Kastrationspflicht

Am 29. April 2010 hat der Katzenschutzbund Köln e.V. in Gemeinschaft mit den Tierschutzvereinen Straßenkatzen Köln e.V., Menschen für Tiere – Tiere für Menschen e.V. Köln-Porz, Kölner Katzenschutz-Initiative e.V. und Tiere in Not e.V. Hürth ein Antrag an den Rat der Stadt Köln zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht freigehender Katzen und Kater in Köln gestellt.

Denn es muss zwingend etwas auf ordnungsbehördlicher und politischer Ebene geschehen, um das extrem vorherrschende und vollkommen unnötige Leid auf unseren Straßen einzudämmen! Die Stadt Köln wird dringend zum Handeln aufgefordert!

Seit Jahrzehnten setzen sich Tierschützer für wildlebende Katzen in Köln ein. Diese werden eingefangen, tierärztlich versorgt und kastriert. Denn nur so kann der unkontrollierten Vermehrung und dem damit verbundenen Katzenelend Einhalt geboten werden. Trotz erheblicher Kastrations- und Versorgungsbemühungen der Tierschutzvereine hat die Zahl der im Stadtgebiet Köln ausgesetzten, herrenlosen und verwildert lebenden Katzen und die damit einhergehenden Problematik in sehr starkem Maße zugenommen. Die Zahl der ausgesetzten und nicht kastrierten Tiere nimmt stetig zu, u. a. auch deshalb, da viele Menschen sich die Kosten für ein Tier nicht mehr leisten können.

Die Zahl der herrenlosen bzw. freilebenden Katzen in Köln wird auf mindestens 20.000 Tiere geschätzt. In Folge der hohen Katzenpopulation mussten sowohl die Tierheime und auch die Tier-/ Katzenschutzvereine wegen Kapazitätsauslastung wiederholt einen Aufnahmestopp für Katzen anordnen.

Lesen Sie das Anschreiben an Rat der Stadt Köln