Patentiere

Lara und Tonja
Die Schwestern Lara und Tonja wurden im Alter von wenigen Monaten in der Nähe des Großmarktes in Köln an einer Futterstelle eingefangen.

Tonja ist inzwischen relativ zutraulich und schmusig, neigt aber zum Markieren.

Lara kann sich auch nach mehreren Jahren auf der Pflegestelle noch nicht mit Menschen anfreunden, läßt sich nur kurz streicheln, wenn es etwas besonders leckeres zu fressen gibt und reagiert wegen ihrer großen Angst äußerst aggressiv bis panisch (beim Tierarzt ist sie berühmt-berüchtigt …)

Da Lara und Tonja auf Grund ihrer Probleme nicht vermittelt werden können, suchen die beiden Glückskatzen nette Paten, die sich an ihren Futter- und Tierarztkosten beteiligen. Weitere Infos unter 02236/48207.

Timmy
Timmy wurde an einer Futterstelle ausgesetzt und war anfangs sehr scheu.

Mit der Zeit hatte er sich aber mit einem anderen kastrierten Kater – Micky – angefreundet und eine echte Kumpelfreundschaft entwickelt. Leider wurde aber Kater Micky nach über sechs Jahren überfahren und Timmy fühlte sich alleine an der Futterstelle nicht mehr wohl. Er wurde dann von seiner Betreuerin zuhause aufgenommen und hat sich in Gesellschaft gut eingewöhnt.

Leider ist er fremden Menschen gegenüber immer noch sehr ängstlich. Da er außerdem an chronischer Verstopfung leidet und täglich ein Medikament nehmen muß, soll er auf seiner Pflegestelle bleiben.

Timmy hofft jetzt auf nette Menschen, die sich per Patenschaft an seinen Futter- bzw. Medikamentenkosten beteiligen.

Weitere Infos zu Timmy unter 02236/48207.

Lily
Lily stammt von einer Kölner Futterstelle, wo sie mit Mutter, Bruder und ihren Babies lebte. Der Rest der Familie konnte erfolgreich vermittelt werden, aber Lily kam aus ihrem neuen Zuhaause zurück, da sie vor lauter Angst unsauber war. Zurück auf der Pflegestelle hat sie sich aber schnell gut eingelebt, kommt mit den anderen Katzen prima zurecht (vor allem ihrer großen Liebe Kater Joschi) und benutzt auch immer brav das Katzenklo.

Leider ist sie gegenüber Menschen aber auch nach zehn Jahren immer noch extrem ängstlich, läßt sich nicht anfassen und flüchtet, sobald man sich ihr nähert.

Wegen dieser extremen Angst soll Lily auf Dauer auf ihrer Pflegestelle bleiben und sucht jetzt einen lieben Paten, der sich an Futter- und Pflegekosten beteiligt.

Weitere Infos zu Lily unter 02236/48207.

Chico
Mit seinen 15 Jahren musste sich Kater Chico noch einmal komplett umstellen: Seine Besitzerin, die ihn und seinen Bruder als Kitten aufgenommen hat, musste Chico schweren Herzens abgeben, da sie ihn nicht mit ins Pflegeheim nehmen konnte. Kurz vor Chicos Umzug wurde der Bruder wegen eines Tumors eingeschläfert, so dass er auch seinen Kumpel verloren hat.
Auf seiner Pflegestelle hat der Kater zunächst sehr getrauert und es hat eine Weile gedauert, bis er sich mit seinen neuen Lebensumständen abgefunden hat. Inzwischen hat sich der sehr anhängliche Kater allerdings gut eingelebt und genießt die Schmuseeinheiten. Da wir ihm weitere Umstellungen ersparen möchten, darf Chico auf seiner Pflegestelle bleiben.
Wenn Sie mehr über Chico erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Gesing unter 0221/2354842.

Marvin, Rebecca, Peter und Lilly
Dieses Quartett lebte über 10 Jahre auf einem Gestüt in Köln. Nachdem die Dame, die sich dort um die wild lebenden Katzen gekümmert hatte, fortgezogen war, wurden die Tiere nicht länger auf dem Gelände des Gestüts geduldet. Alle Versuche, auf dem Gestüt eine Futterstelle einzurichten, scheiterten – niemand dort war bereit, die Katzen zu füttern und wir erhielten keine Erlaubnis, das Gestüt zu betreten. Zu guter Letzt wurden wir von den – nach eigener Aussage tierfreundlichen (!) – Gestütsverwaltern noch darauf hingewiesen, dass es sich bei den Gestüts-Ländereien um Jagdrevier handelt und der Jagdpächter das Recht habe, Katzen zu erschießen…
So blieb uns nichts anderes übrig, als die vier Wildlinge einzufangen und auf Pflegestellen unterzubringen. Die vier Tiere verstehen die Welt nicht mehr – nach mehr als 10 Jahren von einem Gestüt mit entsprechendem Freilauf in fremde Räume gepackt, hocken sie in der Ecke und haben einfach nur Angst.
Wir suchen für diese vier Tiere händeringend einen Bauernhof oder ähnliches, auf dem wir zumindest zwei von ihnen gemeinsam unterbringen können. Doch leider ist es sehr schwierig, entsprechende Stellen zu finden, die wenigsten Menschen sind bereit, zwei wilde Katzen aufzunehmen, von denen man weiter nichts hat…
Daher werden die vier wohl noch längere Zeit in unseren Pflegestellen leben und es wäre wirklich schön, wenn Sie uns und das Quartett mit einer Patenschaft unterstützen!
Weitere Informationen erhalten Sie bei Fam. Bensberg unter 02234/996484.

Nachtrag: Rebecca ist im Sommer 2012 leider verstorben.

Jömel
Jömel fristete sein bisheriges Dasein in einer Tiefgarage und schlief dort in einem Abluftschacht. Dies ging mehrere Jahre gut, bis er irgendwann einem Mitarbeiter des Tiefgaragengesellschaft auffiel – und plötzlich störte er dort. Alles Zureden half nichts, Jömel musste fort. Wir haben den ängstlichen Kater also eingefangen und jetzt lebt er in einer Pflegestelle. Leider hat er panische Angst vor Menschen und ist daher so gut wie nicht vermittelbar. Er wird wohl den Rest seines Lebens auf unserer Pflegestelle verbringen. Wir würden uns freuen, wenn Sie Jömel mit einer Patenschaft unterstützen.
Weitere Infos über Jömel erhalten Sie bei Familie Bensberg unter 02234/996484.

Rocky
Rocky lebte mit seinen beiden Brüdern wild in einem Garten, bis die Nachbarn sich durch die drei Kater gestört fühlten und diese “weg” mussten. Wir haben das Trio eingefangen und kastrieren lassen. Rockys Brüder wurden erstaunlicherweise recht schnell zahm und konnten inzwischen gut in ein neues Zuhause vermittelt werden – Rocky hat jedoch leider beschlossen, dass Menschen nicht zu trauen ist. Wer weiß, welche schlimmen Erfahrungen der noch junge Kater in seinem Leben schon gemacht hat…
Jetzt lebt Rocky bei uns in einer Pflegestelle und weicht den Menschen aus, so weit das möglich ist. An eine Vermittlung dieses superscheuen Tieres ist nicht zu denken und wir würden uns freuen, wenn sich nette Menschen an den Futter- und Tierarztkosten für den Kater beteiligen.
Wenn Sie eine Patenschaft für Rocky übernehmen möchten, wenden Sie sich an Fmilie Bensberg unter 02234/996484.

Kitty & Lisa
Die beiden wunderschönen Schwestern haben die ersten sechs Jahre ihres Lebens zufrieden in einem Schrebergarten gelebt, liebevoll betreut von einer älteren Dame. Leider verstarb die Dame und der neue Pächter des Gartens mochte die beiden Katzendamen gar nicht, hetzte seinen Hund auf sie und drohte, die beiden zu vergiften. Wir haben Kitty & Lisa dann eingefangen und zunächst ein neues Zuhause auf einem Hof oder in einem anderen Schrebergarten für sie gesucht – leider ohne Erfolg. Inzwischen leben sie schon so lange bei uns auf der Pflegestelle, dass wir entschieden haben, die scheuen Tiere nicht “auf Teufel komm raus” erneut umzusiedeln. Beide halten sich überwiegend im Garten auf und kommen kaum ins Haus. Während Kitty superscheu ist, hat Lisa inzwischen ein ganz klein wenig Zutrauen gefasst und lässt sich beim Fressen manchmal sogar anfassen. Vielleicht findet sich ja doch noch ein netter Mensch, der zumindest Lisa ein neues Zuhause geben möchte, aber eigentlich rechnen wir nicht damit. Daher suchen wir stattdessen nette Menschen, die Lisa & Kitty mit einer Patenschaft unterstützen.
Wenn Sie sich für Lisa und/oder Kitty interessieren, melden Sie sich bei Familie Bensberg unter 02234/996484.

Helia
Helia lebte auf dem Gelände eines Supermarktes mitten in Köln, nicht unbedingt der ideale Lebensraum für eine heimatlose Katze. Wir haben sie im Alter von ca. vier Monaten eingefangen und gehofft, für das wunderschöne Tier ein schönes Zuhause zu finden. Leider stellte sie sich als überaus scheu heraus, so dass wir die Hoffnung auf eine Vermittlung inzwischen aufgegeben haben. Helia ist noch jung und wird noch viele Jahre auf der Pflegestelle leben, daher wäre es prima, wenn sich nette Menschen mit einer Patenschaft an ihren Futter- und Tierarztkosten beteiligen würden. Natürlich würden wir Helia auch in ein neues Zuhause geben, wenn die neuen Dosenöffner sich damit arrangieren, dass sie Helia niemals anfassen können.
Weitere Infos erhalten Sie bei Fam. Bensberg unter 02234-996484.

Bessy
Bessy Bessy wurde zusammen mit ihrer Schwester und deren vier Babys in einem Garten im Kölner Stadtgebiet gefunden. Die Babys konnten wir noch zähmen und in gute Hände vermitteln, die Schwester durfte wieder zurück in den Garten und wird dort weiter versorgt. Bessy war den Leuten aber zuviel, sie konnte nicht wieder zurück und musste nach der Kastration bei uns bleiben. Da sie sehr scheu und nicht vermittelbar ist, suchen wir für Bessy nette Menschen, die sich mit einer Patenschaft an den Futter- und Tierarztkosten beteiligen.
Weitere Infos erhalten Sie bei Fam. Bensberg unter 02234-996484.

Bienchen
Bienchen Bienchen stammt aus dem Kohleabbaugebiet im Erftkreis. Sie ist nur eine von einer Unzahl an herrenlosen und zurückgelassenen Tieren, die dort ihr Leben fristen und durch den Abbau immer weiter aus ihrer Heimat verdrängt werden. Bienchen wurde in einem Dorf eingefangen, dass inzwischen von den Baggern dem Erdboden gleich gemacht wurde und konnten nach der Kastration nicht mehr dorthin zurück. Da das überaus scheue Tier nicht vermittelbar ist, hat sie eine neue Heimat in Haus und Garten der Familie Bensberg gefunden. Wir freuen uns, wenn ein Teil der Futter- und Tierarztkosten durch eine Patenschaft aufgefangen wird.
Weitere Infos erhalten Sie bei Fam. Bensberg unter 02234-996484.

Peterchen
Peterchen Der bildschöne, noch junge, aber leider überaus scheue Kater stammt aus einem Schrebergarten, in dem er nicht länger geduldet wurde. Fast hätte er Glück gehabt und durch eine Vermittlung ein schönes neues Heim gefunden, die Leute haben es sich jedoch im letzten Moment anders überlegt und sich doch lieber ein zutraulicheres Tier geholt. Jetzt lebt Peterchen im Garten der Familie Bensberg und kommt nur selten ins Haus – lieber läuft er draußen durch den Regen…. Da er sich so gut eingelebt hat und mit den anderen Vermittlungs- und Gnadenbrottieren überaus verträglich ist, haben wir beschlossen, dass er nicht mehr umziehen muss, sondern dort bleiben darf. Wenn Sie sich an den Futter- und Tierarztkosten für Peterchen beteiligen möchten, dann übernehmen Sie doch einfach eine Patenschaft für ihn.
Weitere Infos erhalten Sie bei Fam. Bensberg unter 02234-996484.

Mausi & Pitt
Pit & Mausi Mausi und Pitt haben in den rund zwei Jahren ihres Lebens schon viel Schlimmes erleben müssen. In ihrem jungen Leben verloren die schwarz-weiße Mausi und ihr weiß-schwarzer Freund Pitt bereits fünfmal (!!!) das Zuhause. Unbedacht angeschafft und ihrer rasch überdrüssig geworden, landeten die beiden schließlich bei uns. Um ihnen weiteren Stress zu ersparen, haben die beiden Pechvögel lebenslanges Wohnrecht in ihrer Pflegestelle bekommen. Es sei denn, ein wirklicher Katzenprofi sieht sich der Anforderung gewachsen, Mausi und Pitt das Zuhause zu geben, dass sie benötigen. Optimal wäre ein Heim bei Katzenkennern mit Garten, die bereits selbst Katzen haben und sich nicht daran stören, dass die beiden scheu und nicht handzahm sind. Dennoch sind Mausi und Pitt sehr zutraulich und lassen sich beim Fressen auch schon einmal vorsichtig streicheln.
Kontakt über 02245/60 08 87 ab 20 Uhr oder per E-Mail an katzenantje@web.de .

Tammy
Tammy Das bildschöne Schwesterchen von Ruby und Montezuma ist ebenfalls sehr scheu und hängt stark an ihren Geschwistern. Leider hat auch bei ihr eine Vermittlung keinen Zweck, da sie extrem schwierig im Umgang mit Menschen ist.
Kontakt über 02245/60 08 87 ab 20 Uhr oder per E-Mail an katzenantje@web.de .

Schecki
schecki.jpg Lange haben wir versucht, für diese Menschen gegenüber etwas zugänglichere „Glückskatze“ ein passendes Zuhause zu finden. Aber auch hier leider Fehlanzeige. Zwar haben sich mehrfach Leute gemeldet, die sie besonders wegen ihrer Zeichnung anschauen kamen, eine Vermittlung der scheuen Katze kam leider nie zustande.
Kontakt über 02245/60 08 87 ab 20 Uhr oder per E-Mail an katzenantje@web.de .

Ruby und Montezuma
ruby.jpg montezuma.jpg Über zwei Jahre haben wir versucht, für die beiden dominanten Rotschöpfe ein geeignetes Zuhause zu finden. Fehlanzeige, niemand wollte das extrem scheue Geschwisterpärchen haben, das seinen Lebensraum verloren hatte und deshalb bei uns als Notfall in Pflege genommen wurde. Nun bleiben sie in der Pflegestelle, dürfen dort mit in den Garten und haben endlich ihren Platz in der restlichen Gnadenbrot-Katzengemeinschaft gefunden.
Es sind noch junge Tiere, die noch lange auf der Futterliste stehen werden. Deshalb suchen wir für die schönen Samtpfoten dringend tierliebe Menschen, die sich an den Kosten für das tägliche Futter der beiden beteiligen möchten. Ruby und Montezuma sagen herzlich DANKE und würden ihre zukünftigen Pateneltern auch gern einmal auf einen Besuch einladen. Wir warten auf IHREN Anruf!
Kontakt über 02245/60 08 87 ab 20 Uhr oder per E-Mail an katzenantje@web.de.

Henriette
Henriette Der Perser(-mix ?) wurde von beherzten Nachbarn mit Überredungskünsten aus einer schlechten Wohnungshaltung befreit und in unsere Obhut übergeben. Sie lebte bis dahin bei einer alten Dame und war dort allein und einsam in einem Zimmer eingesperrt. Daher kennt Henriette keine anderen Katzen und legt auch keinen großen Wert auf die Gesellschaft von Artgenossen. Da auf den meisten unserer Pflegestellen jedoch mehrere Tiere leben, war sie mit der Situation auf der Pflegestelle völlig überfordert und wurde ernsthaft krank.

Auf einer anderen Pflegestelle lebte sie zwar ohne Artgenossen, dafür aber mit kleinen Kindern. Auch hier kam sie mit der teilweise etwas unruhigen Umgebung nicht zurecht. Inzwischen ist sie erneut umgezogen und lebt jetzt bei einer allein stehenden Dame. Durch den erneuten Umzugsstress wurde sie wieder krank und verlor obendrein noch teilweise ihr Fell. Inzwischen hat sie sich bei der Dame jedoch gut eingelebt und ist auch wieder gesund. Eine Vermittlung von Henriette ist bis jetzt aufgrund ihrer Krankheiten und vermutlich auch aufgrund einer Fehlstellung des rechten Auges, deren Ursache (entweder ein Geburtsfehler oder Folge einer Misshandlung) nicht mehr geklärt werden konnte, gescheitert. Daher sind wir mehr als dankbar, dass die derzeitige Pflegemutter von Henriette – die eigentlich nie eine eigene Katze wollte – sich entschlossen hat, ihr ein dauerhaftes Zuhause zu geben. Damit bleibt der sensiblen Henriette ein erneuter Umzug Gott sei Dank erspart.

Wir suchen nun nette Leute, die sich mit einer Patenschaft an den Futter- und Tierarztkosten für Henriette beteiligen. Wenn Sie mehr Informationen über Henriette haben möchten, können Sie sich gerne bei Familie Bensberg unter 02234/996484 oder über das Kontaktformular erkundigen.

Wir haben schon Paten gefunden

Hier sehen Sie unsere Patenkatzen, die bereits mit Patenschaften versorgt sind.

Fritz
Paten gefundenFritz wurde schwer verletzt an einer Autobahn gefunden und zum Tierarzt gebracht. Nach seiner Behandlung, bei der leider sein Schwänzchen bis auf ein Stummelchen amputiert werden musste, kam er in eine Pflegestelle.
Anfänglich war er furchtbar scheu, aber mit der Zeit hat er Vertrauen zu dem Menschen gefasst, der ihn stets mit “Hallo Fritz” begrüßt und für Futter und anderes Wohlbefinden zuständig ist. Noch hält er Abstand, aber er beobachtet seinen Menschen genau und schließt bei der Anrede genüsslich die Augen. Fritz ist sehr verträglich mit anderen Katzen und liebt es auf dem Sofa zu lümmeln, sofern der Mensch nicht dort liegt. Fritz wird auf ca. 8 Jahre geschätzt. Daher soll ihm der Umzugsstress in ein neues Zuhause erspart bleiben. Es wäre schön, wenn es eine Patenschaft für ihn gäbe. Der oder die Patin dürfen ihn auch gern besuchen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Leutloff-Simons über 0221/736290.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Patengeberin: Sarah B., Jana L., Dr. Maike Karoline T.

Benny
Paten gefundenIm Februar 2008 kam Benny, inzwischen 9 Jahre, alt als Notfall des Katzenschutzbundes zu uns. Wir holten ein schwer gestörtes Tier ab, das aus Unsicherheit extrem aggressiv auf Mensch und Katzen reagierte. Ihm fehlte sämtliche Muskulatur, da er sich nur auf dem Boden eines Zimmers aufgehalten hatte. Laufen und springen, aber auch spielen war ihm völlig unbekannt. Kommunikation mit uns war nicht möglich, er erinnerte stark an ein autistisches Tier.
Bei den folgenden Gesundheitschecks stellte sich heraus, dass er zusätzlich zu den Blasensteinen sowohl herz- als auch nierenkrank ist und auch eine chronische Zahnfleischentzündung und FORL hat. Außerdem wurde beim Röntgen eine schwere chronische Bronchitis festgestellt. Zuletzt wurden eine Futtermittelallergie, chronische Darmentzündung und der Eosinophile Granulom-Komplex sowie Bauchspeicheldrüsenentzündung diagnostiziert. Alle diese chronischen Krankheiten sind medizinisch relativ gut zu behandeln, aber sehr kostenintensiv. Die Behandlung muss konsequent durchgeführt werden, damit er weiterhin relativ gesund bleibt.

Da wir aber gesehen haben, welche Fortschritte Benny bei uns gemacht hat, haben wir ihn als Gnadenbrottier bei uns behalten, weil wir die Befürchtung haben, keine angemessene Unterbringung und Versorgung für ihn zu finden. Inzwischen ist Benny für seine Verhältnisse schon sehr ausgeglichen, er spielt gerne und viel. Er kommuniziert mit uns und hält seine Mitkatzen nicht mehr für jagdbares Wild. Kurz und gut, der Kater scheint bei uns das erste Mal in seinem Leben rundum zufrieden zu sein.
Einen sechsten Wechsel in ein neues Zuhause dürfte alles was er hier gelernt hat wieder in Vergessenheit geraten lassen und das Vertrauen, das er inzwischen den Menschen entgegenbringt, wieder zerstören.
Wir hoffen sehr, dass wir in nächster Zeit vielleicht einen Paten für ihn finden, der uns hilft die extrem hohen Kosten zu tragen, denn nach allem was er erlebt hat, sollte er nun doch noch ein schönes normales Katzenleben führen dürfen.
Benny würde seinen Paten sicher gerne kennen lernen. Er schreibt auch hin und wieder kleine Briefe und erzählt, wie es ihm so geht.
Weitere Infos über Benny erhalten Sie bei Fam. Scherzl-Barlitz unter 0221/514399.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Patengebern: Dirk H., Barbara R., Dorothea S.