Gremlin: Katzenversteher mit großem Herzen gesucht

2. Februar 2019

Alter: ca. 4 Jahr (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier/Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder gesichertem Freigang, evtl. Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, negativ getestet (FIV/FeLV), geimpft (Schnupfen/Seuche/Leukose), chronische Darmerkrankung
Schutzgebühr: nach Vereinbarung

Einen unserer Schützlinge mit einem Text vorzustellen, das ist nicht immer einfach.
Manchmal ist es sogar schwer, die richtigen Worte zu finden, wie jetzt bei Gremlin.

Als sie zu uns kam, ging es ihr sehr schlecht. Körperlich, aber auch seelisch zutiefst verletzt, waren die ersten Wochen ein einziger Kampf um Gremlin’s Leben. Viele Wochen und Monate später ist aus dem aggressiven Fell-Häuflein, dass nur aus Zähnen und Klauen zu bestehen schien, wieder eine ansehnliche, hübsche Katze geworden.

Aber es ist eine Katze, die Narben zurückbehalten hat. Wir wissen nicht, was ihr zugestoßen ist, aber sie mißtraut den Menschen. Da braucht Mensch viel Geduld, bis sie überzeugt ist, dass ihr nichts Böses droht, was auch schon mal ein paar Wochen dauern kann. Bis dahin ist das Leben mit ihr alles Andere als einfach, denn sie ist eine Katze, die bei Angst im Angriff die beste Verteidigung sieht.
Da braucht es sehr viel Erfahrung, kritische Situationen zu vermeiden oder zu entschärfen.
Ist die Vertrauensbasis gelegt, ja dann kann Gremlin auch eine fast “normale Katze” sein, die gerne bei ihrem Menschen ist.

Nicht genug, dass ihr anfängliches Verhalten es sehr schwer machen wird, den richtigen Menschen für sich zu begeistern, hat Gremlin leider auch noch ein körperliches Handicap.
Gremlin kann ihren Kot-Absatz nicht immer kontrollieren. Sie benutzt ihr Katzenklo, möchte dort ihr “Geschäft” machen,…aber nicht immer kommt dann das, was eigentlich kommen sollte. Ein anderes Mal verliert sie einfach Küttelchen, ohne dass sie es zu steuern vermag.
Sie versucht es tapfer weiter und es hat sich schon sehr gebessert, aber ob es ganz in den Griff zu bekommen ist, da sind unsere Tierärzte leider nicht optimistisch (es wäre ein kleines Wunder, was wir uns für Gremlin aber sehr wünschen).

Gremlin benötigt hochwertiges Futter, sowie das ein oder andere Mal Milchprodukte für die Verdauung.
Hier würde eine genaue Einweisung durch unsere Pflegestelle erfolgen.

Gremlin ist sowohl mit anderen sozialen Katzen, wie auch Katern verträglich. Ihre Mitsamtpfoten sollten dabei sehr selbstbewusst sein.
Liebe, sanfte Katzen haben es bei Gremlin sehr schwer. Dies ist jetzt auch der Grund, warum ihre Pflegemama sie nun doch nicht wie zuerst geplant, selbst adoptieren kann. Denn leider ist die eigene Katze der Pflegemama genau das: lieb und sanft 🙁 Es passt auf Dauer leider nicht.

Da sie selbst aber auch ohne Gesellschaft glücklich zu sein scheint, käme auch eine Vermittlung als Einzelkatze in Frage.

Ihre Pflegemama hat so um Gremlins Leben gekämpft, so viel mit ihr gearbeitet, so viel Zeit und Herzblut in ihre Gesundung gesteckt, damit sie wieder ein katzengerechtes Leben führen kann, und nun das! Wer macht nun da weiter, wo unsere Pflegestelle nun leider aufhören muss?

Wo gibt es den Katzenfreund, der sich zutraut, Gremlin ein Zuhause zu geben? Wer hat die Erfahrung, dieser Katze einen Weg in ein entspanntes Leben zu zeigen? Um es klar zu sagen, Gremlin ist keine einfache Katze. Wir suchen für Gremlin jemanden mit viel Erfahrung im Umgang mit schwierigen bzw. traumatisierten Tieren, denn Gremlin ist nun einmal genau das.

Jemand sagte, als ich anfing, zu schreiben “das ist wie ein 6er im Lotto, da jemanden zu finden”
Vielleicht ist es das. Aber warum soll Gremlin nicht auch “einen 6er im Lotto” abbekommen?
Wir wünschen es uns so sehr für sie

Wenn Sie glauben, dass Sie der Mensch sind, auf den Gremlin nun wartet, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de (bitte eine Rückrufnummer mit angeben)

Sorgenkind Shari

17. Oktober 2018

Alter: unbekannt, mindestens 10 Jahre, evtl. älter
Geschlecht: weiblich/kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier
Haltung: Wohnung / evtl. auch Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, aktuell nicht geimpft, negativ getestet (FIV/FeLV), Leber-Schaden
Schutzgebühr: nach Absprache

Shari kam als Fundtier in einem schlechten Zustand zu uns. Leider war sie nicht gekennzeichnet, Besitzer ließen sich nicht finden.

Leider ist Shari’s Leber stark angegriffen, die Ursache hierfür konnte nicht ermittelt werden.
Auf der Pflegestelle hat sie sich aber prima entwickelt, derzeit geht es ihr gesundheitlich gut.

Entsprechend ihrem Krankheitsbild sollte Shari möglichst mit leberfreundlichem Futter versorgt werden. Zusätzlich wird die Leber derzeit mit pflanzlichen Präparaten gestärkt, was auf jeden Fall beibehalten werden sollte.

Wir suchen für Shari einen ruhigen Haushalt bei lieben Menschen, die sie betüddeln und ihr eine schöne letzte Zeit geben.

Shari mag andere Katzen nicht so wirklich, daher suchen wir einen Platz als Einzelkatze für sie.
“Ihre Menschen” sollten viel Zuhause sein.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an andrea.bensberg(ät)katzenschutzbund-koeln.de oder an die 0 22 34 / 99 64 84.

Sissy

8. Mai 2018

Alter: geb. 01.05.2006
Geschlecht: weiblich/ kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: geimpft, entwurmt, entfloht, gechippt, FIV + Leukose negativ
Schutzgebühr: 120 Euro

Als Sissy´s Frauchen verstarb, war ihr Herrchen altersbedingt nicht mehr in der Lage sich um sie zu kümmern. Zum Glück fand die Maus den Weg auf eine unserer Pflegestellen. Und zwar kugelrund. Bei ihrer Versorgung musste schon länger etwas schief gelaufen sein, denn ihr Fell befand sich in einem fürchterlichen Zustand. Wegen ihrer Leibesfülle konnte sie sich nicht mehr putzen, nur noch ihr Schnütchen und das Gesicht.

Mittlerweile ist aus dem schwarze Moppelchen eine normal gewichtige Katze geworden, die rege am Leben auf der Pflegestelle teilnimmt. Man kann sie sogar zum Spielen animieren. Das Zusammenleben mit der anderen Katze gestaltete sich leider nicht problemlos, sie möchte ihre Menschen nämlich nur ungerne teilen. Sissy ist eine sehr liebe und ruhige Katze. Sie sucht die Nähe der Menschen und liebt es gebürstet und gekrabbelt zu werden und möchte bei allem dabei sein.

Sissy ist zwar nierenkrank, aber dafür geht es ihr gut. Das Diätfutter verweigert sie sehr konsequent, daher bekommt sie normales Futter. Ihre Tablette nimmt sie ganz einfach indem man sie ihr ins Futter legt.

Es wird also ein ruhiger Haushalt mir geduldigen Menschen gesucht, die Sissy viel Zeit geben sich einzugewöhnen. Überhaupt sollen ihre Menschen viel Zeit haben um ihrem Status als Einzelprinzessin gerecht zu werden. 😉 Reine Wohnungshaltung ist ausreichend. Ein vorhandener Balkon, den sie übrigens gerne benutzt, muss vernetzt sein.

Falls Sie Interesse an der liebenswerten Sissy haben, dann wenden Sie sich bitte an Frau Zörner unter 0177/4695888 (abends) oder martina.zoerner(ät)katzenschutzbund-koeln.de

Momo

25. März 2018

Alter: ca. 5 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: Einzel-/Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder gesichertem Garten
Gesundheit: entfloht/entwurmt, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche),FiV pos/FelV neg getestet
Schutzgebühr: 100 €


Momo (eigentlich sollte er mal Moritz heißen) ist der gemütliche Typ. Ein lieber, umgänglicher Kater, der die meiste Zeit des Tages faul irgendwo unter einer Decke liegt, am liebsten an jemanden geschmiegt. 🙂
Nach langer Siesta schlägt dann, wenn alle von der Arbeit nachhause gekommen sind, die Stunde des “wilden” Momo.
Dann wird getobt und gerannt, Bällen und Stoffmäusen hinterher gejagt.
Momo liebt seine morgendlichen und abendlichen Spielzeiten, bei denen es auch schon mal zu einem übermütigen Anspringen kommen kann.
Auch wenn er dabei noch nie Kratzspuren hinterlassen hat, ist er für kleine Kinder dadurch leider nicht geeignet.
Ältere Kinder haben aber bestimmt viel Spaß mit ihm beim Schmusen und Toben.

Denn Momo möchte gerne beschäftigt werden und braucht auch viel Abwechslung. Dazu gehört für ihn viel Platz, um sich zu bewegen, einen gut gesicherten Balkon und Menschen, die Spaß daran haben, Zeit mit ihm zu verbringen.

Momo wurde positiv auf FIV getestet. Er zeigt aber keine Krankheitssymptome und kann damit noch sehr alt werden.
Eine Vergesellschaftung kann vorsichtshalber nur mit ebenfalls FIV-infizierten Tieren erfolgen.

Eine Vermittlung in den Freigang erfolgt nicht.

Weitere Informationen zu FIV finden Sie hier.

Wenn Sie Momo ein Zuhause geben möchten, melden Sie sich bitte unter 0176/21439546 (AB) oder doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de

Schrebergarten-Katzen suchen neue Wirkungsstätte

24. März 2018

rehberg-schrebergarten-4-12-16bickendorf-1bickendorf-2bickendorf-3bickendorf-4bickendorf-5Alter: verschieden, i.d.R. zwischen 5 und 8 Jahre
Geschlecht: weiblich und männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere
Haltung: Freigang bzw. Außenhaltung
Gesundheit: gechippt bzw. tätowiert, entwurmt, entfloht
Schutzgebühr: nach Vereinbarung

In Köln, wie auch überall in Deutschland, leben viele Katzen auf Brachflächen, Firmengeländen, Gärten und in Parkanlagen.
Auch in einer Kölner Schrebergarten-Anlage gab es herrenlose Katzen. Ein Mensch fütterte. Die Katzen blieben aber leider unkastriert und vermehrten sich.

Als wir das erste Mal um Hilfe gebeten wurden, waren es schon sehr viele. Wir haben seitdem Jungtiere eingefangen, und auch erwachsene Katzen, die zutraulicher wurden, auf Pflegestellen untergebracht, bis sie vermittelt werden konnten.
Und kastriert, kastriert, kastriert.

Trotzdem leben in diesem Schrebergarten immer noch mehr Katzen, als die Nachbarn möchten.
Pflegestellen sind leider immer zu wenige, und diese Tiere brauchen Zeit, um sich entwickeln zu können, manchmal einige Monate.
Zuviel Zeit in einer Situation, wo wir jede Pflegestelle wenn möglich mehrfach im Jahr in Anspruch nehmen müssen.

Deshalb möchten wir auf diesem Wege unsere Schrebergarten-Katzen vorstellen, damit sie vielleicht auch ein Zuhause finden können, ohne noch länger auf einen Pflegeplatz warten zu müssen.

Alle Tiere werden seit Jahren von Menschen versorgt, einige kommen selbst zu ihnen unbekannten Menschen und streichen ihnen um die Beine. Bei ihnen ist es vielleicht nur ein kleiner Schritt, bis sie sich ganz den Menschen anschließen würden. (Natürlich gibt es auch “Geisterkatzen”, die nur auf den Überwachungskameras zu sehen sind).

Die Tiere kennen zwar bisher nur Außenhaltung, nutzen aber auch Katzenklos.
Sie sind sehr sozial. Raufbolde gibt es im Schrebergarten keine.

Wir suchen dringend engagierte Katzenfreunde (idealer Weise mit Erfahrung im Umgang mit scheueren Tieren) die sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen. Die Vermittlung wird dann durch uns übernommen.

Super wären natürlich auch Für-Immer-Stellen, entweder in Außenhaltung mit Unterschlupfmöglichkeit oder mit Freigang und menschlichem Anschluss.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Rehberg unter Tel. 02234/9792424 oder per Mail an doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de