Immunabwehr. Dieser Prozess dauert jedoch in der Regel viele Jahre, bevor er schließlich im Endstadium zum Tod führt – sofern das Endstadium überhaupt eintritt. Eine FIV-Infektion ist nicht heilbar.

Wichtig: Nur der Western-Blot-Test weist FIV relativ sicher nach – der häufig angewendete Schnelltest ist oft falsch positiv.

Wie kann sich eine Katze mit FIV anstecken?
FIV wird hauptsächlich durch Bissverletzungen übertragen. Dies geschieht beim Deckungsakt oder bei Revierkämpfen vor allem unkastrierter Freilaufkater, die somit auch die maßgeblichen FIV-Überträger und auch selbst die häufigsten Opfer der Krankheit sind.

Der einzige andere nachweisliche Übertragungsweg ist von FIV-Mutter zu ihren ungeborenen Kitten. Wobei nicht alle Kitten einer FIV-infizierten Mutter auch FIV-positiv sein müssen. Es ist im Gegenteil sogar möglich, dass eine FIV-Katzenmutter pumperlgesunde Kitten in die Welt setzt. Darum ist es auch wichtig beim FIV-Test für Babykatzen mind. fünf bis sechs Monate zu warten, da sie vorher falsch positiv auf das Immunsystem der Mutter getestet werden könnten.

Hauptsächlicher Übertragungsweg von FIV
Der Virus wird im alltäglichen Katzenzusammenleben über den Speichel übertragen (nicht wie man oft im Internet liest “Blut zu Blut” – außer natürlich bei einer Bluttransfusion. Aber da werden ja wohl hoffentlich die zuständigen Tierärzte vorsorgen).

Für eine Ansteckung muss jedoch der Speichel der infizierten Katze direkt in den Blutkreislauf der noch nicht infizierten Katze gelangen. Zudem müsste sich die infizierte Katze dafür in einem “aktiven” FIV-Krankheitsstadium befinden z.B. zu Beginn der Infektion oder im Endstadium. Somit führen nicht einmal Bisse immer zwingend zu einer Ansteckung.

Da der Virus an der Außenwelt ausgesprochen instabil ist, kann eine Ansteckung über gemeinsame Futter- und Wassernäpfe, Klos und Schlafplätze, sowie gegenseitiges Ablecken nach heutigem Wissen ausgeschlossen werden.

Es gibt auch Studien zu Katzenkolonien, in denen während vieler Jahre einzelne mit FIV infizierte Katzen mit nicht infizierten zusammenlebten, ohne dass es zu weiteren Infektionsfällen kam.

Kurz: In friedlich zusammenlebenden, kastrierten Katzengruppen ist eine Übertragung von FIV noch nicht medizinisch dokumentiert nachgewiesen worden.

Auf Menschen oder andere Tierarten ist FIV nicht übertragbar.

Gibt es eine Impfung gegen FIV?
Nein. In den USA gibt es zwar offenbar einen zugelassenen Impfstoff, doch die Resultate überzeugen bislang nicht. Gemäß tierärztlichen Informationen kann man in absehbarer Zeit nicht auf eine FIV-Impfung hoffen.

Welche Symptome zeigt FIV?
FIV selber zeigt keine Symptome.

Wie ist der Krankheitsverlauf?
Wie bei jeder Krankheit ist der Verlauf auch bei FIV sehr individuell. Bei FIV baut sich das Immunsystem nach und nach über die Jahre immer weiter ab. Es kann – muss aber nicht – ein kritischer Punkt erreicht werden, an dem es anfängt zusammenzubrechen und sogar eigentlich ungefährlichen Krankheitserregern nichts mehr entgegensetzen kann.

FIV-Katzen sind jedoch nicht ihr Leben lang automatisch anfälliger für Krankheiten, sondern können sehr viele Jahre ohne Anzeichen einer Erkrankung unbeschwert leben. Wichtig ist auch, dass nicht jede Erkrankung einfach auf FIV zurückgeführt, sondern wie bei einer FIV-negativen Katze behandelt wird.

FIV-positive Katzen können sehr alt werden und schließlich an was auch immer sterben, das mit FIV gar nichts zu tun hat. FIV ist KEIN Todesurteil.

Ist FIV behandelbar?
Die Meinung der Fachwelt geht hier auseinander. Manche Tierärzte empfehlen bei FIV, das Immunsystem zu unterstützen. Andere raten genau davon dringend ab, da es Hinweise gibt, dass eine Immunstimulation zu einem Fortschreiten der FIV-Infektion führen kann (siehe auch: «Sollen FIV-Katzen geimpft werden?»).

Wichtig: Erkrankt eine FIV-Katze an was auch immer, wird sie bitte genauso behandelt, wie eine FIV-negative Katze. Auf keinen Fall sollte man auf medizinische Therapien verzichten, nur weil eine Katze FIV-positiv ist und das Immunsystem das vermeintlich “sowieso nicht schafft”. Es gibt einige Medikamente (z.B. Cortison), die bei FIV nach Möglichkeit zu vermeiden sind. Ist es jedoch die einzige Option auf Heilung der Erkrankung, sollte man diese nutzen. Gib Deiner Katze wenigstens die Chance.

Sollen FIV-Katzen geimpft werden?
Auch hier teilt sich die Meinung der Fachwelt. Viele Tierärzte, die sich mit dem Thema vertieft befasst haben, empfehlen bei FIV-Katzen auf jeden Fall die Grundimmunisierung – und danach keine weitere Impfungen mehr, sofern sie Wohnungskatzen bleiben. Bei Freigängern ist die Entscheidung etwas kniffliger. Da muss man abwägen, ob die Impfung oder aber das Infektionsrisiko die größere Gefahr für die FIV-Katze darstellt.

FIV-Katze in Freigang?
Generell wird eher empfohlen, FIV-Katzen nicht (mehr) in den Freigang zu lassen. Vorrangig um sie selbst zu schützen. Jede Verletzung und jede Infektion, die ihr im Freigang eher als in der Wohnungshaltung begegnen kann, schwächt die Immunabwehr. Ebenso geht von FIV-Katzen in Wohnungshaltung keine Ansteckungsgefahr für andere Freigänger aus.

Anderseits wissen viele Halter von Freigängern gar nicht, ob ihre Katze FIV-positiv oder -negativ ist (oder wer testet bei jeder Wunde erneut?). Wenn eine Katze Freigang gewohnt ist, kann der Freiheitsentzug und der damit verbundene Stress das Fortschreiten der Immunschwäche vorantreiben. Entscheidet das bitte in Ruhe im Sinne Eures Schützlings und lasst Euch nichts einreden.

Vorbeugung
Hier ist Kastration der Katzen und vor allem der Kater die beste Vorbeugung, dass FIV sich nicht weiter in der Katzenpopulation ausbreitet. FIV-positive Katzen in Käfige zu sperren oder gar einzuschläfern, ist nicht die Lösung um Katzenaids aufzuhalten – dies zerstört nur Schicksale.

Sollte Deine Katze die Diagnose FIV bekommen: Bleib ruhig! Kläre alle offenen Fragen für Deine individuelle Situation (Freigang, Impfung etc.), aber gib Deine Katze bitte auf keinen Fall auf. Sollte Dein Tierarzt das tun, dann gehe bitte zu einem anderen.

Die Autorin dieses Beitrags setzt sich seit (bzw. vor) dem Einzug ihrer ersten FIV-Katze im Jahr 2009 sehr intensiv mit dem Thema FIV auseinander, hat sich Augen, Ohren und Hirn blutig recherchiert (nicht im Internet – sondern im Gespräch mit Tierärzten, FIV-Forschern und langjährigen FIV-Katzenhaltern) und inzwischen sehr viel Erfahrung mit dieser stigmatisierten Krankheit und auch FIV-Katzen gesammelt. Falls ihre ermunternden Erfahrungen mit dieser “Krankheit” Euch interessieren, könnt Ihr das nachlesen unter: https://kamikatzezwerglis.wordpress.com/2013/05/03/fiv-kleiner-uberblick-uber-wichtige-fragen

Falls Ihr Fragen zu Erfahrungen mit FIV habt, könnt ihr diese gern an sie richten: iwon@kamikatze-zwerglis.com

Unkomplizierte Katerchen Blacky & Whitey

21. Mai 2019

Alter: ca. 1 Jahre
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Zweittier/gemeinsam
Haltung: Wohnung mit Balkon oder Freigang
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche), gechippt, neg. FiV/FelV getestet
Schutzgebühr: 150 Euro pro Katze

Die Geschwister Blacky und Whitey sind ca. 1 Jahr alt, verschmust, lieb, menschenbezogen, verspielt – kurz, es sind wunderbare Anfängerkatzen, die jede Familie bereichern. Sie können auch zu Kindern, die schon verantwortungsvoll mit Tieren umgehen können. Auch Besuch wird stets freudig begrüßt und ist jederzeit herzlich willkommen.

Blacky ist der anfangs etwas keckere von beiden und erkundet gleich neugierig die neue Umgebung.
Whitey braucht ein klein wenig Anlaufzeit, aber dann folgt er schnell seinem Kumpel und Streichelein-heiten sind sowieso das größte für beide!

Besonders Blacky nutzt jede Gelegenheit, sich auf den Schoß zu schmuggeln oder auf einen drauf zu legen, um am liebsten stundenlang schnurrend auszuharren.
Aber auch Whitey legt sich gern zu einem aufs Sofa und kuschelt eng angeschmiegt. Zwischendurch ist auch gern mal ein Spielchen oder Nachlaufen angesagt 🙂

Die Katerchen haben immer mit anderen Katzen friedlich zusammengelebt, daher dürfen im neuen Zuhause auch gerne andere, ebenfalls sehr soziale Artgenossen bereits vorhanden sein.

Blacky und Whitey kennen bisher nur Wohnungshaltung mit gesichertem und begrüntem Balkon – wenn im neuen Zuhause sicherer Freigang in einer verkehrsarmen Umgebung zur Verfügung stünde, wäre das natürlich auch eine Option. Es müsste aber eine wirklich ruhige Wohngegend sein, denn besonders Blacky sieht in jedem einen Freund und geht freudestrahlend auf jeden zu. Wo man seine Nachbarn noch kennt, ist das sicher kein Problem. Ansonsten wären die beiden auch in Wohnungshaltung mit einem schönen Balkon gut aufgehoben. Von sich aus drängen sie nicht nach draußen.

Die beiden Katerchen leben derzeit auf einer Pflegestelle in Much und können dort gern besucht werden, um sich gegenseitig kennenzulernen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Malsch unter 02245-600887 (bitte auf AB sprechen, Rückruf erfolgt baldmöglichst) oder per Mail an katzenzuflucht@web.de

Katzenmädchen Findy

19. Mai 2019

Alter: ca. 2 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon, evtl. Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, negativ getestet (FIV/FeLV), Impfungen folgen (Schnupfen/Seuche)
Schutzgebühr: 120 euro

Findy wurde im Rahmen einer Kastrationshilfe in Mönchengladbach von uns “gefunden”.
Sie stammt aus einem Umfeld, wo es Nachbarn egal war, wem eine Katze gehörte, ob sie versorgt war oder kastriert. Wo sich eben niemand zuständig fühlte. Wahrscheinlich wurde Findy dort schon “auf der Straße” geboren und auch sie hat wohl einige Kitten dort zur Welt gebracht, bevor sie zu uns kam.

Sie hat das Zusammenleben mit Menschen erst bei uns kennen gelernt.
Und wie nicht anders zu erwarten, hat es viel Zeit und Geduld gebraucht, um aus der scheuen Straßenkatze eine (immer noch schüchterne) Hauskatze zu machen.
Aber Findy ist auf einem guten Weg, auch wenn der noch ein ganzes Stück lang ist.

Einen Pluspunkt gibt es, den Findy an Menschen symphatisch findet und mit der das Eis bricht: Mensch heißt Futter, bedeutet Leckerchen 😉
Und Leckerchen liebt Findy, dafür springt sie auch schon mal über ihren Schatten und vertraut den Menschen…wenigstens ein Bisschen.

Sie braucht trotzdem Menschen mit viel Geduld, die am Besten auch schon Erfahrung mit scheuen Katzen haben.
Findy ist eine soziale Katze, die gut in der Gruppe mitläuft.
Ihre Pflegemama meint, dass sie eine “Kater-Katze” ist, da sie besonders gerne mit dem einzigen Kater dort rumtobt (Kater Karl, ebenfalls in der Vermittlung).
Ein vorhandener zahmer Kater würde ihr bestimmt auf dem Weg zur Schmusekatze helfen.
Ist noch kein Partnertier vorhanden, kann auch gerne Kater Karl mit einziehen.

Findy scheint ihre Zeit auf der Straße nicht zu vermissen. Sie zeigt in den Monaten, die sie jetzt bei uns ist, keinen Drang nach Draußen. Ein gesicherter Bankon wäre jedoch schön.

Beim Umzug in ihr neues Zuhause ist Findy natürlich auch geimpft (Schnupfen/Seuche).

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Fibi

19. Mai 2019

Alter: 2-3 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (FIV/Leukose)
Schutzgebühr: 120 euro

Die hübsche Fibi stammt aus der Fangaktion an der Autobahn A4, bei der wir Ende letzten Jahres 10 Tiere auf einer Autobahnraststätte einfangen konnten. An die Autobahn zurück sollte natürlich kein Tier!
Anfangs war auch bei ihr nicht klar, ob sie sich dem Menschen öffnen würde. Aber unsere Pflegestelle hat mit gewohnter Geduld wieder mal ein kleines Wunder vollbracht. Und so kann sich auch Fibi auf die Suche nach einem neuen Zuhause machen. 🙂

Fibi ist eine scheue Katze und somit nur etwas für Menschen, die Erfahrung mit solchen Tieren haben!
Sie braucht Sicherheit und Menschen, denen sie vertrauen kann. Und Vertrauen muss bei ihr wachsen, das ist nicht in ein paar Tagen da, das dauert viele Wochen, ja vielleicht auch Monate.

Ihre Pflege-Mama darf sich zu ihren Vertrauens-Menschen zählen. Sie darf Fibi streicheln, nicht immer, aber doch immer öfter.
Ihre neuen Dosenöffner brauchen sehr viel Geduld, denn da wo ihre Pflegemama mittlerweile schon ist, da müssen sie erst hinkommen.
Dafür zieht eine hübsche Fellnase bei ihnen ein, die irgendwann über ihren Schatten springen wird und bestimmt auch ihre neuen Menschen ihr Herz schenken wird.

Fibi ist eine sehr soziale Katze, die mit allen Fellnasen in ihrer Pflegestelle gut auskommt.
Obwohl sie an der Autobahn geboren wurde, scheint ihr die Wohnung als Zuhause auszureichen.
Ein gesicherter Balkon sollte im neuen Zuhause aber vorhanden sein. Und natürlich mindestens eine weitere liebe Samtpfote, mit der sie spielen und toben kann.

Wenn Sie sich für Fibi interessieren, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

MacGregor

18. Mai 2019

Alter: ca. 2-5 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: eher Einzeltier
Haltung: eher Freigang, evtl. große Wohnung mit gesichertem Balkon
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, negativ getestet (FIV/FeLV), geimpft (Schnupfen/Seuche/Tollwut)
Schutzgebühr: 130 euro

MacGregor wurde in einem Schrebergarten eingefangen. Auch wenn er anfangs einen recht wilden Eindruck machte, bröckelte diese Fassade schon nach kurzer Zeit. Er war wohl eher “verwildert” statt wild, hatte also irgendwann in der Vergangenheit schon einmal ein Zuhause.
Wir lassen unsere Pflegestelle einfach mal im Original-Ton berichten:

“Hallo,
also wenn es nach mir ginge, würde ich MacGregor behalten wollen 😍 Ich
bin hin und weg von ihm.
Auch wenn er ein kleiner Teufel sein kann, 😅 ist er zuckersüß. Und
seinem Blick kann man nicht widerstehen…

Er spielt gerne Fangen d.h. er kommt zu mir, macht mir schöne Augen und
dann läuft er weg. Immer wieder bis ich ihm endlich nachlaufe. Dann legt
er sich mit dem Bauch nach oben und gerade wenn man ihn streicheln
möchte, läuft er wieder grinsend davon. Er ist sehr verspielt. Er sieht
wirklich in allem ein Spielzeug. 😅 Er läuft auch unheimlich gerne und
schnell. In der Wohnung kommt er leider nicht allzu weit. Auf dem Balkon
hält er sich nicht lange auf. Ist ihm vielleicht noch zu kalt. Er muss
generell auch gut gefordert werden. Er will sich eben austoben und dann
so richtig erschöpft einschlafen.

Er schläft seit einer Woche auch bei mir mit im Bett. Wenn er merkt,
dass ich mich bettfertig mache, springt er schon auf die Decke und wärmt
quasi das Bett vor. Wenn ich dann liege kuschelt er sich an mich und
bekommt Gute-Nacht-Streicheleinheiten. Pünktlich um 5 Uhr weckt er mich
dann (hopst auf mir rum und versucht irgendetwas unter der Decke zu
fangen). Mein Plan ist es zwar tatsächlich immer um 5 Uhr aufzustehen,
aber das klappt leider selten.

Vor fremden Menschen hat er keine Angst. Er lässt sich blicken, ein
wenig streicheln und zeigt, was er spielerisch drauf hat. Bei einem
geplanten Mädel-Film-Abend war er unser Hauptdarsteller und der TV blieb
aus.”

MacGregor ist wieder bei uns Menschen angekommen. Jetzt müssen sich nur noch die Richtigen für ihn finden.

Wenn Sie MacGregor kennen lernen möchten, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Luise

15. Mai 2019

Alter:
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (FIV/FeLV)
Schutzgebühr: 150 euro

*RESERVIERT*

Luise wurde 2018 zusammen mit ihrem Bruder Lutz vermittelt. Leider haben sich die Lebensumstände ihrer Dosenöffner unverhofft geändert und die Beiden kamen aus der Vermittlung zurück zu uns.

Luise ist eine hübsche Maus, die anfangs aber sehr unsicher auf neue Situationen reagiert.
Es dauert schon etwas länger bei ihr, bis sie Vertrauen fasst.
Schritt für Schritt werden die Entfernungen Mensch-Katze/Katze-Mensch verkürzt und irgendwann, ja dann ist sie da und die erste Berührung findet statt. Überreicht von ihr wie ein Geschenk.
Davor hat der Liebe Gott aber Geduld und Zeit gesetzt.
Aber das Warten lohnt!

Luise ist eine soziale Katze, die aber auch gerne ihr eigenes “Ding” macht.
Sie mag es eher ruhig.

Ihre neuen Mit-Samtpfoten sollten ebenso freundlich sein, wie sie und dürfen sie nicht bedrängen.
Mit ihrem Bruder Lutz versteht sie sich zwar, aber die Beiden verbringen leider kaum Zeit miteinander, weshalb wir sie gerne gemeinsam oder getrennt zu anderen sozialen Katzen vermitteln würden.
Menschen brauchen etwas Geduld (besonders bei Luise) und ideal wäre ein ruhiges Zuhause mit Dosenöffnern, die schon Katzenerfahrung haben.
Denn dieses Mal soll es auf jeden Fall ein Für-immer-Zuhause werden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Lutz

15. Mai 2019

Alter: geb. Mai 2018
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon/Garten
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (FIV/FeLV)
Schutzgebühr: 150 euro

*RESERVIERT*

Lutz wurde 2018 zusammen mit seiner Schwester Luise vermittelt. Leider haben sich die Lebensumstände seiner Dosenöffner unverhofft geändert, und irgendetwas war dann nicht mehr so, wie Lutz es mochte.
Er protestierte auf Katzen-Art und kam prompt aus der Vermittlung zurück zu uns.

Was auch immer Lutz nicht behagte, auf der Pflegestelle ist wieder alles in Ordnung. Und das, obwohl Katzen bekanntermaßen ja nicht gerne umziehen.

Lutz ist ein vorsichtiger Kater, der alles erst einmal aus sicherer Entfernung beäugt. Recht schnell ist die Vorsicht aber der Neugierde gewichen. Und nun kommt er schon regelmäßig und holt sich seine Streicheleinheiten ab.
Auch zu den anderen Katzen nimmt er vorsichtig Kontakt auf. Er ist rücksichtsvoll und in keiner Weise dominant oder bedrängt seine Mit-Fellnasen.
Er braucht auf jeden Fall ebenso liebe Fellnasen in seinem neuen Zuhause.
Mit seiner Schwester Luise versteht er sich zwar, aber die Beiden verbringen leider kaum Zeit miteinander, weshalb wir sie gerne gemeinsam oder getrennt zu anderen sozialen Katzen vermitteln würden.
Menschen brauchen etwas Geduld (besonders bei Luise) und ideal wäre ein ruhiges Zuhause mit Dosenöffnern, die schon Katzenerfahrung haben.
Denn dieses Mal soll es auf jeden Fall ein Für-immer-Zuhause werden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Flughafen-Mama Biene

15. Mai 2019

Alter: ca. 1-3 Jahre (geschätzt)
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier, evtl. Zweittier
Haltung: Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, Impfungen folgen (Schnupfen/Seuche/Tollwut), negativ getestet (FIV/FeLV)
Schutzgebühr: 130 euro

Diese zahme Lady ist ein Fundtier, dass im kölner Flughafen aufgesammelt wurde. Und sie kam sozusagen nicht alleine. Denn wenige Tage nach Einzug auf ihrer Pflegestelle brachte sie ihre Babies auf die Welt.
Wenn die Kleinen ausgezogen sind, braucht auch unsere Flughafen-Mama ein neues Zuhause.
Biene kann zwar gerade etwas zickig sein (so als fürsorgliche Mutter kommt das schon mal vor), aber sie ist auch sehr verschmust, wartet auf jede Gelegenheit, ihr Köpfchen an einem zu reiben und Schmuse-Einheiten mitzunehmen.
Kinder sollten schon älter sein und auch Erfahrung mit Katzen besitzen, den ein kleiner Sturkopf bleibt sie wahrscheinlich auch nach ihrer Mutter-Zeit. Sie ist eben eine Katze. 😉

Freigang möchte unsere Biene nicht missen. Sie wartet schon sehnlichst darauf, dass sie ihre Kleinen in die große weite Welt schicken kann, damit auch sie das endlich wieder darf.

Wir suchen für unsere Biene ab Anfang/Mitte Juli ein neues Zuhause mit Freigang in einer ruhigen Wohngegend.

Sie zieht kastriert, gechippt, geimpft und getestet in ihr neues Zuhause ein.

Wenn Sie unsere Flughafen-Mama kennenlernen möchten, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Kater Karl

15. Mai 2019

Alter: 2-4 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon, Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche). negativ getestet (FIV/FeLV)
Schutzgebühr: 120 euro

Kater Karl stammt aus der Fangaktion an der Autobahn A4, bei der wir Ende letzten Jahres 10 Tiere auf einer Autobahnraststätte einfangen konnten. An die Autobahn zurück sollte natürlich kein Tier!

Eigentlich war geplant, Karl bei der nächsten passenden Anfrage auf einem Bauernhof oder Reiterhof auszuwildern, da erwachsene Katzen nur noch schwer und mit hohem Zeitaufwand zu zähmen sind.
Karl und unsere Pflegestelle haben mal wieder gezeigt, dass es zu jeder Regel auch Ausnahmen gibt.
Mittlerweile kommt er sogar schon von selbst, und will gestreichelt werden 🙂
Karl ist ein sehr sozialer Zeitgenosse, der mit den Katzenmädels auf der Pflegestelle gerne rumtobt und spielt (Erfahrungen bei Katern liegen nicht vor).

Natürlich ist er bei Fremden zurückhaltend und vorsichtig. Und er wird bestimmt in einem neuen Zuhause auch einige Zeit brauchen, bis das Vertrauen zu seinen neuen Menschen gewachsen ist.
Aber wer diese Geduld hat, bekommt einen tollen Kater, mit dem man bestimmt viel Spass haben wird.
Wie unsere Pflegestelle sagt: “der ist Zucker” 🙂

Wenn Sie Karl kennenlernen möchten, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Luna

14. Mai 2019

Alter: geb. 05/2016
Geschlecht: weiblich / kastriert
Verträglichkeit: Zweittier, hundeverträglich
Haltung: Freigang
Gesundheit: entfloht/entwurmt, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche/Tollwut), negativ getestet (FiV/FeLV)
Schutzgebühr: 130 Euro

Luna wurde bereits 2017 einmal von uns vermittelt und muss sich leider jetzt nochmals auf die Suche nach einem neuen für-immer-Zuhause machen.
Damals wurde sie als wild geborene, noch scheue Jungkatze vermittelt.
Heute ist aus der Jungkatze von damals eine schöne, für eine Katze auch recht große, Katzendame geworden. Der schwarzer Schönheitsfleck auf ihrer Nasenspitze macht sie da unverwechselbar. 😉

Anfangs wirkt sie meist ein bisschen schüchtern, ziert sich, traut sich nicht so recht. Aber wenn man ein bisschen Geduld hat, mit ihr spricht, ihr die Zeit gibt, die sie braucht, dann fasst sie sich ein Herz. Und dann kann Luna gar nicht genug bekommen vom Schmusen und Köpfchen geben und Schnurren und noch mehr schmusen
Sie hört gerne zu und hält auch gerne Zwiegespräche mit ihrem Menschen.
Gedrängt-werden mag Luna nicht.
Sie kommt von sich aus, wenn man ihr die Zeit gibt. Da kann sie stur sein. Ganz Katze eben 🙂

Luna liebt ihren Freigang. Sie ist eine unabhängige, kleine Lady, die gern abends nachhause kommen will und sich dann ganz viele Schmuse-Einheiten abholen möchte.

Mit anderen Katzen kommt Luna gut aus und sie kennt auch das Zusammenleben mit Hunden. Kinder sollten schon so alt sein, dass sie verstehen, wann eine Katze kuscheln möchte, und wann nicht.

Wenn Sie Luna ein neues Zuhause geben möchten, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (abends oder AB) oder unter doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte unbedingt Rückrufnummer angeben)