Hasenfüßchen Pepone (ohne Camillo :-))

21. Januar 2020

Alter: ca. 4 Jahre
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: gechippt, FiV+/Leukose neg.
Schutzgebühr: 100 Euro

 

 

Pepone mussten wir mit zwei weiteren Katern letztes Jahr einfangen weil die drei Streuner durch Baumaßnahmen ihre Heimat verloren und nicht bleiben konnten.

Wenn man nach der Größe geht, macht Pepone schon was her, auch sieht er aus, als hätte er schon viele Schlachten geschlagen (keine Ahnung wie seine Gegner aussahen ;-)) Aber in seiner Brust schlägt ein Hasenherzchen. Wir denken, das er von den dreien vielleicht tatsächlich wild aufgewachsen ist und daher nicht den nötigen Kontakt zum Menschen hatte oder schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Pepone braucht einige Zeit, um sich in seinem neuen Zuhause sicher zu fühlen.
Er ist nicht aggressiv, sondern möchte die Nähe der Menschen und die Streicheleinheiten eigentlich genießen, wenn da nicht seine große Unsicherheit in Bezug auf seine Umgebung wäre.

Die Wohnung erkundet er sehr vorsichtig und mit Bedacht. Unbekannte Stimmen und Geräusche (auch aus dem Fernseher oder Radio) können ihn schnell erschrecken. Daher braucht er Verstecke und Höhlen, in denen er sich sicher fühlen kann. Dort kann man sich ihm dann auch mit Geduld (ein Leckerchen hilft oft zusätzlich) nähern und Vertrauen aufbauen. Hier unterstützen  ja vielleicht auch Homöopathische Mittel.

Wenn er seinem Dosenöffner einmal vertraut kommt er schnell mit dem Köpfchen aus seiner Höhle, schnurrt und dreht sich auf den Rücken. Dabei ist er aber dennoch aufmerksam und es kann passieren, dass er sich bei einer (für ihn) falschen Bewegung im Raum wieder zurückzieht. Bei seiner aktuellen Pflegestelle macht er aber stetig Fortschritte und zeigt immer mehr seinen liebevollen Charakter und wie sehr er an seinen Bezugsmenschen hängt.

Hier gilt es einen Rohdiamanten zu prägen, wer traut sich diese Aufgabe zu?
Liebe, Geduld, Verständnis und keine Angst vor FiV sowie ein ruhiger Haushalt ohne Kinder und ein abgesicherter Balkon wäre genau das richtige für ihn!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Heinrichs unter cerstin.heinrichs(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Leopold – Ein Goldschatz von der Straße

10. November 2019

Alter: ca. 10 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: wahrscheinlich Einzeltier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon, eher gesicherter Garten
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, getestet (FIV positiv/FeLV negativ), rechtes Auge getrübt/blind, Knickohr (angeboren)
Schutzgebühr: 100 Euro

Leopold, kam im Zuge einer Fangaktion zu uns. Abgemagert und zerzaust wie er war, gelang es noch gerade rechtzeitig, ihn einzufangen.

Denn Leopold hatte einen Unterkiefer-Bruch und konnte deshalb kein Futter mehr aufnehmen.
Er stand kurz vor dem Verhungern.

Mittlerweile ist die Kieferfraktur versorgt, der Kater kastriert und Leopold hat sich wieder prima erholt.

Und was wir nicht für möglich hielten: Sein Vertrauen in die Menschen ist zurückgekehrt, ohne Wenn und Aber!

Leopold ist allen Menschen sehr zugewandt, sucht die menschliche Nähe, schmust für sein Leben gerne, schnurrt fast ununterbrochen und will immer dabei sein.

Der Schmusekater mit dem aparten Knick-Ohr hat eine ganz besondere Wirkung auf Menschen. Jedem, der ihn kennen lernen darf, schmilzt das Herz!

Nun fehlt ihm nur noch das liebevolle Zuhause, das er so lange vermisst hat! Denn irgendwann einmal hatte er bestimmt ein Heim…

Auf seiner Pflegestelle wird deutlich, dass Leopold sehr nah bei seinen Menschen sein möchte. Soviel Schmusebedarf braucht am Besten viele Hände, ein einziger Dosenöffner benötigt da schon sehr viel Ausdauer 🙂
Seine neuen Menschen sollten viel Zuhause sein und ihm gerne die Nähe geben, die Leopold so sucht! Kuschelige Schlafplätze – am liebsten im Bett und auf der Couch – inklusive.

Leopold sitzt oft am Fenster und träumt sehnsüchtig von einem Zuhause mit gesichertem Freigang, wo er den Naturboden unter seinen Pfötchen spüren kann. Mindestens wünscht er sich aber einen großen, gesicherten Balkon. Ein Garten muss gesichert sein, da er als FIV-Kater keinen Revierkämpfen ausgesetzt sein soll, das schadet ihm und auch den anderen Miezen.

Seine Blutwerte sind völlig normal. Allerdings wurde der FIV-Virus bei ihm nachgewiesen, die Krankheit ist jedoch nicht ausgebrochen. In der Regel leben Katzen in einem stressfreien Zuhause damit sehr gut. (Weitere Informationen: http://www.katzenschutzbund-koeln.de/gesundheit/fiv ).

Achtung: Das Kennenlernen des Katers kann süchtig machen!
😀

Wenn Sie Leopold kennenlernen möchten, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer angeben!)

Sissy

8. August 2019

Alter: geb. 01.05.2006
Geschlecht: weiblich/ kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: geimpft, entwurmt, entfloht, gechippt, FIV + Leukose negativ
Schutzgebühr: 120 Euro

Als Sissy´s Frauchen verstarb, war ihr Herrchen altersbedingt nicht mehr in der Lage sich um sie zu kümmern. Zum Glück fand die Maus den Weg auf eine unserer Pflegestellen. Und zwar kugelrund. Bei ihrer Versorgung musste schon länger etwas schief gelaufen sein, denn ihr Fell befand sich in einem fürchterlichen Zustand. Wegen ihrer Leibesfülle konnte sie sich nicht mehr putzen, nur noch ihr Schnütchen und das Gesicht.

Mittlerweile ist aus dem schwarze Moppelchen eine normal gewichtige Katze geworden, die rege am Leben auf der Pflegestelle teilnimmt. Man kann sie sogar zum Spielen animieren. Das Zusammenleben mit der anderen Katze gestaltete sich leider nicht problemlos, sie möchte ihre Menschen nämlich nur ungerne teilen. Sissy ist eine sehr liebe und ruhige Katze. Sie sucht die Nähe der Menschen und liebt es gebürstet und gekrabbelt zu werden und möchte bei allem dabei sein.

Sissy ist zwar nierenkrank, aber dafür geht es ihr gut. Das Diätfutter verweigert sie sehr konsequent, daher bekommt sie normales Futter. Ihre Tablette nimmt sie ganz einfach indem man sie ihr ins Futter legt.

Es wird also ein ruhiger Haushalt mir geduldigen Menschen gesucht, die Sissy viel Zeit geben sich einzugewöhnen. Überhaupt sollen ihre Menschen viel Zeit haben um ihrem Status als Einzelprinzessin gerecht zu werden. 😉 Reine Wohnungshaltung ist ausreichend. Ein vorhandener Balkon, den sie übrigens gerne benutzt, muss vernetzt sein.

Falls Sie Interesse an der liebenswerten Sissy haben, dann wenden Sie sich bitte an Frau Zörner unter 0177/4695888 (abends) oder martina.zoerner(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Schrebergarten-Katzen suchen neue Wirkungsstätte

24. März 2019

rehberg-schrebergarten-4-12-16bickendorf-1bickendorf-2bickendorf-3bickendorf-4bickendorf-5Alter: verschieden, i.d.R. zwischen 5 und 8 Jahre
Geschlecht: weiblich und männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere
Haltung: Freigang bzw. Außenhaltung
Gesundheit: gechippt bzw. tätowiert, entwurmt, entfloht
Schutzgebühr: nach Vereinbarung

In Köln, wie auch überall in Deutschland, leben viele Katzen auf Brachflächen, Firmengeländen, Gärten und in Parkanlagen.
Auch in einer Kölner Schrebergarten-Anlage gab es herrenlose Katzen. Ein Mensch fütterte. Die Katzen blieben aber leider unkastriert und vermehrten sich.

Als wir das erste Mal um Hilfe gebeten wurden, waren es schon sehr viele. Wir haben seitdem Jungtiere eingefangen, und auch erwachsene Katzen, die zutraulicher wurden, auf Pflegestellen untergebracht, bis sie vermittelt werden konnten.
Und kastriert, kastriert, kastriert.

Trotzdem leben in diesem Schrebergarten immer noch mehr Katzen, als die Nachbarn möchten.
Pflegestellen sind leider immer zu wenige, und diese Tiere brauchen Zeit, um sich entwickeln zu können, manchmal einige Monate.
Zuviel Zeit in einer Situation, wo wir jede Pflegestelle wenn möglich mehrfach im Jahr in Anspruch nehmen müssen.

Deshalb möchten wir auf diesem Wege unsere Schrebergarten-Katzen vorstellen, damit sie vielleicht auch ein Zuhause finden können, ohne noch länger auf einen Pflegeplatz warten zu müssen.

Alle Tiere werden seit Jahren von Menschen versorgt, einige kommen selbst zu ihnen unbekannten Menschen und streichen ihnen um die Beine. Bei ihnen ist es vielleicht nur ein kleiner Schritt, bis sie sich ganz den Menschen anschließen würden. (Natürlich gibt es auch “Geisterkatzen”, die nur auf den Überwachungskameras zu sehen sind).

Die Tiere kennen zwar bisher nur Außenhaltung, nutzen aber auch Katzenklos.
Sie sind sehr sozial. Raufbolde gibt es im Schrebergarten keine.

Wir suchen dringend engagierte Katzenfreunde (idealer Weise mit Erfahrung im Umgang mit scheueren Tieren) die sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen. Die Vermittlung wird dann durch uns übernommen.

Super wären natürlich auch Für-Immer-Stellen, entweder in Außenhaltung mit Unterschlupfmöglichkeit oder mit Freigang und menschlichem Anschluss.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Rehberg unter Tel. 02234/9792424 oder per Mail an doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de