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Schnäutzchen -Altersruhesitz gesucht

7. November 2021

Alter: ca. 15 Jahre (geschätzt)
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Einzel-/ Zweittier
Haltung: Wohnung (gerne mit gesichertem Balkon, kein “muss”)
Gesundheit: entwurmt, entfloht, negativ getestet (FIV+FeLV), Arthrose, chronischer Schnupfen, chippen und Impfen folgen
Schutzgebühr: nach Absprache

*RESERVIERT*

Schnäutzchen ist eine der vielen Straßenkatzen, die von privaten Katzenengeln gefüttert und versorgt werden. Sie kam vor einigen Wochen als Notfall zu uns. Eine akute Toxoplasmose-Infektion hätte der kleinen Glückskatzen-Omi fast das Leben gekostet. Zum Glück ist diese jetzt überstanden, der Virus nicht mehr nachweisbar. Es geht keine Infektionsgefahr mehr von Schnäutzchen aus 🙂

Der Tierazt fand, wie nicht anders zu erwarten war, noch weitere “Baustellen”. Da ist die Alters-Arthrose in den Hinterläufen, der Schnupfen, der schon chronisch ist , das verfilzte Fell, …

Da Schnäutzchen sich nicht mehr überall selbst das Fell putzen kann, wurden ihr die vorhandenen verfilzten Stellen beim Tierarzt entfernt. In Zukunft wird ihr Mensch ihr da helfen müssen, in dem sie ab und zu gebürstet wird. Unsere Omi ließ sich beim Tierarzt aber toll händeln und so wird das Bürsten später sicher machbar sein.
Denn auch Kraulen darf man sie schon ab und zu 🙂

Unsere Omi wurde wirklich ordentlich gepäppelt, aber sie ist eben doch eine Omi, zurück auf die Straße kann sie nicht mehr, denn das Leben dort ist hart und sie würde den nächsten Winter dort nicht mehr überstehen.

Schnäutzchen sucht ein ruhiges, warmes Zuhause, gerne mit einem schönen Fensterplatz als Beobachtungspunkt oder einem gesicherten Balkon.
Sie ist mit anderen Katzen verträglich, sucht aber nicht deren Nähe und sie braucht Menschen, die sie so nehmen, wie sie ist, eine Katzen-Omi, die viel schläft und am liebsten nichts tut, die sich über ein warmes, trockenes Plätzchen in ihrem neuen Zuhause freut und den Napf, der jeden Tag neu gefüllt vor ihr steht.

Wer mag unserer kleinen Oma für ihre letzten Jahre den warmen Platz geben, den sie so verdient hat?

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Rehberg über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Kati sucht dringend liebevolle Menschen für ihren letzten Lebensabschnitt

7. November 2021

Alter: geb. ca. 2011 (geschätzt)
Geschlecht: weiblich
Verträglichkeit: Einzelkatze
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder Freigang in ruhiger, grüner Wohngegend
Gesundheit: kastriert, gechippt, FIV/FeLV negativ getestet
Schutzgebühr: nach Vereinbarung

Kati, eine große Tigerkätzin mit weißen Abzeichen, wurde in sehr schlechtem Zustand im Kölner Westen gemeldet und erst einmal notfallmäßig vom Katzenschutzbund Köln aufgenommen und zog später dann zu uns auf Pflegestelle. Geschätzt wird Kati auf um die zehn Jahre.

Sie hatte ein schwer verletztes Auge, das nach langer Behandlung inkl. OP wieder wunderbar geworden ist. Nach der Beseitigung weiterer „gesundheitlicher Baustellen“ erholte sich Kati im Nu und wiegt heute wieder 4,8kg. Wir dachten schon ans Aufatmen und Vermitteln, da zeigte eine abschließende Blutuntersuchung steigende Nierenwerte! Leider ist das bis heute so, weitere Blutuntersuchungen verifizierten die traurige Nachricht.

Wieviel Zeit Kati jetzt noch bleibt, kann niemand sagen. Sie ist momentan topfit und futtert ihr Nierenfutter mit großem Gusto und auch reichlich. Man meint eine vollkommen gesunde Katze vor sich zu haben. Es kann ein schleichender Prozess sein, mit dem sie u.U. noch bis zu drei Jahren gut leben kann, aber natürlich kann es auch irgendwann einmal plötzlich und schnell bergab gehen.

Aber gerade deshalb braucht Kati ganz ganz schnell ein Zuhause, wo sie ihre letzte Lebenszeit umsorgt und umhegt verbringen darf. Sie würde so gern mehr Ansprache haben, als dies auf einer Pflegestelle mit mehreren Pflegis geleistet werden kann. Denn leider versteht sich Kati gar nicht mit anderen Katzen! Daher muss sie in einem Zimmer bleiben, und so sollten ihre letzten Tage doch nicht verlaufen.

Wer möchte Kati noch ein schönes Leben bereiten, wie lange es auch dauern wird? Kati würde sich über mehr Menschenkontakt sehr freuen und kann sicher viel Liebe geben. Gern darf es auch eine Gnadenbrotstelle sein, für die wir weiterhin evtl. anfallende Tierarztkosten übernehmen. Grundsätzlich braucht Kati aber erst mal nicht zum Tierarzt, es sei denn vielleicht in ein paar Wochen mal zur Kontrolle der Nierenwerte, um zu sehen, ob sie gestiegen sind und man noch mehr mit Medikamenten unterstützen kann.

Wir hoffen für Kati, dass jemand sein Herz öffnet und Kati zu sich nimmt. Wir alle werden alt und krank und wären ganz sicher für liebevolle Zuwendung und Betreuung überaus dankbar. Kati wäre es ganz sicher auch.

Bitte melden Sie sich bei Frau Malsch unter katzenzuflucht@web.de oder telefonisch unter 0177 7171312 (auch WhatsApp), wenn Sie Kati eine Chance geben möchten.

Robin, der Große

14. Februar 2021

Alter: ca. 6 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: wahrscheinlich Einzeltier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder gesicherter Garten, kein Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, FIV-positiv / FeLV-negativ getestet
Schutzgebühr: 100 Euro

*RESERVIERT*

Robin wurde bei einer Kastrationskation in einem Schrebergarten eingefangen. Der Arme hatte mehrere Abszesse, die wahrscheinlich von Revierkämpfen stammten. Er sieht deshalb noch etwas ramponiert aus, aber von Tag zu Tag blüht er mehr auf.

Robin kennt Menschen, ist kein “Wildling”. Er lässt sich bereits streicheln, auch wenn er manchmal noch etwas misstrauisch aus der Wäsche guckt. Bisher hat er sich nur friedlich gezeigt, sogar beim Tierarzt war er vorbildlich brav.

Robin ist stubenrein, braucht ein eher ruhiges Zuhause, in dem man ihm die Zeit gibt, wirklich “anzukommen”.

Infos zum Thema FIV: https://www.katzenschutzbund-koeln.de/gesundheit/fiv/

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Doris Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Schrebergarten-Katzen suchen neue Wirkungsstätte

24. März 2019

rehberg-schrebergarten-4-12-16bickendorf-1bickendorf-2bickendorf-3bickendorf-4bickendorf-5Alter: verschieden, i.d.R. zwischen 5 und 8 Jahre
Geschlecht: weiblich und männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere
Haltung: Freigang bzw. Außenhaltung
Gesundheit: gechippt bzw. tätowiert, entwurmt, entfloht
Schutzgebühr: nach Vereinbarung

In Köln, wie auch überall in Deutschland, leben viele Katzen auf Brachflächen, Firmengeländen, Gärten und in Parkanlagen.
Auch in einer Kölner Schrebergarten-Anlage gab es herrenlose Katzen. Ein Mensch fütterte. Die Katzen blieben aber leider unkastriert und vermehrten sich.

Als wir das erste Mal um Hilfe gebeten wurden, waren es schon sehr viele. Wir haben seitdem Jungtiere eingefangen, und auch erwachsene Katzen, die zutraulicher wurden, auf Pflegestellen untergebracht, bis sie vermittelt werden konnten.
Und kastriert, kastriert, kastriert.

Trotzdem leben in diesem Schrebergarten immer noch mehr Katzen, als die Nachbarn möchten.
Pflegestellen sind leider immer zu wenige, und diese Tiere brauchen Zeit, um sich entwickeln zu können, manchmal einige Monate.
Zuviel Zeit in einer Situation, wo wir jede Pflegestelle wenn möglich mehrfach im Jahr in Anspruch nehmen müssen.

Deshalb möchten wir auf diesem Wege unsere Schrebergarten-Katzen vorstellen, damit sie vielleicht auch ein Zuhause finden können, ohne noch länger auf einen Pflegeplatz warten zu müssen.

Alle Tiere werden seit Jahren von Menschen versorgt, einige kommen selbst zu ihnen unbekannten Menschen und streichen ihnen um die Beine. Bei ihnen ist es vielleicht nur ein kleiner Schritt, bis sie sich ganz den Menschen anschließen würden. (Natürlich gibt es auch “Geisterkatzen”, die nur auf den Überwachungskameras zu sehen sind).

Die Tiere kennen zwar bisher nur Außenhaltung, nutzen aber auch Katzenklos.
Sie sind sehr sozial. Raufbolde gibt es im Schrebergarten keine.

Wir suchen dringend engagierte Katzenfreunde (idealer Weise mit Erfahrung im Umgang mit scheueren Tieren) die sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen. Die Vermittlung wird dann durch uns übernommen.

Super wären natürlich auch Für-Immer-Stellen, entweder in Außenhaltung mit Unterschlupfmöglichkeit oder mit Freigang und menschlichem Anschluss.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Rehberg unter Tel. 02234/9792424 oder per Mail an doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de