Tomo ist ein überraschend kleiner und zarter Kater. Da wundert man sich doch, dass er in der Gegend, in
der er gesichert wurde, alle anderen Katzen vermöbelt hat. Deshalb soll er nun als Einzelprinz vermittelt
werden.
Der passende Mensch für Tomo muss sich durchsetzen können. Ein klares „Nein“ sollte zur Erziehung von
Tomo gehören, doch es könnte auch deutlich mehr Arbeit nötig sein. Der Kleine muss noch einiges lernen.
Zum Beispiel den Kratzbaum anstelle des Teppichs zu nutzen. Aber vor allem, seinen Menschen
nicht wie sein Spielzeug zu behandeln. Beißen sollte Tabu sein. Tomo ist noch jung und daher sehr
aufgeweckt und verspielt. Mehrmals täglich und zu jeder Zeit kann sein Jagdtrieb aktiviert werden. Dann
galoppiert er durch die Wohnung, hängt sich in die Gardinen und springt alles an, was sich bewegt, seinen
eigenen Schwanz ebenso wie einen wippenden Fuß. Dies alles zeigt, dass Tomo nicht ausgelastet ist und für
seinen Menschen sollte es selbstverständlich sein, sich viel mit ihm zu beschäftigen und ihm klare Grenzen
zu setzen.
Tomo kann aber auch ruhig sein. Während niemand Zuhause ist, wartet und schläft er geduldig. Sein leises
und zurückhaltendes Mauzen und Schnurren hört man nur selten. Gerne liegt er in der Sonne oder neben
seinem Menschen, auch wenn er keine Schmusekatze ist. Man kann ihn anfassen, hochheben und auch
streicheln, aber stets kürzer als erhofft und wenn man seine dezenten Signale nicht schnell genug liest, fängt
man sich eine. Zudem ist er neugierig und zeigt sich auch, wenn Besuch da ist.
Zu Kindern möchten wir ihn nicht vermitteln, da wir die Befürchtung haben, dass er
unkontrolliert sein
unausgeglichenes Wesen zeigt.
Gerne können Sie das Zusammenleben mit Tomo testen und sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen.


