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Buchverkauf: “ Die Katze ist nicht das Problem oder Wie Yara lernte auf dem Gras zu tanzen“

17. Februar 2024

Petra Bungarten hat Ihre Erfahrungen, eine „Problemkatze“ adoptiert und ihr somit eine zweite Chance auf ein neues Leben gegeben zu haben, in liebevolle Worte gefasst. Die Katze kommt aus dem Tierheim Hürth und wurde bei „Tiere suchen ein Zuhause“ vorgestellt. Sie galt als schwer vermittelbar.

Das es sich lohnen kann, einer solchen Katze ein Zuhause zu geben, beschreibt sie in unterhaltsamer Weise. Und jeder, der es wie sie gemacht hat oder auch „nur“ Katzenpersonal ist, findet sich oft in den im Buch beschriebenen Situationen wieder. Ein lesenwertes Buch für jeden Dosenöffner.

Das Buch kann über uns erworben werden. Es kostet 9,99€. Es kann in Köln Porz nach Absprache abgeholt oder nach Eingang der Kosten (incl. Porto) natürlich auch zugeschickt werden.

Sämtliche Nettoeinnahmen des Buchverkauf werden dem Katzenschutz gespendet.

Stammtisch Termin mit Lesung

17. Februar 2024

Hallo Ihr Lieben, wir freuen uns, euch den nächsten Termin mitteilen zu können. Und zwar treffen wir uns am Samstag den 16.03.202 ab 17 Uhr in der Kneipe „Die Oper“. Adresse: Händelstr. 14,50674 Köln.

Die Kneipe befindet sich in der Nähe vom Rudolfplatz wo die Bahnen 1, 7, 9, 12 und 15 halten. Auch ein Parkhaus befindet sich fußläufig erreichbar.

Zusätzlich wird Frau Bungarten aus ihrem Buch „Die Katze ist nicht das Problem oder Wie Yara lernte auf dem Gras zu tanzen“ vorlesen.

Hier gibt es leider keine Küche aber es  besteht die Möglichkeit etwas zu Essen zu bestellen.
Oder man sieht den Stammtisch als einen Start für einen netten Abend in der Stadt?

Wir freuen uns sehr über zahlreiche Gäste und das immer nette Beisammensein Katzenjecker Menschen!

Glückskatze Krümel -ein besonderer Fall-

14. Januar 2024

Alter: 1-2 Jahre (geschätzt)
Geschlecht: weiblich/kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: eher Außen-Haltung mit Unterschlupf, als Wohnungshaltung
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (FIV+FeLV)
Schutzgebühr: auf Anfrage

Krümel kam hochträchtig zu uns, bekam ihre Babies, die jetzt langsam flügge werden. Eigentlich geht es dann so weiter, dass wir auch für die Mama ein neues Zuhause suchen.
Machen wir bei Krümel natürlich auch. Aber da gibt es ein Problem…
Krümel benutzt nicht zuverlässig die Toilette, sie ist nicht stubenrein

Eigentlich lernen die meisten Katzen das mit der Toilette sehr schnell, selbst alte Straßenkatzen haben das sehr schnell raus, wofür die Kästen zum Buddeln da sind.
Nun, Krümel weiß das im Prinzip zwar auch,… aber sie nutzt auch die Umgebung der Katzentoilette für ihre Hinterlassenschaften, nicht unbedingt das Katzenklo selbst.
Vielleicht wäre sie sauber, wenn sie ihr „Geschäft“ wieder im Freien machen könnte. Aber das geht in Wohnungshaltung eben nicht.

Dabei hat sich Krümel in den letzten Monaten toll entwickelt. Aus der Straßenkatze ist eine Katzendame geworden, die ihr Interesse am Menschen entdeckt hat, die auch spielt und große Schritte auf dem Weg zur Schmusekatze macht. …wäre da nicht das gewisse Problem.

Wir suchen für Krümel deshalb einen Platz in Außenhaltung, gerne mit späterem Familien-Anschluß, wenn ihre Menschen und sie das möchten.
Es muss natürlich ein geeigneter Unterschlupf vorhanden sein (gedämmtes Katzenhäuschen, Zugang zu Gartenhaus oder Garage etc.)

Wo sind die Menschen, die einer Katze mit einem -für Menschen großen Handicap- ein Zuhause geben möchten?
Oder die Menschen, die gerne eine Katze in die Familie aufnehmen möchten, dies aber wegen z.B. Allergie nicht im Wohnbereich machen können?
Bitte melden!

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Thees -Schmusebacke mit Handicap

12. Januar 2024

Alter: geb: *05/2023
Geschlecht: männlich/kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon/Garten, Kein Freigang!
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (FIV/FeLV). Allergiker
Schutzgebühr: 180 Euro

Nichts wächst so schnell, wie ein Katzenkind, so könnte man meinen. Eben erst sind sie kleine blinde Würmchen, dann reibt man sich verwundert die Augen, denn schon wuseln fast fertige junge Katzen um einen herum. So ist es uns auch mit Thees und seinen Geschwistern ergangen.

Thees, ist Allergiker. Worauf er genau reagiert, wissen wir nicht. Sein Immunsystem reagiert über. Dies führt bei ihm z.B. zu Knötchen auf der Haut.
Thees empfindet dabei bisher weder Juckreiz noch Schmerzen. Trotzdem ist unklar, ob dies immer so bleiben wird. Nach Blutbild und Biopsie steht zwar die Diagnose fest ( Eosinophiles Granulom), aber wie schwer oder leicht der Verlauf bei Thees sein wird, dies kann niemand vorhersagen. Derzeit bekommt er eine Kortison-Therapie in Tabletten-Form.

Es soll verstärkt auf Parasitenfreiheit (Flöhe) geachtet werden und Thees soll spezielles Futter bekommen.
Das Futter ist von den Kosten vergleichbar einem normalem, guten Katzenfutter und kann von anderen Katzen bedenkenlos mitgefressen werden.
Vielleicht wird sich das alles irgendwann von selbst zurückbilden, vielleicht wird sich das Krankheitsbild aber auch negativ verändern.

Wir suchen Menschen, die Thees sehen, wie er ist, den lieben, verspielten und verschmusten Katerjungen, nicht seine Krankheit.
Die es sich aber auch finanziell leisten könnten, einen Kater zu adoptieren, den man wahrscheinlich nicht krankenversichern kann.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Thees zusammen mit einem seiner Geschwister ein Zuhause finden könnte. Oder mit einer anderen, lieben Samtpfote zusammen, die vielleicht ein ähnliches Schicksal, wie Thees teilt.

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Dringend Unterstützung gesucht

23. Juli 2022

Aus privaten und beruflichen Gründen dezimiert sich im Moment die Zahl der aktiven Personen die uns und unsere Arbeit für die Katz´ tatkräftig unterstützen. Daher lastet die Arbeit als „Fänger“ derzeit auf 2-3 Schultern. Wir sind dringend auf der Suche nach zuverlässigen Menschen die sich so der Tierschutzarbeit verschreiben wie wir es tun, denn einen Job daraus machen, der nur wenige Stunden Zeit in der Woche beansprucht, ist nicht möglich.

Wer ein Auto und wirklich Lust und Zeit hat etwas für die Tiere zu tun der meldet sich gerne unter info(äd)katzenschutzbund-koeln.de. Wir können dann erläutern was so zu tun ist und natürlich wird niemand alleine mit der Falle in der Hand losgeschickt sondern eingearbeitet.

Auch wenn das Fangen selber vielleicht nicht der schönste Akt ist, so ist die Gewissheit einem oder mehreren Tieren geholfen zu haben sehr befriedigend und belohnt für die ganze Mühe. Denn ohne Hilfe müssen wir die Tiere draussen lassen und das ist ganz sicher nicht in unserem Sinne.

Die meisten unserer Schützlinge haben so den Weg zu uns und später somit auch ein neues Zuhause gefunden. Hier nur drei Beispiele von ganz, ganz vielen: Wir konnten die hübsche Bella samt ihrer Geschwister einsammeln, diesen scheuen kleinen Minikater eingefangen und eine total verwahrloste, verletzte und verfilzte Persermix-Katzendame. Tasächlich hatten wir auch schon Igel und Tauben in der Falle aber das macht ja nichts. 🙂

Natürlich benötigen wir auch weiterhin Pflegestellen vor allem für trächtige Katzen und ihren Nachwuchs.

Günni, ein dankbarer Kater

15. April 2022

Unser Günni wurde im März aus Bedburg gemeldet, da die Melder erkannten, dass er krank aussieht. Günni war gnädig und innerhalb von 30 Minuten in der Falle. Auf der Pflegestelle angekommen wurde das Ausmaß ersichtlich. Das Auge war komplett vereitert und entzündet, am ganzen Körper waren Wunden und kastriert war er auch nicht. Am nächsten Tag beim Tierarzt wurde festgestellt, dass das Auge leider seine Funktion nie wieder erlangen würde. Als erste Maßnahmen wurde er von Parasiten befreit und kastriert, sowie blutuntersucht. Leider ist Günni FIV positiv. Auf der Pflegestelle präsentierte er sich zunächst nicht sonderlich dem Menschen zugeneigt. Nach ein paar Tagen entwickelte er Wucherungen an der Haut, nach den Untersuchungen wurde festgestellt, dass es sich um einen Pilz handelt. Irgendwann machte es dann „klick“, er verstand dass wir nur helfen wollen. Innerhalb von 2 Tagen entwickelte er sich zum absoluten Schmusebär. Ja mein lieber Günni nie wieder Hunger, Kälte und Schmerzen. Was musstest du in deinem Leben bisher alles verkraften? Das werden wir wohl nie erfahren. Aber wir geben unser Bestes damit du alles bekommst was du brauchst. Du wirst nun geliebt!!
Update!!!!!
Mittlerweile ist der Pilz vollständig besiegt und das Auge wurde entfernt. Doch eine böse Überraschung hatte Günni noch für uns: Diabetes!! Eine Diabeteserkrankung ist nicht nur für das Tier eine Herausforderung sondern auch für den Menschen. Nun heißt es täglich messen und spritzen. Doch Günni zeigt sich auch hier als wahrer Schatz und lässt alles problemlos über sich ergehen. Auf Grund der beiden Erkrankungen haben wir uns entschieden Günni einen Gnadenbrotplatz zu geben. Nun ist er auf einer erfahrenen Gnadenbrotstelle, die sich mit Diabetes auskennt und Günni sofort ins Herz geschlossen hat. Günni hat sich hier bereits wundervoll eingelebt und verfolgt seine neue Mami auf Schritt und Tritt. Natürlich hat er auch bereits das Bett erobert.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen und uns bei unseren Pflegestellen und in diesem Fall besonders bei den Gnadenbrotstellen bedanken, die den armen Seelen einen schönen und behutsamen Lebensabend schenken, obwohl oft zu fürchten ist, dass ein Abschied über die Regenbogenbrücke nicht lange auf sich warten lässt. Günni ist leider inzwischen verstorben (10/23). Wir werden ihm aber noch auf der Seite „Stille Erinnerung“ einen Beitrag widmen, wenn die Pflegestelle dazu bereit ist.