Ernährung

Im Handel werden die diversesten Nass- und Trockenfutter angeboten, die alle notwendigen Nährstoffe enthalten. Dabei kann zwischen den verschiedensten Geschmacksrichtungen wählen. Im Fachhandel erhält man zusätzlich noch Futter, das auf die verschiedensten Bedürfnisse einzelner Katzen (z. B. Alter, Lang- oder Kurzhaar, Sensibilität etc) zugeschnitten ist. Zudem hat der Tierarzt noch die jeweils notwendigen Diätfuttermittel (z. B. bei einer Nierendiät).

Nach Möglichkeit sollte man Nassfutter 2 mal täglich zu möglichst festen Zeiten füttern. Dabei richtet sich die Menge nach dem jeweiligen Energiebedarf der Katze;  also wie aktiv Ihr Tier ist. Im Durchschnitt reichen ca. 200 g bis 300 g Nassfutter bei einer gesunden Katze von ca. 3-5 kg. 

Trockenfutter kann über den Tag verteilt ständig angeboten werden: auch hier sollten es 30 g bis 60 g täglich sein. Wenn Sie Trockenfutter füttern, sollten Sie Ihrer Katze stets ausreichend frisches Wasser anbieten.

Selbstverständlich geht auch eine Mischfütterung mit Nass- und Trockenfutter: beachten Sie dabei aber bitte auch die Mengen, damit aus Ihrer Katze keine Rolle auf vier Pfoten wird.

Neigt die Katze zu Übergewicht, können Sie langsam die Futtermenge reduzieren. Oder Sie strecken eine Mahlzeit mit weich gekochtem Reis. Im Fachhandel und beim Tierarzt gibt es auch kalorienreduziertes, aber nährstoffhaltiges Diätfutter. Bei erheblichem Übergewicht sollten Sie das Abspecken der Katze unter Aufsicht des Tierarztes durchführen.

Nicht in den Futternapf der Katze gehört rohes Schweinefleisch; es kann einen für den Menschen harmlosen aber für die Katze tödlichen Virus enthalten. Auch ist die Katze nicht der Müllschlucker für Ihre Tischabfälle!

Ab und zu etwas Magerquark, Naturjoghurt, ein rohes, verquirltes Ei und wöchentlich 1 EL Distelöl über das Futter gegeben, bringen Abwechslung in den kätzischen Speiseplan und tun der Katze und ihrem Fell gut.

Trinken

Frisches Wasser, aber nie Mineralwasser, ist das Getränk für Katzen. Milch dagegen ist für Katzen sehr gesundheitsschädlich, da die Katze den Milchzucker in ihrem Darm nicht aufspalten kann. Schwere Durchfälle und sogar der Tod können die Folge sein. Bedenkenlos kann man dagegen der Katze die im Handel erhältliche Katzenmilch anbieten.