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Koschka, Fiv+ aber trotzdem liebenswert!!

16. Mai 2022


Die hübsche Koschka hat ein Zuhause gefunden und wir hoffen, dass sie sich mit der vorhanden Katze gut versteht. Jetzt muss sie sich aber erst noch einleben. Lass es dir gut gehen!!

Katzenaids / FIV

17. Dezember 2009

Meine Katze hat FIV – na und?

Leider gibt es immer noch reichlich Vorurteile über FIV. Diese führen oft dazu, dass Katzen mit der Diagnose FIV in Einzelhaft freudlos vor sich hindämmern oder sogar vor Ablauf ihrer eigentlichen Lebensuhr aufgegeben und eingeschläfert werden.

Darum bieten wir hier die Gelegenheit, Euch aufgrund von einigen Fakten und Erfahrungsberichten eine eigene Meinung zu bilden.

Erster Tipp: Beim Stichwort FIV (felines Immundefizienzvirus) oder salopp „Katzenaids“ bitte erst einmal gelassen bleiben. Die Diagnose FIV ist „nicht schön“ – aber es gibt wesentlich Schlimmeres.

Was ist FIV?
FIV ist quasi bei Katzen das, was beim Menschen HIV ist: Genau wie Aids beim Menschen führt eine FIV-Infektion bei der Katze mit Fortschreiten der Krankheit zu einer zunehmend geschwächten Immunabwehr. Dieser Prozess dauert jedoch in der Regel viele Jahre, bevor er schließlich im Endstadium zum Tod führt – sofern das Endstadium überhaupt eintritt. Eine FIV-Infektion ist nicht heilbar.

Wichtig: Nur der Western-Blot-Test weist FIV relativ sicher nach – der häufig angewendete Schnelltest ist oft falsch positiv.

Wie kann sich eine Katze mit FIV anstecken?
FIV wird hauptsächlich durch Bissverletzungen übertragen. Dies geschieht beim Deckungsakt oder bei Revierkämpfen vor allem unkastrierter Freilaufkater, die somit auch die maßgeblichen FIV-Überträger und auch selbst die häufigsten Opfer der Krankheit sind.

Der einzige andere nachweisliche Übertragungsweg ist von FIV-Mutter zu ihren ungeborenen Kitten. Wobei nicht alle Kitten einer FIV-infizierten Mutter auch FIV-positiv sein müssen. Es ist im Gegenteil sogar möglich, dass eine FIV-Katzenmutter pumperlgesunde Kitten in die Welt setzt. Darum ist es auch wichtig beim FIV-Test für Babykatzen mind. fünf bis sechs Monate zu warten, da sie vorher falsch positiv auf das Immunsystem der Mutter getestet werden könnten.

Hauptsächlicher Übertragungsweg von FIV
Der Virus wird im alltäglichen Katzenzusammenleben über den Speichel übertragen (nicht wie man oft im Internet liest „Blut zu Blut“ – außer natürlich bei einer Bluttransfusion. Aber da werden ja wohl hoffentlich die zuständigen Tierärzte vorsorgen).

Für eine Ansteckung muss jedoch der Speichel der infizierten Katze direkt in den Blutkreislauf der noch nicht infizierten Katze gelangen. Zudem müsste sich die infizierte Katze dafür in einem „aktiven“ FIV-Krankheitsstadium befinden z.B. zu Beginn der Infektion oder im Endstadium. Somit führen nicht einmal Bisse immer zwingend zu einer Ansteckung.

Da der Virus an der Außenwelt ausgesprochen instabil ist, kann eine Ansteckung über gemeinsame Futter- und Wassernäpfe, Klos und Schlafplätze, sowie gegenseitiges Ablecken nach heutigem Wissen ausgeschlossen werden.

Es gibt auch Studien zu Katzenkolonien, in denen während vieler Jahre einzelne mit FIV infizierte Katzen mit nicht infizierten zusammenlebten, ohne dass es zu weiteren Infektionsfällen kam.

Kurz: In friedlich zusammenlebenden, kastrierten Katzengruppen ist eine Übertragung von FIV noch nicht medizinisch dokumentiert nachgewiesen worden.

Auf Menschen oder andere Tierarten ist FIV nicht übertragbar.

Gibt es eine Impfung gegen FIV?
Nein. In den USA gibt es zwar offenbar einen zugelassenen Impfstoff, doch die Resultate überzeugen bislang nicht. Gemäß tierärztlichen Informationen kann man in absehbarer Zeit nicht auf eine FIV-Impfung hoffen.

Welche Symptome zeigt FIV?
FIV selber zeigt keine Symptome.

Wie ist der Krankheitsverlauf?
Wie bei jeder Krankheit ist der Verlauf auch bei FIV sehr individuell. Bei FIV baut sich das Immunsystem nach und nach über die Jahre immer weiter ab. Es kann – muss aber nicht – ein kritischer Punkt erreicht werden, an dem es anfängt zusammenzubrechen und sogar eigentlich ungefährlichen Krankheitserregern nichts mehr entgegensetzen kann.

FIV-Katzen sind jedoch nicht ihr Leben lang automatisch anfälliger für Krankheiten, sondern können sehr viele Jahre ohne Anzeichen einer Erkrankung unbeschwert leben. Wichtig ist auch, dass nicht jede Erkrankung einfach auf FIV zurückgeführt, sondern wie bei einer FIV-negativen Katze behandelt wird.

FIV-positive Katzen können sehr alt werden und schließlich an was auch immer sterben, das mit FIV gar nichts zu tun hat. FIV ist KEIN Todesurteil.

Ist FIV behandelbar?
Die Meinung der Fachwelt geht hier auseinander. Manche Tierärzte empfehlen bei FIV, das Immunsystem zu unterstützen. Andere raten genau davon dringend ab, da es Hinweise gibt, dass eine Immunstimulation zu einem Fortschreiten der FIV-Infektion führen kann (siehe auch: «Sollen FIV-Katzen geimpft werden?»).

Wichtig: Erkrankt eine FIV-Katze an was auch immer, wird sie bitte genauso behandelt, wie eine FIV-negative Katze. Auf keinen Fall sollte man auf medizinische Therapien verzichten, nur weil eine Katze FIV-positiv ist und das Immunsystem das vermeintlich „sowieso nicht schafft“. Es gibt einige Medikamente (z.B. Cortison), die bei FIV nach Möglichkeit zu vermeiden sind. Ist es jedoch die einzige Option auf Heilung der Erkrankung, sollte man diese nutzen. Gib Deiner Katze wenigstens die Chance.

Sollen FIV-Katzen geimpft werden?
Auch hier teilt sich die Meinung der Fachwelt. Viele Tierärzte, die sich mit dem Thema vertieft befasst haben, empfehlen bei FIV-Katzen auf jeden Fall die Grundimmunisierung – und danach keine weitere Impfungen mehr, sofern sie Wohnungskatzen bleiben. Bei Freigängern ist die Entscheidung etwas kniffliger. Da muss man abwägen, ob die Impfung oder aber das Infektionsrisiko die größere Gefahr für die FIV-Katze darstellt.

FIV-Katze in Freigang?
Generell wird eher empfohlen, FIV-Katzen nicht (mehr) in den Freigang zu lassen. Vorrangig um sie selbst zu schützen. Jede Verletzung und jede Infektion, die ihr im Freigang eher als in der Wohnungshaltung begegnen kann, schwächt die Immunabwehr. Ebenso geht von FIV-Katzen in Wohnungshaltung keine Ansteckungsgefahr für andere Freigänger aus.

Anderseits wissen viele Halter von Freigängern gar nicht, ob ihre Katze FIV-positiv oder -negativ ist (oder wer testet bei jeder Wunde erneut?). Wenn eine Katze Freigang gewohnt ist, kann der Freiheitsentzug und der damit verbundene Stress das Fortschreiten der Immunschwäche vorantreiben. Entscheidet das bitte in Ruhe im Sinne Eures Schützlings und lasst Euch nichts einreden.

Vorbeugung
Hier ist Kastration der Katzen und vor allem der Kater die beste Vorbeugung, dass FIV sich nicht weiter in der Katzenpopulation ausbreitet. FIV-positive Katzen in Käfige zu sperren oder gar einzuschläfern, ist nicht die Lösung um Katzenaids aufzuhalten – dies zerstört nur Schicksale.

Sollte Deine Katze die Diagnose FIV bekommen: Bleib ruhig! Kläre alle offenen Fragen für Deine individuelle Situation (Freigang, Impfung etc.), aber gib Deine Katze bitte auf keinen Fall auf. Sollte Dein Tierarzt das tun, dann gehe bitte zu einem anderen.

Die Autorin dieses Beitrags setzt sich seit (bzw. vor) dem Einzug ihrer ersten FIV-Katze im Jahr 2009 sehr intensiv mit dem Thema FIV auseinander, hat sich Augen, Ohren und Hirn blutig recherchiert (nicht im Internet – sondern im Gespräch mit Tierärzten, FIV-Forschern und langjährigen FIV-Katzenhaltern) und inzwischen sehr viel Erfahrung mit dieser stigmatisierten Krankheit und auch FIV-Katzen gesammelt. Falls ihre ermunternden Erfahrungen mit dieser „Krankheit“ Euch interessieren, könnt Ihr das nachlesen unter: https://kamikatzezwerglis.wordpress.com/2013/05/03/fiv-kleiner-uberblick-uber-wichtige-fragen

 

Houdini

28. Juni 2022

Alter: *8/2021
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche), gechippt, neg. FiV/FelV getestet
Schutzgebühr: 160 Euro
*RESERVIERT*Sein Name war anfangs Programm. Vermutlich draußen geboren, kannte er den Menschen noch nicht so gut aber das hat sich, dank seiner Pflegestelle, sehr verändert.

Anfangs kaum zu sehen und zu finden ist er jetzt mitten drin. Er krabbelt auch gerne mal unter die Decke und jagt die Zehen 😉 Er ist sehr sozial und braucht mind. einen ähnlich alten und veranlagten Kater der auch schon mal mit ihm kuschelt.

Da er gerne Fliegen fängt hat er somit auch einen guten Job. Pfotenmassage und gebürstet werden, obwohl er letzteres nicht brauchen würde, mag er sehr gerne. Ebenso Nudeln 😉 Ein abgesicherter Balkon ist ein Muss denn er liebt es darauf zu sein!

In einem neuen Zuhause wird er sicher noch mal seine Eingewöhnungszeit brauchen. Aber liebe und geduldige Katzenmenschen werden ihm die Zeit geben die er braucht und sich so seine Liebe ud Zuneigung verdienen.

Bei Interesse füllen Sie bitte diesen Fragenbogen für Frau Heinrichs aus, vielen Dank

Hans Dampf genannt Boomer

26. Juni 2022

Alter: ca. 1 Jahr
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Freigang
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche, Tollwut, FeLV), gechippt, neg. FiV/FelV getestet
Schutzgebühr: 220 Euro
Hans Dampf, sein Name ist zwar Programm aber trotz viel Energie ist der hübsche Kerl wirklich so liebeswert, verschmust, neugierig, verspielt, menschenbezogen und verträglich mit Hund und Katz. Ältere Kindern dürften auch kein Problem sein.
Doof ist er auch nicht, er kann Türen öfnen und schließen und hat so seine Pflegestelle auch schon mal auf dem Balkon ausgesperrt.;-)

Man muss sich also auf ein wenig Action in der Bude einstellen. Damit er da nicht alle verrückt macht, wäre Freigang in LÄNDLICHER WOHNGEGEND, abseits viel befahrener Straßen, sehr gut für ihn um sich auszupowern.
Und wie man auf dem einen Bild sehen kann, kann er auch total relaxt und entspannt chillen. Ein Traumkater!
Wir suchen also ein Zuhause mit Freigang und weiteren Artgenossen
Die Impfungen erfolgen demnächst.

Bei Interesse füllen Sie bitte diesen Fragenbogen für Frau Heinrichs aus, vielen Dank

Bruno-Bär

24. Juni 2022

Alter: 8 Jahre alt (geb. im April 2014)
Geschlecht: männlich
Verträglichkeit: Einzeltier mit Option auf späteren Katzenkumpel
Haltung: Wohnung Freigang in ruhiger Wohngegend
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche/Tollwut), gechippt, negativ auf FIV/FeLV getestet
Schutzgebühr: 170 Euro

Bruno ist im April 2014 geboren und wurde gemeinsam mit seinem Bruder als Kitten auf einem Gelände zurückgelassen aufgefunden. Nach mehreren Jahren zerstritten sich die beiden Brüder und auch mit einer neuen Katzenpartnerin passt es nicht richtig. Bruno zeigte sich nach der Eingewöhnungsphase sehr dominant. Damit Bruno und seine Katzenkumpeline wieder ein glückliches Katzenleben führen können, suchen wir gemeinsam mit seiner Besitzerin wirklich schweren Herzens ein tolles neues Zuhause für Bruno.

Bruno ist ein eher gemütlicher und zurückhaltender Katerbär. Menschen gegenüber ist er schüchtern und vorsichtig. Er ist kein Schoßkater, sucht aber trotzdem die Nähe seines Menschen. Für Bruno ist es wichtig, dass sein Zuhause Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringt und bereit ist, sich eine Bindung zu erarbeiten. Mit Leckerchen und Spielangeln lässt sich der große Bär bisher immer gut bezirzen 🙂

Er braucht viel Motivation zum spielen, tobt aber gerne. Bruno sucht die Nähe zum Menschen und schläft gerne mit im Bett oder im Bettchen nah bei einem. Er genießt streicheln, bürsten und kraulen. Schubladen und Schränke werden von ihm gerne eigenständig inspiziert und neu sortiert… Da er ein schlauer Kater ist, sollte er auch mit entsprechenden Intelligenz- und Futterspielen ausgelastet werden.

Nach der bisherigen Erfahrung zwischen Bruno und seinen Katzenpartnern möchten wir ihn vorerst als Einzelkatze in ein neues Zuhause einziehen lassen. Wenn er sich vollständig eingelebt hat, ist es eine Option, einen passenden, katzenerfahrenen und sehr sozialen Katzenkumpel dazu ziehen zu lassen. Dadurch, dass er viel Wert auf die Anwesenheit seiner Menschen legt und als Einzelkater vermittelt wird, sollten seine neuen Dosenöffner nicht Vollzeit außer Haus sein (auch nicht nach Corona). Bruno soll künftig Freigang genießen können, daher vermitteln wir ihn in eine ruhige Wohngegend ohne Autobahnen, Bundesstraßen oder Hauptverkehrsstraßen in direkter Nähe. Da er vorsichtig und schüchtern ist, sollten im neuen Zuhause keine kleinen Kinder wohnen.

Bruno ist bei Einzug kastriert, tätowiert, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche/Tollwut), negativ gegen FIV und FeLV getestet und entwurmt/entfloht.

Wenn Sie Interesse an Bruno haben, melden Sie sich bitte mit einem Kurzeinblick über das neue, mögliche Zuhause über diesen Fragebogen bei Natalie Stypa (für allgemeine Rückfragen: natalie.stypa(at)katzenschutzbund-koeln.de).

Urmel und Jim, Dreamteam sucht Zuhause

23. Juni 2022

Alter: 06/2021
Geschlecht: männlich
Verträglichkeit: nur zusammen
Haltung: Wohnungshaltung (keinen ungesicherten Freigang)
Gesundheit: kastriert, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche) FIV-/FeLV-negativ
Schutzgebühr: 160 Euro + 200 Euro

Urmel (schwarz-weiß) und Jim (blau) sind Teil einer Katzenfamilie, die wir im Rhein-Erft-Kreis gefangen haben. Es hat etwas gedauert, aber inzwischen finden die beiden Menschen gar nicht mehr so doof. Für Leckerchen sind sie immer zu haben und mit der Angel spielen finden sie toll. Wenn Urmel die Angel gefangen hat, marschiert er stolz mit seiner Beute davon. Er ist ein kleiner Wilder der viel Platz zum Spielen und Toben braucht, und mit seinem Charme wickelt er jeden um den Finger.

Jim ist ein eher zurückhaltender, ganz lieber, feiner Kerl. Beide lassen sich mit der Angel streicheln und manchmal finden sie sogar die Menschenhand nicht so schlimm. Urmelchen ist ein kleiner Clown, der immer für gute Laune sorgt und Jim schmeißt bei jeder Gelegenheit seinen Schnurrmotor an. Wenn man ihn sucht, muss man nur dem lauten Schnurren folgen. Beide fressen inzwischen Leckerchen aus der Hand. Sie hängen sehr aneinander und marschieren mit umschlungenen Schwänzchen durch die Wohnung. Gleichzeitig sind sie aufgeschlossen und freundlich zu Artgenossen. Sie machen nichts kaputt und sind einfach nur lieb. Die neuen Besitzer sollten viel Geduld und Katzenverstandmitbringen, denn die zwei werden ihre Zeit benötigen, ehe sie dem Menschen ihr volles Vertrauen schenken können. Es sind keine „perfekten“ und bequemen Katzen, sondern Mensch muss hier schon ein wenig in Vorleistung gehen, was Zeit und Liebe betrifft 🙂

Sie könnten noch richtige Schmusebacken werden, wenn sie erst mal verstanden haben, dass man auch mit Menschen wunderbar kuscheln kann.

Für die beiden suchen wir ein Zuhause mit einem ordentlich gesicherten Balkon (ausbruchsicher), welcher vor Einzug ausbruchsicher vernetzt sein sollte. Da die beiden Jungs noch scheu sind, sollte ihr neues Zuhause keine kleinen Kinder oder besonders viel Trubel mitbringen. Sie sind kastriert, gegen Katzenschnupfen /-seuche geimpft und gechippt.

Wenn Sie Interesse an dem Katerpärchen haben, melden Sie sich bitte mit einem Kurzeinblick über das neue, mögliche Zuhause über diesen Fragebogen bei Natalie Stypa (für allgemeine Rückfragen: natalie.stypa(at)katzenschutzbund-koeln.de).

Ramira -Endstelle oder Pflegestelle gesucht-

12. Juni 2022

Alter: ca. 8-9 Jahre
Geschlecht: weiblich / kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche), gechippt, neg. FiV/FelV getestet
Schutzgebühr: 160 Euro

Ramira ist eine ehemalige Streunerin die lange von einer Dame draussen betreut wurde. Da das aber nicht die adequate Haltung für eine so liebe, sehr verschmuste und menschenbezogene Katze ist, hat sie uns gebeten, die Maus aufzunehmen und ihr ein schönes Zuhause zu suchen.
Ramira ist sehr anhänglich und braucht einen Menschen der viel Zeit für sie hat. Da sie, nach der langen Zeit der Entbehrungen an Zuneigung, gerne Einzelprinzessin wäre, wird sie nicht an einen voll berufstätigen Menschen vermittelt. Da sie schon in Richtung Seniorin geht sind vielleicht Rentner oder halbtags Beschäftige Dosenöffner genau das Richtige für sie.

Auf Ihrer derzeitigen Pflegestelle macht sie nicht den Eindruck, als wäre ihr Freigang wichtig, ein abgsicherter Balkon muss aber sein. Wichtig ist ihr halt ihr Mensch. Artgenossen, mit denen sie jetzt auf der Pflegestelle lebt, findet sie nicht so doll (daher auch die Frage nach einer Pflegestelle)

Bei Interesse füllen Sie bitte diesen Fragenbogen für Frau Heinrichs aus, vielen Dank

Powerschwestern Chiara und Elody

12. Juni 2022

Alter: *14.05.2021
Geschlecht: weiblich / kastriert
Verträglichkeit: nur Gemeinsam
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche), gechippt, neg. FiV/FelV getestet
Schutzgebühr: 160 Euro pro Katze
Diese beiden wunderhübschen Katzendamen sind sehr neugierig, verspielt, verschmust und werden nur gemeinsam vermittelt.
Chiara (getigert) ist sehr gesprächig, mag Streicheleinheiten und wird auch gern auf den Arm genommen.

Elody (schwarz) ist hingegen zunächst etwas ängstlicher, hat aber einen intensiveren Spieltrieb und kann auch sehr dreist sein. Kuscheln muss nach ihrem Tempo gehen: wenn sie Lust hat kommt sie auch gerne auf den Schoß um sich kraulen zu lassen.
Sie haben viel Power und brauchen viel Platz zum jagen, spielen und toben. Ein abgesicherter Balkon ist ein Muss. Trozdem sind sie sehr menschenbezogen und suchen menschliche Nähe & Aufmerksamkeit. Auch an Fremden sind sie interessiert, aber natürlich etwas ängstlicher als bei Menschen, die schon länger bekannt sind. Ältere Kinder dürften kein Problem sein.

Das alles kann ihnen der derzeitige Besitzer nicht mehr so bieten weshalb er sie schweren Herzens wieder abgibt.
Der einzige „Haken“ ist, das die zwei in Offenbach leben.

Bei Interesse füllen Sie bitte diesen Fragenbogen für Frau Heinrichs aus, vielen Dank

Pepone

8. Juni 2022

Alter: ca. *2016
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: gechippt, FiV+/FelV neg getestet
Schutzgebühr: 100 Euro

Der arme Kater ist ein echter Pechvogel. Er ist leider ein FiV+ ehemaliger Straßenkater und dabei doch ein sensibles Kerlchen. Die erste Vermittlung ging total daneben was aber leider an den Menschen lag, die sich nicht an unsere Anweisungen hielten bzgl. des Verhaltens ihm gegenüber.
Er kam zurück und seine Pflegestelle beschloß, ihn zu behalten. Was waren wir alle froh, vor allem Pepone, genannt Peppi.

Nur leider, leider kommt jetzt doch die Allergie des Lebensgefährten ganz massiv zurück weshalb dieser derzeit anderweitig untergebracht ist bis Peppi die Wohnung verlassen hat. Kein schöner Zustand zumal sich die beiden oder besser gesagt, alle drei, super verstanden haben. Das hat auch dazu geführt, dass sich Peppi enorm positiv entwickelt hat. Er ist ein ganz aufgeweckter Kater mit viel Charakter. Neugierig, verschmust und anhänglich.

Aber bis er dieses Verhalten beim neuen Dosenöffner zeigt, könnte es ein bisschen dauern. Hier ist etwas Geduld und Liebe gefragt.
In einem ruhigen Haushalt ohne weitere Artgenossen, Kinder und Hunde, bei Menschen die ihm seine Zeit geben, wird er sicher wieder zu dem was er jetzt ist, wenn er einmal das ganze Drama verkraftet hat. Über einen abgesicherten Balkon freut er sich bestimmt. Die Abgabe wird nicht leichtfertigt getätigt und fällt seinen Menschen richtig schwer.
Vor allem in Bezug auf seine Gesundheit muss eine Adoption wohl überlegt werden. Er kann damit aber noch viele Jahre leben. Infos zum Thema FIV: https://www.katzenschutzbund-koeln.de/gesundheit/fiv/

Bei Interesse füllen Sie bitte diesen Fragenbogen für Frau Heinrichs aus, vielen Dank

Max – schöner Dickkopf

6. Juni 2022

Alter: ca. vier Jahre
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit:  Zweittier
Haltung: gesicherter Freigang
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche), gechippt, neg. FiV/FelV getestet
Schutzgebühr: 200 Euro

Bei Max handelt es sich um einen Karthäuser-Kater (Mix), mit dem wohl niemand so richtig mehr zurecht kam.
Er wurde draußen gefangen, weil er sich seit mehreren Monaten in einem Garten aufhielt und sich niemand um ihn gekümmert hat.
Auf der Pflegestelle hat man gemerkt, dass es sich um einen Freigänger handelt und Max bestimmt, wann man ihn anfasst.
Aufgrund des schönen Aussehens kommt man immer wieder in Versuchung ihn zu streicheln. Das sollte man unterlassen, da Max mit Beißattacken reagiert. Bisher war deswegen kein Gang für den Menschen zum Arzt notwendig, aber der Kater setzt sich zur Wehr.
Eine hinzugezogene Tierpsychologin teilte mit, dass man an Max nicht therapieren muss, denn er ist halt so. Die Menschen, die Max jetzt betreuen haben so fleißig mit ihm trainiert, dass es bisher keinen Vorfall mehr gab.

Im Rheinland heißt es, dass jeder Jeck anders ist und so suchen wir für diesen speziellen Kater liebevolle und geduldige Menschen, die ihm ein Zuhause bieten wollen.
Was Max aber mitbringt, ist Intelligenz. Dies zeigt er im Spiel und die neuen Menschen müssen ihm ausreichende Beschäftigung bieten mit verschiedenen Spielen ( verschiedene Fun-Boards ) und entsprechender Aufmerksamkeit.
Er kuschelt gerne und ist mit den Menschen auf der jetzigen Pflegestelle sehr gerne zusammen und zeigt seine Zuneigung. Doch er bestimmt das Tempo.

Aufgrund dieser Verhaltensweise denken wir, dass Max nicht in einen Haushalt mit Kindern sollte. Es sei denn, die Eltern weisen ihre Kinder entsprechend auf das Verhalten von Max hin.

Seinen Freigang vermisst er und wir möchten für Max, da es sich um ein Rassetier handelt, einen gesicherten Freigang.
Vielleicht gibt es irgendwo einen sehr großen Wintergarten?
Ebenso sollte ein Kumpel oder eine Katzendame vorhanden sein. Dies wäre keine einfache Vergesellschaftung. Wird jedoch als eine gute Option von der Tierpsychologin empfohlen.

Wer mag sich auf das Abenteuer „Max“ einlassen?

Bei entsprechendem Interesse möchten wir Sie bitten, den beigefügten Fragebogen für Frau Rehberg auszufüllen und abzuschicken.