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Katzenaids / FIV

17. Dezember 2009

Meine Katze hat FIV – na und?

Leider gibt es immer noch reichlich Vorurteile über FIV. Diese führen oft dazu, dass Katzen mit der Diagnose FIV in Einzelhaft freudlos vor sich hindämmern oder sogar vor Ablauf ihrer eigentlichen Lebensuhr aufgegeben und eingeschläfert werden.

Darum bieten wir hier die Gelegenheit, Euch aufgrund von einigen Fakten und Erfahrungsberichten eine eigene Meinung zu bilden.

Erster Tipp: Beim Stichwort FIV (felines Immundefizienzvirus) oder salopp “Katzenaids” bitte erst einmal gelassen bleiben. Die Diagnose FIV ist “nicht schön” – aber es gibt wesentlich Schlimmeres.

Was ist FIV?
FIV ist quasi bei Katzen das, was beim Menschen HIV ist: Genau wie Aids beim Menschen führt eine FIV-Infektion bei der Katze mit Fortschreiten der Krankheit zu einer zunehmend geschwächten Immunabwehr. Dieser Prozess dauert jedoch in der Regel viele Jahre, bevor er schließlich im Endstadium zum Tod führt – sofern das Endstadium überhaupt eintritt. Eine FIV-Infektion ist nicht heilbar.

Wichtig: Nur der Western-Blot-Test weist FIV relativ sicher nach – der häufig angewendete Schnelltest ist oft falsch positiv.

Wie kann sich eine Katze mit FIV anstecken?
FIV wird hauptsächlich durch Bissverletzungen übertragen. Dies geschieht beim Deckungsakt oder bei Revierkämpfen vor allem unkastrierter Freilaufkater, die somit auch die maßgeblichen FIV-Überträger und auch selbst die häufigsten Opfer der Krankheit sind.

Der einzige andere nachweisliche Übertragungsweg ist von FIV-Mutter zu ihren ungeborenen Kitten. Wobei nicht alle Kitten einer FIV-infizierten Mutter auch FIV-positiv sein müssen. Es ist im Gegenteil sogar möglich, dass eine FIV-Katzenmutter pumperlgesunde Kitten in die Welt setzt. Darum ist es auch wichtig beim FIV-Test für Babykatzen mind. fünf bis sechs Monate zu warten, da sie vorher falsch positiv auf das Immunsystem der Mutter getestet werden könnten.

Hauptsächlicher Übertragungsweg von FIV
Der Virus wird im alltäglichen Katzenzusammenleben über den Speichel übertragen (nicht wie man oft im Internet liest “Blut zu Blut” – außer natürlich bei einer Bluttransfusion. Aber da werden ja wohl hoffentlich die zuständigen Tierärzte vorsorgen).

Für eine Ansteckung muss jedoch der Speichel der infizierten Katze direkt in den Blutkreislauf der noch nicht infizierten Katze gelangen. Zudem müsste sich die infizierte Katze dafür in einem “aktiven” FIV-Krankheitsstadium befinden z.B. zu Beginn der Infektion oder im Endstadium. Somit führen nicht einmal Bisse immer zwingend zu einer Ansteckung.

Da der Virus an der Außenwelt ausgesprochen instabil ist, kann eine Ansteckung über gemeinsame Futter- und Wassernäpfe, Klos und Schlafplätze, sowie gegenseitiges Ablecken nach heutigem Wissen ausgeschlossen werden.

Es gibt auch Studien zu Katzenkolonien, in denen während vieler Jahre einzelne mit FIV infizierte Katzen mit nicht infizierten zusammenlebten, ohne dass es zu weiteren Infektionsfällen kam.

Kurz: In friedlich zusammenlebenden, kastrierten Katzengruppen ist eine Übertragung von FIV noch nicht medizinisch dokumentiert nachgewiesen worden.

Auf Menschen oder andere Tierarten ist FIV nicht übertragbar.

Gibt es eine Impfung gegen FIV?
Nein. In den USA gibt es zwar offenbar einen zugelassenen Impfstoff, doch die Resultate überzeugen bislang nicht. Gemäß tierärztlichen Informationen kann man in absehbarer Zeit nicht auf eine FIV-Impfung hoffen.

Welche Symptome zeigt FIV?
FIV selber zeigt keine Symptome.

Wie ist der Krankheitsverlauf?
Wie bei jeder Krankheit ist der Verlauf auch bei FIV sehr individuell. Bei FIV baut sich das Immunsystem nach und nach über die Jahre immer weiter ab. Es kann – muss aber nicht – ein kritischer Punkt erreicht werden, an dem es anfängt zusammenzubrechen und sogar eigentlich ungefährlichen Krankheitserregern nichts mehr entgegensetzen kann.

FIV-Katzen sind jedoch nicht ihr Leben lang automatisch anfälliger für Krankheiten, sondern können sehr viele Jahre ohne Anzeichen einer Erkrankung unbeschwert leben. Wichtig ist auch, dass nicht jede Erkrankung einfach auf FIV zurückgeführt, sondern wie bei einer FIV-negativen Katze behandelt wird.

FIV-positive Katzen können sehr alt werden und schließlich an was auch immer sterben, das mit FIV gar nichts zu tun hat. FIV ist KEIN Todesurteil.

Ist FIV behandelbar?
Die Meinung der Fachwelt geht hier auseinander. Manche Tierärzte empfehlen bei FIV, das Immunsystem zu unterstützen. Andere raten genau davon dringend ab, da es Hinweise gibt, dass eine Immunstimulation zu einem Fortschreiten der FIV-Infektion führen kann (siehe auch: «Sollen FIV-Katzen geimpft werden?»).

Wichtig: Erkrankt eine FIV-Katze an was auch immer, wird sie bitte genauso behandelt, wie eine FIV-negative Katze. Auf keinen Fall sollte man auf medizinische Therapien verzichten, nur weil eine Katze FIV-positiv ist und das Immunsystem das vermeintlich “sowieso nicht schafft”. Es gibt einige Medikamente (z.B. Cortison), die bei FIV nach Möglichkeit zu vermeiden sind. Ist es jedoch die einzige Option auf Heilung der Erkrankung, sollte man diese nutzen. Gib Deiner Katze wenigstens die Chance.

Sollen FIV-Katzen geimpft werden?
Auch hier teilt sich die Meinung der Fachwelt. Viele Tierärzte, die sich mit dem Thema vertieft befasst haben, empfehlen bei FIV-Katzen auf jeden Fall die Grundimmunisierung – und danach keine weitere Impfungen mehr, sofern sie Wohnungskatzen bleiben. Bei Freigängern ist die Entscheidung etwas kniffliger. Da muss man abwägen, ob die Impfung oder aber das Infektionsrisiko die größere Gefahr für die FIV-Katze darstellt.

FIV-Katze in Freigang?
Generell wird eher empfohlen, FIV-Katzen nicht (mehr) in den Freigang zu lassen. Vorrangig um sie selbst zu schützen. Jede Verletzung und jede Infektion, die ihr im Freigang eher als in der Wohnungshaltung begegnen kann, schwächt die Immunabwehr. Ebenso geht von FIV-Katzen in Wohnungshaltung keine Ansteckungsgefahr für andere Freigänger aus.

Anderseits wissen viele Halter von Freigängern gar nicht, ob ihre Katze FIV-positiv oder -negativ ist (oder wer testet bei jeder Wunde erneut?). Wenn eine Katze Freigang gewohnt ist, kann der Freiheitsentzug und der damit verbundene Stress das Fortschreiten der Immunschwäche vorantreiben. Entscheidet das bitte in Ruhe im Sinne Eures Schützlings und lasst Euch nichts einreden.

Vorbeugung
Hier ist Kastration der Katzen und vor allem der Kater die beste Vorbeugung, dass FIV sich nicht weiter in der Katzenpopulation ausbreitet. FIV-positive Katzen in Käfige zu sperren oder gar einzuschläfern, ist nicht die Lösung um Katzenaids aufzuhalten – dies zerstört nur Schicksale.

Sollte Deine Katze die Diagnose FIV bekommen: Bleib ruhig! Kläre alle offenen Fragen für Deine individuelle Situation (Freigang, Impfung etc.), aber gib Deine Katze bitte auf keinen Fall auf. Sollte Dein Tierarzt das tun, dann gehe bitte zu einem anderen.

Die Autorin dieses Beitrags setzt sich seit (bzw. vor) dem Einzug ihrer ersten FIV-Katze im Jahr 2009 sehr intensiv mit dem Thema FIV auseinander, hat sich Augen, Ohren und Hirn blutig recherchiert (nicht im Internet – sondern im Gespräch mit Tierärzten, FIV-Forschern und langjährigen FIV-Katzenhaltern) und inzwischen sehr viel Erfahrung mit dieser stigmatisierten Krankheit und auch FIV-Katzen gesammelt. Falls ihre ermunternden Erfahrungen mit dieser “Krankheit” Euch interessieren, könnt Ihr das nachlesen unter: https://kamikatzezwerglis.wordpress.com/2013/05/03/fiv-kleiner-uberblick-uber-wichtige-fragen

 

Mama Katja

14. September 2021

Alter: 1-2 Jahre (geschätzt)
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit Freigang, möglichst über Katzenklappe
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, negativ getestet (FIV+FeLV), Impfungen (Schnupfen/Seuche/Tollwut) folgen
Schutzgebühr: 150 Euro

Katja fand zusammen mit ihren Kindern den Weg an eine unserer Futterstellen. Sie kennt Menschen, ist keine wild geborene Streunerkatze.
Leider war sie weder gechippt noch kastriert. Ein Besitzer ließ sich so nicht ausfindig machen.
Ihre Kinder ziehen in wenigen Tagen in ihr eigenes Zuhause und so darf sich auch Katja nun auf die Suche machen.

Sie ist eine sehr hübsche Katzendame, braun getigert im blogged-Look. Leider ist es nicht so einfach, ein Bild von ihr zu machen, dafür ist sie meist einfach zu nah dran.

Katja ist noch keine intensive Schmuserin, sucht aber den Menschen. Und sie spricht gerne mit einem. Mal leise, mal aber auch lauf und fordernd.
Sie ist schon eine Katze, die weiß, was sie will und das manchmal einfach zu blöde findet, wenn Mensch das nicht auch sofort erkennt.
Da schimpft sie auch schon mal, wie ein kleiner Rohrspatz, und das mit einem Organ, dass einer Diana Ross Ehre gemacht hätte 🙂

Katja zeigt deutlich, dass sie wieder Freigang haben möchte. Wenn man nicht einen Job als Türsteher für sich anstrebt, sollte der Freigang für sie selbständig erreichbar sein (z.B. über eine Katzenklappe oder ein offenes Kellerfenster)

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Doris Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Mama Camilla

14. September 2021

Alter: ca. 1 Jahr (geschätzt)
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier (keine Einzelhaltung)
Haltung: eher Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (FIV+FeLV)
Schutzgebühr: 140 Euro

Camilla wurde wahrscheinlich letztes Jahr von einer Streunerkatze in den Gärten einer Wohnsiedlung geboren. Sie wurde von Anwohnern gefüttert, die der Katze den Namen “Camillo” gaben.
Die Überraschung war groß, als irgendwann nicht nur “Kater Camillo”, sondern auch noch zwei Katzenkinder zur Futterstelle kamen.
So wurde dann aus dem Kater “Camillo” die Mutterkatze “Camilla”.
Camilla’s Kinder haben mittlerweile gemeinsam ein neues Zuhause gefunden.
Nun möchten wir gerne dies auch für ihre Mutter erreichen.

Camilla kennt nur Gutes von Menschen, sie wurde immer mit ihrem Namen gerufen und kennt diesen auch. Auf der Pflegestelle verhält sie sich noch sehr zurückhaltend, aber so langsam entwickelt sie sich von einem “Geisterkätzchen” zu eine Katze, die am normalen Leben mit den Menschen teilnimmt.
Camilla ist im Moment noch nicht handzahm, das wird gewiss noch eine Weile dauern, bis das Vertrauen so groß ist, dass sie dies zulässt.
Aber wir sind guter Dinge, dass der Tag irgendwann kommen wird.

Was wir bisher zu ihr sagen können: Camilla ist eine sehr soziale Katze, sehr verträglich und gar nicht dominant. Sie ist freundlich zu ihren Mitkatzen und betüddelt die Katzenkinder auf der Pflegestelle, obwohl es dar nicht ihre eigenen sind.

Derzeit ist es noch zu früh um sagen zu können, ob Camilla langfristig mit Wohnungshaltung zufrieden wäre. Auch wenn es im Moment so aussieht, möchten wir sie derzeit lieber in ein Zuhause mit späterem Freigang vermitteln. Die Wohngegend sollte ruhig gelegen sein, denn Erfahrung mit normalem Straßenverkehr hat Camilla -obwohl auf der Straße geboren- bisher nicht.

In ihrem neuen Zuhause sollten bereits soziale, freundliche Katzen auf sie warten. Und wichtig sind Menschen, die Geduld und Ausdauer haben, Camilla langsam an das Leben mit uns Menschen zu gewöhnen und sie auf dem Weg zum verschmusten Stubentiger zu begleiten.

Die Liebe einer scheuen Katze muss verdient werden, aber ist es gelungen, gibt es keine größere Katzenliebe, das können Sie mir glauben 🙂

Wenn Sie Camilla ein neues Zuhause geben möchten, wenden Sie sich bitte an Doris Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Mama Else

13. September 2021

Alter: 2-5 Jahre (geschätzt)
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit Freigang oder gesichertem Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche/Tollwut), negativ getestet (FIV+FeLV)
Schutzgebühr: 150 Euro

Else ist die Mama von Baby Toni und stammt von einem Bauernhof, bei dem es eine unkontrollierte Katzenvermehrung gab.

Anfangs hat sich Else auf der Pflegestelle sehr zurückgehalten. Das ist mittlerweile nicht mehr so. Else ist da, wo die Menschen sind und wenn nicht, schaut sie doch zumindest immer mal wieder vorbei, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist.
Sie weicht dem Menschen nicht mehr aus, wuselt auch schon einmal einem um die Beine rum. Streicheln geht allerdings noch nicht, auch wenn das gefühlt nicht mehr lange dauern wird.

Else ist eine sehr soziale Katze, die freundlich auf andere Mitkatzen zugeht und auch gerne mit den Anderen “näselt”. Sie betüddelt die Katzenkinder auf der Pflegestelle mit, und scheint dabei auch großen Spaß zu haben. Über die Kleinen ist sie auch ans Spielen gekommen.
Sie spielt gerne mit Bällchen und Stoffmäusen, macht manchmal sogar richtige Luftsprünge im Kampf mit der Stoffmaus.
Es ist wirklich schön, sie so unbeschwert und entspannt zu erleben. 🙂

Else möchte gerne Frischluft im neuen Zuhause, eine Wohnungshaltung mit Balkon wäre leider nicht ausreichend.

Wir suchen entspannte Menschen, die mit ihr den weiteren Weg zur Schmusekatze gehen werden, die aber auch akzeptieren, wenn sie keine Kuschelmaus werden wird.

Else war immer mit vielen Artgenossen zusammen, sie wird nicht in Einzelhaltung vermittelt.

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Doris Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Lucky

12. September 2021

Alter: geboren ca. 05/2020
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit Balkon
Gesundheit: kastriert, tätowiert, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), Mutter negativ getestet, Probleme mit der Darmflora
Schutzgebühr: 110 Euro

Lucky hatte bisher noch nicht so viel Glück, wie sein Name vermuten lässt. Gemeinsam mit fünf weiteren Geschwistern und ihrer Mama wurde er in einem Kölner Gewerbegebiet entdeckt und durch uns eingefangen. Ganz scheu war er, als er auf die Pflegestelle zog. Davon ist heute nicht mehr übrig geblieben – er ist zahm und schmusig, ein richtiges Goldstück.

Während seine Geschwister längst tolle Zuhause gefunden haben, ist Lucky noch auf Suche. Wir helfen ihm dabei und sagen gleich vorab, dass Lucky ein kleines Handicap mitbringt: er wird vermutlich dauerhaft spezielles (proteinreduziertes) Futter und ein tägliches Medikament (Huminsäure) benötigen.
Er hat erhöhte Clostridienin seiner Darmflora und verschiedene Maßnahmen und Therapien haben sie nicht wesentlich reduzieren können. Das Positive: er ist symptomfrei, hat keinerlei Beschwerden und nimmt sein täglich Pülverchen problemlos ein. Perfekt wäre es, wenn ihr neues Zuhause weiter versucht, für Lucky einen erfolgreichen Behandlungsweg zu finden (Tierheilpraktiker, regelmäßige Kotprofile usw.). Wenn alles so bleibt, wie es jetzt ist, lebt er beschwerdefrei. Damit Lucky sein eigenes Futter und sein Pulver einnehmen kann, braucht es sogenannte Futterautomaten, denn damit kann jede Samtpfote beliebig an “seinen Napf” gehen. Zusätzlichen Zeit- oder Pflegeaufwand gibt es aber nicht.

Für Lucky ist es jetzt aber erst einmal wichtig, sein Köfferchen zu packen und endlich Familienanschluss zu bekommen. Kinder und Hunde kennt er nicht, aufgrund seines Hintergrundes schätzen wir, dass kleine Kinder ihn zu sehr verschrecken werden. Ungesicherter Freigang ist keine Option und eine Wohnung sollte einen ordentlich gesicherten Balkon haben, damit er sich im Sommer in der Sonne räkeln und die Nase in die Luft halten kann.

Lucky wird nicht in Einzelhaltung abgegeben!

Lucky ist kastriert, tätowiert, gechippt und gegen Katzenschnupfen/-seuche geimpft. Die Mutter wurde negativ auf FIV und FeLV getestet.

Wenn Sie Interesse an Lucky haben, melden Sie sich bitte mit einem Kurzeinblick über das neue, mögliche Zuhause über diesen Fragebogen bei Natalie Stypa (für allgemeine Rückfragen: natalie.stypa(at)katzenschutzbund-koeln.de).

Leo

8. September 2021


Alter: ca. *2020
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Einzeltier / Zweittier?
Haltung: Freigang
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche/Tollwut), gechippt, neg. FiV/FelV getestet
Schutzgebühr: 280 €

Kater Leo wurde als unkastrierter Streuner aufgegriffen und da sich kein Besitzer finden ließ kam er in unsere Obhut.
Der wirklich hübsche Langhaarmix ist ein wirklich liebenswerter und toller Kater. Er ist sehr verspielt und unglaublich neugierig, ein wahrer Kletterkünstler. Er schmust gern und wird dann auch echt anhänglich. Allerdings bekommt er dann manchnmal einen Raappel und schnappt zu. Er möchte niemanden verletzten aber wir Menschen sind halt keine Katze die das ab kam. Kinder sollten daher nicht in seinem neuen Wirkungskreis leben.

Ob er verträglich ist konnten wir leider nicht testen aber er möchte und braucht unbedingt Freigang in einer ruhigen ländlichen Gegend = nicht mitten in Köln! Hunde kennt er nicht. Die Impfung erfolgt in den nächsten Tagen.

Bei Interesse füllen Sie bitte diesen Fragenbogen für Frau Heinrichs aus, vielen Dank

https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-ch

Rajah

6. September 2021

Alter: ca. *7/2020
Geschlecht: weiblich / kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit Balkon oder Freigang
Gesundheit: geimpft (Schnupfen/Seuche), gechippt, neg. FiV/FelV getestet
Schutzgebühr: 140 Euro
Als die hübsche und zierliche Rajah zu uns kam war sie sehr zurückhaltend und schüchtern. Das hat sich jetzt im laufe der Zeit sehr gewandelt. Seit die Katzenbabys im Haus sind ist sie richtig aufgeblüht. Sie hat soviel Spaß mit den Kleinen, es ist sehr schön anzusehen wie sie sich entwickelt. Sie ist sehr verspielt und braucht eine ähnlich verspielte, noch sehr junge, nicht dominante Spielkumepline die mit ihr durch die Bude jagt, im neuen Zuhause.
Ein Balkon muss sein, Freigang in wirklich ruhiger Wohngegend ginge auch. Hunde kennt sie, Kinder nicht.

Bei Interesse füllen Sie bitte diesen Fragenbogen für Frau Heinrichs aus, vielen Dank
https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-ch/

Mickey, auf der Suche nach einem passenden Kumpel

2. September 2021

Alter: geboren in ca. 06/2020
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier (keine Einzelhaltung)
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon
Gesundheit: kastriert, tätowiert, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche)
Schutzgebühr: 140 Euro

Mickey haben wir vor ziemlich genau einem Jahr an einer Fangstelle mit mehreren Geschwistern einfangen können. Schon bald hatte er sein Zuhause gefunden. Anfangs ganz scheu, hat er sich durch die Geduld und Zuneigung seiner Menschen prächtig entwickelt und ist ein richtig toller Katermann geworden. Leider ist die Beziehung zu seiner Schwester extrem angespannt und toxisch geworden, sodass wir nun nach mehreren verschiedenen Versuchen, die Beziehung zu kitten, für Mickey ein neues Zuhause suchen. Und da seine Menschen am besten von ihm erzählen können, stellen sie ihn vor:

Dürfen wir vorstellen: Mickey.

Mickey kam als Pärchen zusammen mit seiner Schwester im Alter von ca. 6 Monaten zu uns.
Leider haben sich im Laufe der Zeit die zwei Charaktere der Geschwister in unterschiedliche Richtungen entwickelt, weshalb die beiden jetzt leider getrennte Wege gehen müssen.

Mickeys Motto in einer unbekannten Umgebung mit unbekannten Personen ist: erstmal Köpfchen einziehen, eine dunkle Ecke finden und abwarten, was passiert. Bei ihm muss man sehr viel Geduld aufbringen, bis man ihn zu Gesicht bekommt. Sobald er sich jedoch in seiner neuen Umgebung wohlfühlt, wird es schnell sein Reich und alle Angst ist wie weggeblasen.

Mickey zählt eher zu den ruppigeren Spielern und sucht daher ein Zuhause mit einem lieben, nicht zu dominanten Kater oder Katze, welche da durchaus mithalten kann und ihm auch klar und deutlich zeigt, wenn es genug ist. Es ist daher wichtig, dass eine Zusammenführung mit einem Kumpel behutsam erfolgt und er zu Beginn einen eigenen Bereich h at, in dem er ankommen und sich die ersten tage eingewöhnen kann.

Aus seinem Versteck bekommt man ihn sehr gut durch Leckerliestangen und Spielangeln. Wenn es eins gibt was er über alles liebt, dann sind es Angeln mit Spielzeugmäuschen daran. Außerdem sollte man sich nicht wundern, wenn man nach der Arbeit nach Hause kommt und auf dem Sofa eine kleine Höhle aus Kissen vorfindet. Er baut sich sehr gerne Höhlen aus Kissen oder legt sich unter Decken.

Mickey ist ein Kater der weiß, was er will und sobald er durch Angeln, Leckerlies und seinem neuen Artgenossen die Angst verloren hat, ist er auch ein richtig verschmuster Kerl der am liebsten ununterbrochen, auch beim Essen, geknuddelt werden möchte.

Er würde sich über ein Plätzchen auf einem gut gesicherten Balkon mit einer schönen Aussicht freuen, aber ist für den Freigang nicht geschaffen.
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Mickey ist kastriert, gechippt, tätowiert, negativ auf FIV/FeLV getestet und gegen Katzenschnupfen und -seuche geimpft.

Wenn Sie Interesse an Mickey haben, melden Sie sich bitte mit einem Kurzeinblick über das neue, mögliche Zuhause über diesen Fragebogen bei Natalie Stypa (für allgemeine Rückfragen: natalie.stypa(at)katzenschutzbund-koeln.de).

Wirbelwind Emmo

2. September 2021

Alter: geb. 04/2020
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon, evtl. Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (FIV+FeLV)
Schutzgebühr: 140 Euro

Emmo ist eine wirklich liebe, sehr verspielte Hummel, ein kleiner “Hans-Dampf-in-allen-Gassen” in weiblicher Ausführung, sozusagen 🙂

Sie sucht ein Zuhause, wo man gerne mit ihr spielt und sich viel mit ihr beschäftigt.
Wenn sie nicht gerade rennt, tobt und spielt kommt auch ihre verschmuste Seite zum Vorschein.

Es wäre für Emmo das Größte, wenn im neuen Zuhause auch schon andere Samtpfoten leben, die gerne mit ihr toben und spielen möchten.
Emmo ist sehr sozial zu Artgenossen, sucht auch deren Kontakt und braucht den auch. Je mehr desto besser.

Bisher hat Emmo in einer großen Wohnung gelebt. Viel Platz sollte es auch im neuen Zuhause geben.
Da die süße Maus wirklich ein kleines Energiebündel ist, könnten wir uns auch vorstellen, dass sie sich auch über Freigang freuen würde.

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Doris Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Lizzy und Jackie

2. September 2021

Alter: geb. 28.09.2017 und 27.10.2017
Geschlecht: 1xweiblich, 1xmännlich/kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere, nur zusammen!
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder gesichertem Garten, kein Freigang!
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche, Tollwut), negativ getestet (FIV+FeLV)
Schutzgebühr: 250 Euro pro Tier

Lizzy und Jackie wurden abgegeben, da ihre Besitzerin erkrankte und sich nicht mehr um ihre Lieblinge kümmern konnte.

Die Beiden mögen sich sehr, weshalb sie auch nur zusammen in ein neues Zuhause einziehen dürfen.
Bei ihnen handelt es sich um BKH ohne Papiere. Jackie (black-silver-tabby) und Lizzy (black-silver-shaded) sind zwei liebe, kleine Mäuse, die auch recht schnell Zutrauen fassen.
Sie spielen gerne und mögen es auch, wenn sich Kinder mit ihnen beschäftigen.

Wir suchen ein Zuhause mit Menschen, die sich gerne mit diesen beiden Goldstücken beschäftigen. Eine Möglichkeit, sich in der Sonne zu räkeln, sollte es allerdings im neuen Zuhause
auch geben.
Ein gesicherter Balkon oder ein abgesicherter Garten wären daher Voraussetzung.

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Doris Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/