Sorgenkind Shari

17. Oktober 2018

Alter: unbekannt, mindestens 10 Jahre, evtl. viel älter
Geschlecht: weiblich/kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier/Zweittier
Haltung: Wohnung
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, nicht geimpft, negativ getestet (Fiv/FeLV), Leber-Schaden
Schutzgebühr: nach Absprache

Shari kam als Fundtier in einem schlechten Zustand zu uns. Leider war sie nicht gekennzeichnet, Besitzer ließen sich nicht finden.

Sie ist lieb, braucht aber einen ruhigen Haushalt. Auf ihrer jetzigen Pflegestelle empfindet sie es als zu unruhig, zu viele Tiere, ein Kind, das lässt sie ängstlich und zurückhaltend werden.

Shari ist verträglich mit anderen Tieren, kann aber auch als Einzelkatze gehalten werden, wenn ihre Leute viel Zuhause sind.

Leider ist Shari’s Leber stark angegriffen (geht schon in Leberzirrhose über), die Ursache hierfür konnte nicht ermittelt werden.
Wie hoch ihre Lebenserwartung ist, kann niemand vorhersagen.
Ihre Leberwerte äußern sich in ihrem etwas struppigem Fell und ebenfalls in Erbrechen, das immer wieder auftreten kann.

Shari sollte mit entsprechend ihrem Krankheitsbild mit leberfreundlichem Futter versorgt werden. Zusätzlich wird die Leber derzeit mit pflanzlichen Präparaten gestärkt. Dies sollte auf jeden Fall beibehalten werden.

Wir suchen für Shari einen ruhigen Haushalt, wo man sie noch betüddelt, soweit sie das mag und ihr eine schöne letzte Zeit gibt.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Andrea.Bensberg(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Zora, die Blinzelkatze

16. Oktober 2018

Alter: geb. Juni 2009
Geschlecht: weiblich / kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier/Zweittier
Haltung: Wohnung
Gesundheit: geimpft (Schnupfen, Seuche), gechippt
Schutzgebühr: 100 Euro

Zora ist eine sehr hübsche aber derzeit noch sehr scheue und ängstliche Katze mit wunderschönen grünen Augen, die gerne blinzeln, deshalb auch die Blinzelkatze genannt 🙂

Zora lebte bei den Vorbesitzern mit einem Kater zusammen, mit dem sie sich sehr gut verstanden hat. Als dann aber noch 2 Kitten in den Haushalt kamen wurde ihr dies zu viel. Sie verkroch sie nur noch und wurde unsauber.

Und so kam sie dann zu uns. Auf ihrer Pflegestelle ist sie seit 3 Monaten und macht dort ständig kleine Fortschritte, aber anfassen darf man sie noch nicht.

Auch war sie ab und zu unsauber, aber als sich mit katzenpsychologischer Unterstützung die Klosituation veränderte, hat sie im letzten Monat nur einmal auf ein Kissen gemacht, welches sie auch davor öfters mal benutzt hatte. Das Kissen wurde jetzt entfernt und wir sind optimistisch, dass Zora jetzt sauber bliebt.

Zora liebt ihre Ruhe, liegt am liebsten auf der Fensterbank und zählt Autos, oder liegt auf dem Katzenbaum auf dem Balkon und guckt nach Vögeln. Abends möchte sie jedoch gerne spielen, aber nur mit dem Federwedel. Derzeit wird auf der Pflegestelle viel mit ihr gearbeitet: aus einem Buch vorlesen, Katzenmusik hören und es wird nur gemeinsam gegessen, damit man sich aneinander gewöhnt. Sie hat auch hier schon viele kleine Fortschritte gemacht: bleibt jetzt liegen, wenn man ins Zimmer kommt, frisst vorsichtig aus der Hand und zeigt sich viel öfters als am Anfang, aber sie ist sehr ängstlich und braucht auf jeden Fall Zeit.
Ansonsten ist sie sehr brav, kratzt nie, sondern faucht nur wenn man ihr zu nah kommt.

Gesucht wird eine (wirklich!) katzenerfahrene Person in einem ruhigen Haushalt, die viel Zeit und Muße besitzt, um die Herausforderung „Zora“ auf sich zu nehmen. Jemand, der damit zufrieden ist, zunächst erst einmal nur von der Katze im Hause freundlich angeblinzelt zu werden, 😉 dafür aber viel mit ihr gemeinsam arbeitet.
Die Vergesellschaftung mit einem sehr sozialen Kater wäre möglich und würde tierpsychologisch begleitet werden. Die Kosten hierfür übernähme der Verein.

Aufgrund einer Veränderung bei der Pflegestelle sucht Zora nun baldmöglichst eine neue Bleibe, sei es nur zur Pflege, oder am liebsten natürlich als endgültige Stelle.

Wenn Sie sich auf das Abenteuer Zora einlassen möchten, dann melden Sie sich bitte bei Frau Zörner unter 0177/4695888 (abends) oder martina.zoerner(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Gnadenbrotstelle/Endstelle gesucht: Oma Sophie

11. Oktober 2018

Alter: unbekannt, älter als 10 Jahre
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung (gerne mit gesichertem Balkon)
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, diverse gesundheitliche Einschränkungen (siehe Text)
Schutzgebühr: entfällt, bzw. nach Absprache

Als Sophie uns gemeldet wurde, war sie in einem furchtbaren Zustand.
Wir standen direkt vor der Entscheidung: Einschläfern oder operieren.
Wir haben uns für die OP entschieden und Sophie wurde ein so genannter „Mamatumor“ entfernt.

Es stand damals wirklich auf der Kippe, aber Sophie ist eine Kämpferin und hatte noch nicht vor, die Welt zu verlassen.
Jetzt wird sie seit einigen Wochen auf unserer „Auffang-Pflegestelle“ gepäppelt und sie erholt sich langsam aber stetig.

Und sie möchte wieder am Leben teilnehmen, Kontakte knüpfen zu Menschen und auch zu anderen Katzen.
Sophie ist trotz ihres vermutlich fortgeschrittenen Alters sehr neugierig. Die anderen Tiere auf der Pflegestelle behandeln sie mit Respekt und akzeptieren sie.

Und das, ob wohl unsere Omi schon einige „Baustellen“ hat.
Sie hört und sieht nicht mehr ganz so gut, aber sie kann es immerhin.
Und auch die Nieren brauchen Unterstützung, da braucht sie 2xtäglich ihre Medis.
Der Tumor wurde damals zwar operativ entfernt, eine Garantie, dass er wiederkommen könnte, gibt es aber nicht.

Derzeit wird Sophie unterstützend durch eine Heilpraktikerin behandelt.
Eine Prognose über ihre Lebenserwartung kann jedoch keiner machen (aber sie hat die Ärzte ja schließlich schon einmal überrascht 🙂 )

Sophie jedenfalls möchte leben! Sie gibt sich selbst nicht auf!

Wo ist der Mensch, der Sophie auch nicht aufgibt und der für sie einen Platz frei hat, wo sie ihren Lebensabend verbringen kann?
Kosten für Tierarzt und Medikamente können ggfs von uns übernommen werden.

Für weitere Informationen melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (abends oder AB) oder über doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte unbedingt Rückrufnummer angeben!)

Lukas

25. August 2018

Alter: ca. 5 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Zweittier, evtl. Einzeltier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: gechippt, FiV/FelV positiv
Schutzgebühr: nach Vereinbarung


Lukas wurde auf einem Schrebergarten-Gelände geboren und im Rahmen einer Kastrationsaktion aufgenommen.

Zurück in seine Garten-Welt darf er leider nicht mehr, denn mit positivem Test bei FiV und Leukose wäre er dort eine potentielle Ansteckungsquelle für noch nicht infizierte Katzen.

Lukas ist derzeit gesund und munter. Wann sich die Infektionen bemerkbar machen und wie hoch seine Lebenserwartung sein wird, kann niemand sagen.

Lukas hat in den letzten Monaten eine tolle Entwicklung durchgemacht. Vom unnahbaren Wildling, der ängstlich um die Ecke linst (aus dieser Phase stammt leider noch das Foto) zu einem Kater, der sich an Menschen gewöhnt hat, sich auch streicheln und verwöhnen lässt.

Lukas ist ein sozialer und verträglicher Kater, weshalb es toll wäre, wenn er zu einem ebensolchen doppelt-positiven Kumpel oder Kumpeline vermittelt werden könnte. Eine Vermittlung als Einzeltier wäre da nur die zweitbeste Wahl, käme aber bei den „richtigen Menschen“ vielleicht auch in Frage.

Lukas braucht ein Zuhause! Auch wenn es jetzt nicht mehr in einem Garten, sondern in einer warmen und trockenen Wohnung sein wird, mit regelmäßigem Futter und späteren Kuscheleinheiten. Er wird es lieben. Und seine Dosenöffner mit 🙂

Wenn Sie Lukas dieses Leben ermöglichen wollen und können, melden Sie sich bitte bei Frau Bensberg unter 02234 /99 64 84 (abends oder AB) oder Andrea.Bensberg(ät)katzenschutzbund-koeln.de.

Sissy

8. Mai 2018

Alter: geb. 01.05.2006
Geschlecht: weiblich/ kastriert
Verträglichkeit: eher Einzeltier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: geimpft, entwurmt, entfloht, gechippt, FIV + Leukose negativ
Schutzgebühr: 120 Euro

Als Sissy´s Frauchen verstarb, war ihr Herrchen altersbedingt nicht mehr in der Lage sich um sie zu kümmern. Zum Glück fand die Maus den Weg auf eine unserer Pflegestellen. Und zwar kugelrund. Bei ihrer Versorgung musste schon länger etwas schief gelaufen sein, denn ihr Fell befand sich in einem fürchterlichen Zustand. Wegen ihrer Leibesfülle konnte sie sich nicht mehr putzen, nur noch ihr Schnütchen und das Gesicht.

Mittlerweile ist aus dem schwarze Moppelchen eine normal gewichtige Katze geworden, die rege am Leben auf der Pflegestelle teilnimmt. Man kann sie sogar zum Spielen animieren. Das Zusammenleben mit der anderen Katze gestaltet sich leider nicht problemlos, sie möchte ihre Menschen nämlich nur ungerne teilen. Sissy ist eine sehr liebe und ruhige Katze. Sie taut immer mehr auf, sucht die Nähe der Menschen und liebt es mittlerweile gebürstet und gekrabbelt zu werden und möchte bei allem dabei sein.

Leider ist Sissy nierenkrank. Das Diätfutter verweigert sie sehr konsequent, daher bekommt sie normales Futter. Ihre Tablette nimmt sie ganz einfach indem man sie ihr ins Futter legt. Zu unserer großen Überraschung frisst sie im Allgemeinem nicht so viel. Umso merkwürdiger, dass sie überhaupt so dick geworden ist.

Es wird also ein ruhiger Haushalt mir geduldigen Menschen gesucht, die Sissy viel Zeit geben sich einzugewöhnen. Eine vorhandene Katze sollte Sissy nicht bedrängen und den Menschen nicht für sich beanspruchen. Aber eigentlich sähen wir sie – ihrem Namen entsprechend – lieber als Einzelprinzessin bei Menschen, die viel Zeit übrig haben um die verschmusten Maus zu verwöhnen. 😉 Reine Wohnungshaltung ist ausreichend. Ein vorhandener Balkon, den sie übrigens gerne benutzt, muss vernetzt sein.

Falls Sie Interesse an der liebenswerten Sissy haben, dann wenden Sie sich bitte an Frau Zörner unter 0177/4695888 (abends) oder martina.zoerner(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Momo

25. März 2018

Alter: ca. 5 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: Einzel-/Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder gesichertem Garten
Gesundheit: entfloht/entwurmt, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche),FiV pos/FelV neg getestet
Schutzgebühr: 100 €


Momo (eigentlich sollte er mal Moritz heißen) ist der gemütliche Typ. Ein lieber, umgänglicher Kater, der die meiste Zeit des Tages faul irgendwo unter einer Decke liegt, am liebsten an jemanden geschmiegt. 🙂
Nach langer Siesta schlägt dann, wenn alle von der Arbeit nachhause gekommen sind, die Stunde des „wilden“ Momo.
Dann wird getobt und gerannt, Bällen und Stoffmäusen hinterher gejagt.
Momo liebt seine morgendlichen und abendlichen Spielzeiten, bei denen es auch schon mal zu einem übermütigen Anspringen kommen kann.
Auch wenn er dabei noch nie Kratzspuren hinterlassen hat, ist er für kleine Kinder dadurch leider nicht geeignet.
Ältere Kinder haben aber bestimmt viel Spaß mit ihm beim Schmusen und Toben.

Denn Momo möchte gerne beschäftigt werden und braucht auch viel Abwechslung. Dazu gehört für ihn viel Platz, um sich zu bewegen, einen gut gesicherten Balkon und Menschen, die Spaß daran haben, Zeit mit ihm zu verbringen.

Momo wurde positiv auf FIV getestet. Er zeigt aber keine Krankheitssymptome und kann damit noch sehr alt werden.
Eine Vergesellschaftung kann vorsichtshalber nur mit ebenfalls FIV-infizierten Tieren erfolgen.

Eine Vermittlung in den Freigang erfolgt nicht.

Weitere Informationen zu FIV finden Sie hier.

Wenn Sie Momo ein Zuhause geben möchten, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de

Großer, sanfter Kater Mikowitsch

18. Februar 2018

Alter: ca. 4 Jahre
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche), gechippt, FiV/FelV positiv
Schutzgebühr: nach Vereinbarung

Der stattliche Kater mit einem feinen Charkter und sanftem Wesen hatte es nicht immer einfach. Er wurde in einem Garten geboren und von dessen Besitzer in vermeintlich gute Hände abgegeben. Da diese aber nicht so gut waren, holte er ihn zurück. Da Mikowitsch aber mit anderen Katzen so gar nicht kann und jetzt auch noch positiv auf FiV und Leukose getestet wurde, gab ihn sein Besitzer schweren Herzens ab.

Mikowitsch ist sehr menschenbezogen und lieb, schläft auch gerne mit im Bett. Wegen seiner Krankheit darf er nicht mehr in den Freigang um andere Katzen nicht anzustecken. Daher benötigt er auf jeden Fall einen abgesicherten Balkon. Ein ausbruchssicherer Garten wäre natürlich ein Traum.

Derzeit ist er gesund und munter. Wann ihn seine Krankheiten einholen und wie hoch seine Lebenserwartung ist, kann niemand sagen. Nichts desto trotz hat gerade ein Kater wie er ein liebevolles Zuhause verdient, in dem er so geliebt wird, wie er ist und es verdient hat.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Portz unter 0176/21439546 (abends oder AB) oder doris.portz(at)katzenschutzbund-koeln.de.

Schrebergarten-Katzen suchen neue Wirkungsstätte

18. Februar 2018

rehberg-schrebergarten-4-12-16bickendorf-1bickendorf-2bickendorf-3bickendorf-4bickendorf-5Alter: verschieden, i.d.R. zwischen 5 und 8 Jahre
Geschlecht: weiblich und männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere
Haltung: Freigang bzw. Außenhaltung
Gesundheit: gechippt bzw. tätowiert, entwurmt, entfloht
Schutzgebühr: nach Vereinbarung

In Köln, wie auch überall in Deutschland, leben viele Katzen auf Brachflächen, Firmengeländen, Gärten und in Parkanlagen.
Auch in einer Kölner Schrebergarten-Anlage gab es herrenlose Katzen. Ein Mensch fütterte. Die Katzen blieben aber leider unkastriert und vermehrten sich.

Als wir das erste Mal um Hilfe gebeten wurden, waren es schon sehr viele. Wir haben seitdem Jungtiere eingefangen, und auch erwachsene Katzen, die zutraulicher wurden, auf Pflegestellen untergebracht, bis sie vermittelt werden konnten.
Und kastriert, kastriert, kastriert.

Trotzdem leben in diesem Schrebergarten immer noch mehr Katzen, als die Nachbarn möchten.
Pflegestellen sind leider immer zu wenige, und diese Tiere brauchen Zeit, um sich entwickeln zu können, manchmal einige Monate.
Zuviel Zeit in einer Situation, wo wir jede Pflegestelle wenn möglich mehrfach im Jahr in Anspruch nehmen müssen.

Deshalb möchten wir auf diesem Wege unsere Schrebergarten-Katzen vorstellen, damit sie vielleicht auch ein Zuhause finden können, ohne noch länger auf einen Pflegeplatz warten zu müssen.

Alle Tiere werden seit Jahren von Menschen versorgt, einige kommen selbst zu ihnen unbekannten Menschen und streichen ihnen um die Beine. Bei ihnen ist es vielleicht nur ein kleiner Schritt, bis sie sich ganz den Menschen anschließen würden. (Natürlich gibt es auch „Geisterkatzen“, die nur auf den Überwachungskameras zu sehen sind).

Die Tiere kennen zwar bisher nur Außenhaltung, nutzen aber auch Katzenklos.
Sie sind sehr sozial. Raufbolde gibt es im Schrebergarten keine.

Wir suchen dringend engagierte Katzenfreunde (idealer Weise mit Erfahrung im Umgang mit scheueren Tieren) die sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen. Die Vermittlung wird dann durch uns übernommen.

Super wären natürlich auch Für-Immer-Stellen, entweder in Außenhaltung mit Unterschlupfmöglichkeit oder mit Freigang und menschlichem Anschluss.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Rehberg unter Tel. 02234/9792424 oder per Mail an doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de

Talia & Rocky

11. Januar 2018

Alter: 2 und 3 Jahre
Geschlecht: weiblich/männlich/kastriert
Verträglichkeit: Zweittier/gemeinsam
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche), gechippt, FiV neg., FelV pos. getestet
Schutzgebühr: nach Absprache

Rocky (ca. 2 J., rot gestreift) war ein herrenloser, scheuer Kater aus einem Mucher Ortsteil. Wir haben ihn abgemagert und schwer verletzt aufgenommen, sein Schwänzchen musste bis auf wenige Zentimeter amputiert werden. Er hat alles gut überstanden und ist seitdem topfit und schon ein wenig pummelig. Im Zuge der Operation wurde Rocky natürlich auch kastriert und eine Blutuntersuchung gemacht. Leider fiel der Test auf Leukose positiv aus. Er ist seit einem halben Jahr jetzt bei uns und wir können glücklich sagen, dass die Leukose nicht ausgebrochen ist. Ein großes Glück. Rocky wollte auch gar nicht mehr weg, wurde nach einigen Wochen der Behandlung tagtäglich zutraulicher und ist heute ein megaverschmuster Kater, der verspielt und lustig ist und immer was zu erzählen hat. Einem Leckerbissen ist er niemals abgeneigt, und wenn man zur Tür reinkommt, wird man stürmisch und freudig begrüßt und bekommt Küsschen. Ein rundum glücklicher Kater – und deswegen können wir ihn jetzt guten Gewissens in die Vermittlung geben. Rocky ist bei Fremden noch vorsichtig, aber auch er wird in neuer Umgebung nicht allzu lange brauchen, dazu schmust er viel zu gern. Außerdem möchte er was erleben, mehr Ansprache haben und seine Liebe verteilen.

Rocky sucht ein Zuhause zusammen mit Talia (ca. 3 Jahre), sie ist sehr zutraulich zu lieben Menschen, kommt auf den Schoß und genießt jede Streicheleinheit ausgiebig. Eine wunderbare Samtpfote, die kurz nach ihm zu uns kam und leider ebenfalls positiv auf Leukose getestet wurde. Sie zog bei Rocky im Zimmer ein, und der freute sich riesig, nicht mehr allein zu sein. Rocky erwies sich als sehr sozialer Kater, und die beiden wurden super Kumpels. Zwar ist Rocky der Talia manchmal zu stürmisch (junger Kater halt), aber das liegt auch mit am wenigen Platz, den sie haben. Er putzt ihr gern das Köpfchen, wird dann aber leicht übermütig, das Temperament geht mit ihm durch und dann beginnt die wilde Jagd 😉 Die beiden sind ein unzertrennliches Pärchen geworden und suchen nun gemeinsam ein liebevolles Zuhause.

Gesucht wird also ein liebevolles, geduldiges, kompetentes, verantwortungsvolles und ruhiges Zuhause ohne Kinder und ohne Trubel, mit katzengerecht abgesicherten Balkon, gern auch einen Innenhof, ein Gehege oder ein abgesicherter Garten. Jedoch ein wenig frische Luft, Regentropfen, Sonnenstrahlen, Fliegen fangen – das sollten sie schon wieder dürfen und das brauchen sie auch. Die Stecknadel im Heuhaufen – wir hoffen inständig, sie zu finden, um den beiden ein glückliches Leben zu ermöglichen.

Einziehen würden zwei unglaublich liebe Samtpfoten, die ganz viel Glück und Sonnenschein ins Leben bringen werden. Leider positiv auf FeLV getestet, jedoch ohne Symptome. Und deswegen nicht weniger wert als negative Katzen. Die zwei sind uns schon unheimlich ans Herz gewachsen und wir wünschen uns so sehr, dass sie auch ein Recht auf Glück bekommen. Es sind zwei Goldstücke – vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber darum umso wertvoller.

Wenn Sie Interesse an dem wirklich netten und goldigen Katzenpärchen haben, wenden Sie sich bitte an Frau Malsch unter (02245) 600887 oder katzenzuflucht(ät)web.de