Pflege

Das Fell

prinzessin.jpgKurzhaarkatzen benötigen allenfalls während des Fellwechsels Pflegeunterstützung. Mit Kamm, Bürste oder einem speziellen Pflegehandschuh helfen Sie dem Tier abgestorbene Haare zu entfernen, die das Tier dann nicht mehr hinunterschlucken muss. Dagegen müssen Langhaarkatzen regelmäßig bei der Fellpflege unterstützt werden, da sonst das lange Haar verknotet und verfilzt.

In der Regel benötigt die Katze kein Bad; sollte dies doch einmal erforderlich sein, reicht ein mildes Babyshampoo mit möglichst wenig Schaumbildung. Die Katze sollte anschließend mit einem Handtuch abgetrocknet werden, aber: Bitte nicht fönen, das Tier gerät dann in Panik! Freigänger dürfen erst dann wieder hinaus, wenn das Fell komplett getrocknet ist.

Die Augen

Die tägliche Augenpflege ist in der Regel nur bei Perserkatzen notwendig. Diesen sollte man einmal täglich die Augen mit einem feuchten, weichen Tuch reinigen. Dabei wischt man vorsichtig von außen nach innen.

Bei weißem Fell hinterlassen die Tränenspuren oft eine „schwarze Straße“. Ihr Tierarzt hilft Ihnen da mit speziellen Mitteln weiter. Grundsätzlich gilt: Wenn das Tier geschwollenen oder tränende Augen hat, oder Ausfluss aus den Augen kommt, ist der Tierarzt zu Rate zu ziehen!

Die Ohren

Wischen Sie einmal wöchentlich die äußere Ohrmuschel mit einem weichen Tuch aus. Bitte verwenden Sie wegen der Verletzungsgefahr keine Wattestäbchen! Wenn Sie bei der Reinigung des Ohres kleine schwarze Klümpchen erkennen, und/oder sich Ihre Katze ständig an den Ohren kratzt, ist sie sehr wahrscheinlich von Ohrmilben (siehe auch Floh & Co) befallen. Hier hilft nur der Tierarzt weiter.

Die Krallen

In der freien Natur setzt die Katze ihre Krallen auf vielfältige Weise ein, z. B. zum Schlagen und Festhalten der Beute oder auch um sich bei waghalsigen Klettermanövern festzukrallen. Zum Abwetzen der abgestorbenen Krallenreste nutzt sie draußen Baumstämme oder in der Wohnung den Kratzbaum; kratzt sie regelmäßig, behalten die Krallen eine gesunde, natürliche Länge bei und bedürfen keiner Pflege. Erst wenn es zu abartigem Krallenwuchs kommt, oder die Katze nicht mehr ausreichen kratzt, sollte der Tierarzt die Krallen kürzen.

Aber: Das Entfernen der Krallen rein aus kosmetischen Gründen ist Tierquälerei und verboten!

Die Zähne

Auch die Katze kann Zahnprobleme bekommen; am häufigsten findet man dabei Zahnstein oder entzündete/vereiterte Zähne vor. Auch findet man Zahnfehlstellungen, die der tierärztlichen Korrektur bedürfen. Als Prophylaxe für Zahnstein sollte man der Katze Trockenfutter anbieten; durch das Knabbern der harten Teilchen werden die Zähne „geschrubbt“. Im Futterhandel gibt es bereits entsprechende Zahpflege-Knabberartikel; auf dem Trockenfuttermarkt gibt es mittlerweile auch Angebote mit Inhaltsstoffen gegen die Bildung von Zahnstein.

Wenn das Gebiss schon reichlich mit Zahnstein übersät ist, „duftet“ die Mieze recht unangenehm aus dem Maul. Das Entfernen des Zahnsteins durch den Tierarzt wird in Vollnarkose durchgeführt und ist für die Katze absolut schmerzfrei.