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Malou und Pointer – Gebt Chaos einen Raum!

8. März 2021

Alter: ca. 10 Monate und ca. 2 Jahre
Geschlecht: beide männlich
Verträglichkeit: nur gemeinsam (keine Ausnahme)
Haltung: große Wohnung mit Balkon, Haus mit Wintergarten
Gesundheit: kastriert, tätowiert, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ auf FIV/FeLV getestet
Schutzgebühr: 140 Euro je Kater

Auf der Pflegestelle haben sich Malou (jetzt 10 Monate) und Pointer (geschätzte 2 Jahre vom Tierarzt) kennengelernt. Das kam zustande, weil bei Malou FeLV nachgetestet werden sollte (beide Tiere wurden negativ auf FIV und FeLV getestet). Malou ist das sozialste Tier im Bestand und freundet sich mit allen Tieren an. Er ist ein Abgabetier. Pointer, das genaue Gegenteil, hat sich bisher gut an Malou orientiert. Er stand plötzlich bei einer Familie auf der Terrasse und wollte nicht gehen. Die vorhandenen Katzen wurden anständig gemobbt. So kam er zu uns. Bald stellte sich heraus, dass er überhaupt keine Mädels in der Umgebung benötigt. Was er benötigt sind geduldige Menschen, die ihm zeigen, dass er trotz seines ruppigen Verhaltens dem Menschen gegenüber ein ziemlich netter Kerl ist. Anfangs hat er seine Pflegemama in die Waden und Hände gebissen. Die Waden greift er nicht mehr an und die Hände sind auch verheilt. Aber er schnappt immer noch mal. Es bessert sich. Im Grunde ist es Angst-Aggression, denn wenn er merkt, dass er Gegenwehr bekommt, dann kann er ganz anders. Er entwickelt sich auch als Schmuser. Deswegen sollen die Beiden in sehr erfahrene Hände. Es sollten ausreichend große und stabile Kratzbäume vorhanden sein und ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten. Man wird bei Beiden im Toben und Laufen schon einmal übersehen.

Das wichtigste werden die Menschen sein, die den beiden offen und mit viel Liebe begegnen sollen. Ob dieses Paar für Kinder geeignet ist, kann man schwer abschätzen. Es sollten ältere Kinder sein, die im Umgang (gerade mit Pointer) Respekt und auch einmal den nötigen Abstand zeigen. Die beiden sollen nicht in den Freigang ziehen, sondern in eine ausreichend große Wohnung mit gesichertem Balkon oder in ein Haus mit Wintergarten. Für Malou wäre es der Tod, weil er überall mit geht und auch keine Angst kennt. Pointer würde wieder in sein altes Verhaltensmuster zurückfallen (wir vermuten, dass sein damaliges Zuhause die Tür aufgemacht und ihn raus gesetzt hat, weil er absolut nicht zu händeln war). Es geht jetzt gerade so. Das ist kein leichter Weg. Die zwei könnten auch gut zu einem älteren, selbstbewussten oder leicht dominanten Kater passen, der seinen Partner verloren hat.

Die beiden sind kastriert, tätowiert, gechippt und negativ auf FIV und FeLV getestet. Beide Tiere werden gegen Katzenschnupfen und -seuche geimpft.

Wenn Sie Interesse an Malou und Pointer haben, melden Sie sich bitte mit einem Kurzeinblick über das neue, mögliche Zuhause bei Dagmar Rehberg unter dagmar.rehberg(at)katzenschutzbund-koeln.de oder 02234-9792424.