Katzenschutzbund Koeln e.V.

Patentiere

Patentiere – dauerhaft, liebevoll begleiten

Manche unserer Pflegekatzen sind nicht vermittelbar – zu krank, zu alt oder zu traumatisiert. Sie bleiben als sogenannte „Gnadenhof-Tiere“ bei uns und brauchen langfristige Unterstützung.

cat, nature, feline, bed, pet, animal, domestic cat, domestic animal

So kannst du unterstützen

Tier-Patenschaft (regelmäßiger Beitrag)

Damit sicherst du langfristig die Versorgung deines Patentiers – für Futter, Medikamente und tierärztliche Betreuung.

Paket-Patenschaft (Sachspende)

Du schickst deinem Patentier z. B. Futter, Decken, Spielzeug oder Spezialnahrung – individuell abgestimmt dein Patentier.

Nick

Nick wurde als scheues Fundtier entdeckt und fand schließlich einen liebevollen Pflegeplatz. Aufgrund seiner Erkrankung braucht er vor allem eines: Ruhe, Sicherheit – und Menschen, die seine Versorgung mit einer Patenschaft unterstützen.

Aufmerksame Menschen haben vor gut einem Jahr Nick bei uns als sogenanntes „Fundtier“ gemeldet. Ihnen war ein Kater aufgefallen, der immer wieder im Garten nach Futter verlangte. Da der Kater sich nicht anfassen ließ, hat man uns um Hilfe gebeten. Wir haben ihn eingefangen. Er war nicht kastriert oder gechipt. Damit konnte er auch keinem Besitzer zugeordnet werden. 

Wir haben ihn dann kastrieren, chipen und auf die gängigen Viruserkrankungen (FIV und FeLV) testen lassen. Das Ergebnis ist positiv gewesen auf beide Erkrankungen und wir haben für ihn einen Pflegeplatz bei einem älteren Herrn gefunden. Dort möchten wir Nick nicht mehr wegnehmen. Die Herrschaften haben sich aneinader gewöhnt und positiv getestete Tiere sollten möglichst stressfrei leben dürfen, denn Streß begünstigt den Ausbuch der Viruserkrankungen.

Die Lebensumstände des Paten erlauben keine größeren Ausgaben und wir möchten hier auf diesem Weg um eine Patenschaft für Nick bitten.
Er soll nicht mehr umziehen und weiterhin ein ruhiges Leben führen dürfen.

Du möchtest mehr über Nero erfahren oder ihm mit uns ein Rund-Um-Sorglos-Paket schnüren? Melde Dich gerne bei: dagmar.rehberg@katzenschutzbund-koeln.de

Hermine

Hermine hat viel durchgemacht. Nach einem schweren Leben auf der Straße durfte sie endlich ankommen. Ihre Geschichte ist berührend – und zeigt, wie wichtig liebevolle Pflege und Unterstützung sind.

Hermine und Hedwig (vermutlich ihre Schwester), wurden vor vielen Jahren bei einem Umzug einfach zurückgelassen. Die Nachbarschaft kümmerte sich notdürftig um die beiden – sie wurden gefüttert, lebten jedoch ohne Schutz und regelmäßige Versorgung.

Als auch diese Menschen das Viertel verlassen wollten, drohte den Katzen erneut ein unsicheres Schicksal. Eine aufmerksame Tierfreundin bemerkte ihren schlechten Zustand, handelte sofort und informierte uns.

Zuerst konnte Hedwig eingefangen und tierärztlich versorgt werden. Sie war stark abgemagert, aber freundlich und zutraulich. Leider zeigten sich bei der Untersuchung schwere gesundheitliche Schäden. Sie durfte noch ein paar Tage in Geborgenheit erleben, bevor sie verstarb – still und leise.

Hermine war ebenfalls in keinem guten Zustand. Ihre Blutwerte ließen jedoch etwas mehr Hoffnung zu. Sie leidet an einer Schilddrüsenüberfunktion und hat keine hohe Lebenserwartung – doch sie hat sich erholt und lebt nun auf einer Gnadenpflegestelle mit gesichertem Freigang.

Zutraulich ist sie nur in kleinen Schritten, doch sie genießt die Ruhe und Sicherheit, die sie bei uns gefunden hat.

Wir freuen uns über jede Patenschaft, die ihre medizinische Versorgung und Pflege unterstützt.

Du möchtest mehr über Hermine erfahren oder ihr mit uns ein Rund-Um-Sorglos-Paket schnüren? Melde Dich gerne bei: cerstin.heinrichs@katzenschutzbund-koeln.de

Nero

Früher genoss Nero ein freies Leben auf einem Reithof – heute braucht er vor allem eines: Fürsorge. Wegen starker Zahnprobleme lebt er nun dauerhaft bei uns. Für seine Versorgung sind wir auf Unterstützung angewiesen.

Nero lebte gemeinsam mit Carlo auf einem Reithof – ein Leben mit viel Freiraum und Freiheit, das die beiden sichtlich genossen. Doch Futter allein reicht nicht, um für Tiere langfristig gut zu sorgen.

Eine Anwohnerin nahm sich der beiden an und adoptierte sie. Lange Zeit kümmerte sie sich liebevoll um Nero. Doch mit den Jahren stiegen die Tierarztkosten – besonders Neros Zahnprobleme machten eine regelmäßige Behandlung nötig.

Zwar leidet er nicht an Diabetes, doch die nötige Zahnsanierung und Nachsorge stellen eine große Belastung dar. Deshalb haben wir Nero nun dauerhaft in unsere Obhut genommen – als Gnadenbrottier.

Du möchtest mehr über Nero erfahren oder ihm mit uns ein Rund-Um-Sorglos-Paket schnüren? Melde Dich gerne bei: cerstin.heinrichs@katzenschutzbund-koeln.de

Rosalinde

Rosalinde kam schwach, krank und trächtig von einem Bauernhof zu uns. Auf der Pflegestelle blühte sie langsam auf – doch ihre Angst vor Menschen blieb. Heute lebt sie sicher, aber zurückgezogen bei uns. Ihre Geschichte zeigt: Auch scheue Seelen brauchen Schutz.

Rosalinde kam hochträchtig, geschwächt und stark unterernährt von einem Bauernhof zu uns – wie so viele ihrer Art, gehalten zur Mäusejagd, aber ohne echte Versorgung. Ihr Zustand war kritisch.

Auf der Pflegestelle konnte sie sich langsam erholen und brachte vier gesunde Babys zur Welt. Eigentlich war geplant, sie nach der Geburt und Kastration zurück auf den Hof zu bringen. Doch Rosalinde zeigte sich so sanft und gleichzeitig so verletzlich, dass wir sie nicht erneut diesem harten Umfeld aussetzen wollten.

Seitdem lebt sie bei uns. Wirklich zutraulich ist sie nie geworden – sie hält Abstand, bleibt wachsam. Menschen dürfen sich ihr nur bis auf wenige Meter nähern, bevor sie sich zurückzieht.

Aus der Zeit auf dem Bauernhof hat sie eine chronische Augenentzündung behalten, die sich wegen ihrer Scheu nur eingeschränkt behandeln lässt. Aufgrund ihrer Zurückhaltung und gesundheitlichen Einschränkungen ist eine Vermittlung nahezu ausgeschlossen.

Du möchtest mehr über Nero erfahren oder ihm mit uns ein Rund-Um-Sorglos-Paket schnüren? Melde Dich gerne bei bei Familie Bensberg unter 02234/996484 oder per Mail: andrea.bensberg@katzenschutzbund-koeln.de

Rocky

Rocky hat früh gelernt, Menschen zu misstrauen. Während seine Brüder schnell zutraulich wurden, blieb er scheu und zurückgezogen. Heute lebt er in einer sicheren Pflegestelle – in seinem Tempo, mit Abstand. Unterstützung für seine Versorgung ist herzlich willkommen.

Rocky lebte gemeinsam mit seinen beiden Brüdern verwildert in einem Garten – bis sich Nachbarn gestört fühlten und die Kater nicht länger dulden wollten. Wir fingen das Trio ein und ließen sie kastrieren.

Während Rockys Brüder erstaunlich schnell Vertrauen fassten und inzwischen in liebevolle Zuhause vermittelt wurden, blieb Rocky zurückhaltend. Bis heute meidet er Menschen, so gut es geht. Welche Erfahrungen ihn geprägt haben, lässt sich nur erahnen.

Er lebt nun dauerhaft in einer ruhigen Pflegestelle. Eine Vermittlung ist bei seiner ausgeprägten Scheu aktuell nicht denkbar.

Wir freuen uns über Menschen, die Rocky mit einer Patenschaft unterstützen und so helfen, seine Versorgung langfristig zu sichern.

Du möchtest mehr über Nero erfahren oder ihm mit uns ein Rund-Um-Sorglos-Paket schnüren? Melde Dich gerne bei bei Familie Bensberg unter 02234/996484 oder per Mail: andrea.bensberg@katzenschutzbund-koeln.de

Was du noch wissen solltest

So übernimmst du eine Patenschaft:

2. Zusenden per E-Mail / Fax

info@katzenschutzbund-koeln.de
Fax an: 0 22 34 / 99 64 83

Alternativ: Zusenden per Post

Katzenschutzbund Köln e.V.
Postfach 10 20 02
50460 Köln

Oder unterstütze uns alternativ mit deiner Zeit oder einer einmaligen Spende – Jede Hilfe zählt!

Nach oben scrollen