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Oldie-Pärchen Winnie und Sereno

27. Juli 2021

Alter: 10+ (geschätzt)
Geschlecht: weiblich+männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere, zusammen
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder gesichertem Garten, kein Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (FIV+FeLV),
Sereno: einäugig, Winnie: schwerhörig
Schutzgebühr: 140 Euro pro Tier

Winnie und Sereno (weiß mit hellgrau) sind Katzen, die lange in der Nähe eines kölner Friedhofs als Streuner gelebt haben. Irgendwann hat Sereno sich den Menschen genähert und sich so eine neue Futterquelle erschlossen. Im Winter brachte er dann Winnie mit zum Essen 🙂
Wir wurden Ende Mai verständigt, da sich Winnie’s Gesundheitszustand durch einen hartnäckigen Katzenschnupfen immer weiter verschlechterte.

Nun ist Winnie wieder fit, die Blutwerte gecheckt, die Zähne gemacht (leider waren sie nicht zu retten) und geimpft ist sie auch.

Sereno wartet noch auf seinen Zahnarzttermin, der kurzfristig gemacht wird.

Beide Senioren sind handzahm und das Streicheln entlockt ihnen schnell ein wohliges Schnurren. Allerdings ist es noch gar nicht so einfach, sie zu streicheln.
Sie weichen den Menschen immer noch aus, wenn sie können und verstecken sich gerne. Da kommt es auf das richtige Timing an. 🙂
Sicher werden sie mit der Zeit auftauen. Es wird eben sehr lange her sein, dass sie eine feste Bezugsperson hatten und noch länger, dass sie ein Zuhause hatten.

Die beiden hübschen weiß-grauen Oldies sind stubenrein und sehr pflegeleicht. Sie leben problemlos mit anderen Katzen zusammen, auch, wenn sie diese nicht brauchen und sich selbst genug sind.

Menschen, die ihnen ein Zuhause geben wollen, brauchen Geduld und Einfühlungsvermögen.Und eine ruhige Umgebung. Irgendwie machen die Beiden immer noch den Eindruck, als wären sie noch nicht so richtig angekommen oder könnten dem Frieden und dem täglichen Futter nicht trauen. Es war eben eine lange Zeit ohne Zuhause.

Aufgrund ihrer gesundheitlichen Handicaps (Winnie hört nicht mehr gut und Sereno hat nur noch 1 Auge) sollen die Beiden nicht in den Freigang vermittelt werden. Ein Ort, um in der Sonne zu chillen, wäre aber schon schön für die Beiden.

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Doris Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Lucy, eine ganz besondere Katze

27. Juli 2021

Alter: geb. 2.05.2020
Geschlecht: weiblich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung (ein vorhandener Balkon muss gesichert sein), kein Freigang!
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), Mutter negativ getestet (FIV+FeLV), starke Ataxie
Schutzgebühr: 110 Euro

“Hallo, mein Name ist Lucy.
Ich habe seit meiner Geburt eine schwere Form der Ataxi. Das klingt erst einmal schlimmer, als es ist, denn ich habe gelernt damit umzugehen und kann mit ein paar wenigen Ausnahmen all das, was andere Katzen auch können. Mein Gang ist auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich, denn er ist etwas wackelig. Es kann auch mal vorkommen, dass ich, obwohl ich eigentlich geradeaus laufen möchte, links oder rechts abbiege. Manchmal purzele ich auch mal hin, das ist aber wirklich nicht schlimm für mich! Und ihr könnt mir glauben, ich komme dahin, wo ich hin will, auch wenn ich manchmal etwas länger brauche.

Nur eines kann ich tatsächlich nicht: Dadurch, dass ich nicht überall raufspringen kann, musst du dir keine Sorgen machen, dass ich mich auf dem Esstisch oder in der Küche ungefragt an deinem Essen bediene. 🙂

Kratzbäume finde ich super! Es ist für mich kein Problem oben drauf zu klettern und auch sicher wieder runter zu kommen. Ich schaffe es auch, Treppen zu steigen und aufs Sofa zu klettern. Bei der Treppe ist es nur wichtig, das ich mich irgendwie festhalten kann, falls ich im Eifer des Gefechtes das Gleichgewicht verliere.
Ich gehe, wie jede andere Katze, auf mein Katzenklo.
Alles in allem, bin ich ein freundliches und sehr menschenbezogenes Kätzchen. Ich liebe es, Aufmerksamkeit zu bekommen und bin sehr gerne bei meinen Menschen. Ausgiebiges streicheln ist mir dabei sehr wichtig.
So kannst du davon ausgehen, dass, sobald du morgens deine Augen öffnest, ich zur Stelle sein werde um dich mit einer ausgiebigen Kuscheleinheit zu begrüßen.

Darüber hinaus bin ich auch ein sehr schlaues und ehrgeiziges Kätzchen und habe beim „Klicker-Training“ schon den ein oder anderen Trick gelernt.

Zur Zeit lebe ich mit zwei weiteren Ataxie Katzen zusammen. Ich würde gerne mit ihnen spielen und toben aber die wollen das nicht so gerne.

Ich wünsche mir aber so sehr einen Spielkumpel, der mit mir spielt und tobt und der auch nicht zu schüchtern sein sollte.
Eine der beiden Katzen, mit denen ich jetzt zusammen wohne, ist nämlich sehr, sehr schüchtern. Jetzt, wo ich erwachsen bin, kommt sie mit meiner lebhaften Art nicht mehr zurecht und fühlt sich in meiner Gegenwart unwohl.
Das ist leider der Grund, warum sich meine Familie schweren Herzens jetzt dazu entschieden hat, für mich ein neues Zuhause zu suchen.”

Lucy ist kein Pflegefall! Sie braucht einen Katzenkumpel/eine Katzenkumpeline, die mit ihr spielt und Menschen, die dies auch tun.
Lucy hatte quasi das perfekte Zuhause gefunden. Ihre Menschen haben toll mit ihr gearbeitet und dank ihnen ist aus einem kleinen Ataxie-Kitten eine menschenbezogene, absolut liebenswerte erwachsene Katze geworden.

Wir suchen nun neue Menschen, denen es Freude macht, sich mit ihren Katzen zu beschäftigen, die vielleicht auch weiter mit Lucy klickern, denn das macht ihr großen Spaß.
Menschen, die diese wundervolle Katze so sehen, wie sie ist: absolut perfekt!

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Doris Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Opa Zausel

25. Juli 2021

Alter: 12+ (geschätzt)
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: Einzel-/Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder gesichertem Garten
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche), negativ getestet (FIV+FeLV)l, starke Arthrose in einem Bein
Schutzgebühr: 140 Euro

Zausel ist das, was man einen Streuner nennt. Irgendwann in seinem Leben, da wird einmal ein Mensch gewesen sein, dem er etwas bedeutete. Doch in seinem Fall ist das wahrscheinlich schon sehr lange her. Er wird sich irgendwie so durchgeschlagen haben. Zum Schluss, da kreuzte er dann die Wege eines aktiven Vereinsmitglieds, der ihn dann einfing und zum Tierarzt brachte.

Zausel wurde kastriert. Seine Zähne wurden gemacht, waren aber leider nicht mehr zu retten. Eine alte Beinverletzung wurde festgestellt. Und dann die Arthrose, die sich dort ausgebreitet hatte. Der Arme hatte vielleicht schon jahrelang starke Schmerzen.
Zausel wird dauerhaft Schmerzmittel benötigen, das steht fest.

Jetzt ist er ohne Schmerzen. Der Wandel, der sich innerhalb der letzten 2 Wochen bei ihm zeigt, ist einfach nur schön. Er ist jetzt natürlich kein Hansdampf, aber er bewegt sich wieder gerne, erkundet die Wohnung, liegt nicht nur in seiner Höhle und ist zornig auf die ganze Welt.
Zausel taut auf 🙂

Wir suchen für Zausel einen Platz, wo er seine letzten Jahre in Ruhe verbringen darf. In den Freigang sollte er nicht mehr, eine Wohnung mit gesichertem Balkon oder Auslauf wäre schön. Zausel ist mit den Nachbarskatzen in seiner Umgebung gut ausgekommen.
Ein Zuhause mit einem sozialen Zweittier würde ihm bestimmt gefallen.
Zausel muss ein Zauberkater und Friedensstifter sein, denn trotz seines hohen Alters und obwohl er unkastriert war, ist er FIV/Leukose- negativ. (wir haben extra 2x testen lassen, weil wir es nicht glauben konnten). Denn das bedeutet, dass er trotz fehlender Kastration keine ernsthaften Kater kämpfe hatte, und das über all die vielen Jahre.
Er muss ein Gandhi auf 4-Pfoten sein, anders ist das nicht zu erklären.
Wer also noch ein Plätzchen für unseren Opa hätte, er würde sich freuen, und wir uns auch 🙂

Zausel sucht Menschen, die nichts von ihm erwarten, die auch zufrieden sind, wenn er nur da ist und kein verschmuster Opa wird.

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Doris Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Herr Schmitz

8. März 2021

Alter: 6 Jahre
Geschlecht: männlich
Verträglichkeit: Einzeltier, ggf. Zweittier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder gesichertem Garten
Gesundheit: kastriert, gechippt, geimpft (Schnupfen/Seuche),
FIV- und FeLV-negativ
Schutzgebühr: 140 Euro

Es gibt einfache Tiere. Und es gibt Herrn Schmitz. Et voilà, hier ist er.

Er wurde abgegeben, da er seine Besitzerin angegriffen hat. Auf der Pflegestelle zeigt sich der Kater dominant, aber nicht aggressiv gegenüber seinem Menschen. Man merkt ihm an, dass er bei seinem Menschen sein möchte, aber ohne dabei überfordert zu werden – er bestimmt das Tempo.

Als Herr Schmitz zu uns kam, hatte er offene, eitrige Ekzeme. Die bisher durch uns und seine Vorbesitzerin veranlassten umfangreichen Untersuchungen brachten kein Ergebnis – von Allergietests, über Futterumstellungen bis hin zur Tierpsychologin wurde alles versucht. Die Tierpsychologin wurde eingeschaltet, da das Verhältnis zu ihr nicht mehr gepasst hat. Eine Behandlung mit Cortison haben wir abgebrochen, da sie ebenfalls nicht zielführend war und zu große Nebenwirkungen hat. Bis zuletzt litt er noch an offenen Ekzemen am Köpfchen und den Ohren, die jedoch mittlerweile verheilt sind. Der nächste Schub kommt aber wahrscheinlich. Derzeit behandelt ihn eine Heilpraktikerin und es sind noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschlossen.

Mit anderen Artgenossen kommt Herr Schmitz nicht immer so gut zurecht und wir schätzen, dass ihn das zusätzlich stresst. Sollte er als Zweittier in ein neues Zuhause ziehen, dann nur zu einem sozialen, nicht dominanten Artgenossen, der ebenfalls gebarft wird oder gar ähnliche Probleme hat, wie Herr Schmitz. Als Einzeltier vermitteln wir ihn nur, wenn sein neues Zuhause auch nach der Corona HomeOffice Zeit viel Zuhause ist oder z.B. zu einer mehrköpfigen Familie. Ganz wichtig ist aber, dass wir für ihn Menschen suchen, die offen sind für weitere Behandlungen und eine Futterumstellung auf BARF. Wir wünschen ihm ein Zuhause mit mehreren Menschen und ein wenig Katzenerfahrung. Menschen, die ihn so akzeptieren wie er ist und ihm ein schönes Leben schenken. Dass das bei einer solchen kleinen, felligen Baustelle nicht einfach wird, wissen wir. Aber jedes Tierchen hat seine Chance verdient, auch Herr Schmitz. Herr Schmitz liebt übrigens Wasser. Wenn irgendwo ein aufgedrehter Wasserhahn ist, ist Herr Schmitz nicht weit und danach heißt es für die Dosenöffner: putzen 😉

Ein gesicherter (Herr Schmitz ist ein wenig tollpatschig) Garten wäre toll für ihn, ein gesicherter Balkon reicht ihm aber auch schon aus. Herr Schmitz ist kastriert, geimpft und negativ auf FIV/FeLV getestet.

Wenn Sie sich für Herrn Schmitz interessieren, melden Sie sich bitte bei Frau Rehberg unter dagmar.rehberg(at)katzenschutzbund-koeln.de

die Nadel im Heuhaufen oder den 6er im Lotto für ein besonderes Katertrio

25. Februar 2021

Alter: *2018 und 2019
Geschlecht: männlich / kastriert
Verträglichkeit: Zweittier
Haltung: Wohnung mit abgesichertem Balkon
Gesundheit: gechippt, neg. FiV/FelV getestet
Schutzgebühr: 110 Euro pro Katze


Bitte lesen Sie sich erst einmal in Ruhe den Text durch bevor Sie den Fragebogen ausfüllen.

Ein Zuhause für diese 3 Kater gemeinsam zu finden wäre wie ein 6er im Lotto oder die Nadel im Heuhaufen finden.
Wären sie nicht wie sie sind, wäre man vom dem Lottogewinn vielleicht gar nicht so weit entfernt. Aber das wäre ja fast zu einfach.
Fuzzemann (s/w) und Mr. Grey haben sich 2018 auf der Pflegestelle kennengelernt. Grey kam mit ca. 4-5 Monaten von einem Bauernhof zu uns und brachte Potenzial mit zahm zu werden weshalb wir ihn nicht wieder zurückgesetzt haben.
Fuzzemann kam mit ca. 5 Wochen sehr krank zu uns und musste gepäppelt werden. Leider gab es zu dieser Zeit nur Grey als jungen Kumpel und so hat sich Fuzzemann Grey als Freund ausgesucht und seine scheue Art angenommen.
Beide leben nun gut 2,5 Jahre auf der Pflegestelle und wenn einer der Bestandskatzen sie nicht ab und an mobben würde, dürften sie auch bleiben. Aber ich wünsche ihnen ein eigenes Zuhause wo sie sich den Dosenöffner nicht mit vielen anderen Katzen teilen müssen.

Der Pflegemama gegenüber sind sie inzwischen relativ zutraulich geworden. Grey kuschelt im Bett was das Zeug hält, Bauchi kraulen ist das Größte. Auch kann man sich ihm inzwischen näheren wenn er irgendwo liegt und ihn streicheln. Fuzzemann kommt nicht nur ins Bett, er kuschelt sich auch mittlerweile auf der Couch an die Pflegemama. Beide nehmen Leckerchen von Fremden.
Jetzt kommen wir zu den „negativen“ Punkten. Beide Kater haben Probleme mit den Zähnen. Es wurden beiden bereits viele Zähne gezogen aber das Thema wird sie wohl ihr Leben lang begleiten. Und leider lassen sie sich nicht einfach so nehmen und in die Box packen weshalb beide leider auch noch nicht geimpft sind. Es ist also ein bisschen Überlistung nötig um sie einzufangen. Im eigenen Zuhause ließe sich das auf jeden Fall besser trainieren als in einem Haushalt mit vielen Katzen.

Und nun kommt Freddy ins Spiel. Er kam 2019 mit seiner Schwester im Alter von ca. 3 Monaten zu. Sie ist leider ein paar Wochen später einem angeborenen Leberproblem verstorben. Freddy ließ sich anfangs im Käfig schon kaum anfassen und das hat sich bis jetzt leider nicht geändert. Er schläft zwar zwischen den Beinen der Pflegemama aber anfassen ist nicht drin. Er aber nicht aggressiv, nur ängstlich. Auch er ist nicht geimpft. Fremden gegenüber zeigt er sich nicht, auch nicht wenn es Leckerchen gibt.
Freddy ist seeeeehr sozial und diese 3 Kater mögen sich sehr und geben ein mega tolles und liebenswertes Trio ab. Es macht einfach viel Spaß und Freude ihnen beim Spielen zuzuschauen.

Nun wissen Sie, warum wir von einem 6er im Lotto oder der Nadel im Heuhaufen sprechen. Es braucht hier ganz besondere Menschen die sich im Umgang mit scheuen Katzen auskennen, die gleich drei spezielle Katzen nehmen, die Geduld haben und damit leben können, dass sich Freddy vielleicht niemals oder erst nach Jahren wird anfassen lassen.
Grey und Fuzzemann werden etwas Zeit der Eingewöhnung brauchen aber ich bin überzeugt, in ihrem eigenen Zuhause, mit einem Dosenöffner der sich ausschließlich ihnen widmet, werden sie sich noch weiter öffnen und zugänglicher werden. Und es braucht Leute, die sehen wenn die Zähne/das Maul wieder Probleme machen und sich auch was einfallen lassen können, sie dann sanft einzufangen und auch die Kosten nicht scheuen.

Es braucht einen ruhigen Haushalt ohne Kinder und Hunde, eine große Wohnung mit viel Platz zum toben und einen abgesichertem Balkon. Keine Leute die sich nur melden weil es sich um hübsche Tiere handelt.

Bei Interesse füllen Sie bitte diesen Fragenbogen für Frau Heinrichs aus, vielen Dank
https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-ch/

Robin, der Große

14. Februar 2021

Alter: ca. 6 Jahre (vom Tierarzt geschätzt)
Geschlecht: männlich, kastriert
Verträglichkeit: wahrscheinlich Einzeltier
Haltung: Wohnung mit gesichertem Balkon oder gesicherter Garten, kein Freigang
Gesundheit: entwurmt, entfloht, gechippt, FIV-positiv / FeLV-negativ getestet
Schutzgebühr: 100 Euro

*RESERVIERT*

Robin wurde bei einer Kastrationskation in einem Schrebergarten eingefangen. Der Arme hatte mehrere Abszesse, die wahrscheinlich von Revierkämpfen stammten. Er sieht deshalb noch etwas ramponiert aus, aber von Tag zu Tag blüht er mehr auf.

Robin kennt Menschen, ist kein “Wildling”. Er lässt sich bereits streicheln, auch wenn er manchmal noch etwas misstrauisch aus der Wäsche guckt. Bisher hat er sich nur friedlich gezeigt, sogar beim Tierarzt war er vorbildlich brav.

Robin ist stubenrein, braucht ein eher ruhiges Zuhause, in dem man ihm die Zeit gibt, wirklich “anzukommen”.

Infos zum Thema FIV: https://www.katzenschutzbund-koeln.de/gesundheit/fiv/

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Doris Portz über den Fragebogen https://www.katzenschutzbund-koeln.de/vermittlungsfragebogen-dp/

Schrebergarten-Katzen suchen neue Wirkungsstätte

24. März 2019

rehberg-schrebergarten-4-12-16bickendorf-1bickendorf-2bickendorf-3bickendorf-4bickendorf-5Alter: verschieden, i.d.R. zwischen 5 und 8 Jahre
Geschlecht: weiblich und männlich, kastriert
Verträglichkeit: Zweittiere
Haltung: Freigang bzw. Außenhaltung
Gesundheit: gechippt bzw. tätowiert, entwurmt, entfloht
Schutzgebühr: nach Vereinbarung

In Köln, wie auch überall in Deutschland, leben viele Katzen auf Brachflächen, Firmengeländen, Gärten und in Parkanlagen.
Auch in einer Kölner Schrebergarten-Anlage gab es herrenlose Katzen. Ein Mensch fütterte. Die Katzen blieben aber leider unkastriert und vermehrten sich.

Als wir das erste Mal um Hilfe gebeten wurden, waren es schon sehr viele. Wir haben seitdem Jungtiere eingefangen, und auch erwachsene Katzen, die zutraulicher wurden, auf Pflegestellen untergebracht, bis sie vermittelt werden konnten.
Und kastriert, kastriert, kastriert.

Trotzdem leben in diesem Schrebergarten immer noch mehr Katzen, als die Nachbarn möchten.
Pflegestellen sind leider immer zu wenige, und diese Tiere brauchen Zeit, um sich entwickeln zu können, manchmal einige Monate.
Zuviel Zeit in einer Situation, wo wir jede Pflegestelle wenn möglich mehrfach im Jahr in Anspruch nehmen müssen.

Deshalb möchten wir auf diesem Wege unsere Schrebergarten-Katzen vorstellen, damit sie vielleicht auch ein Zuhause finden können, ohne noch länger auf einen Pflegeplatz warten zu müssen.

Alle Tiere werden seit Jahren von Menschen versorgt, einige kommen selbst zu ihnen unbekannten Menschen und streichen ihnen um die Beine. Bei ihnen ist es vielleicht nur ein kleiner Schritt, bis sie sich ganz den Menschen anschließen würden. (Natürlich gibt es auch “Geisterkatzen”, die nur auf den Überwachungskameras zu sehen sind).

Die Tiere kennen zwar bisher nur Außenhaltung, nutzen aber auch Katzenklos.
Sie sind sehr sozial. Raufbolde gibt es im Schrebergarten keine.

Wir suchen dringend engagierte Katzenfreunde (idealer Weise mit Erfahrung im Umgang mit scheueren Tieren) die sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen. Die Vermittlung wird dann durch uns übernommen.

Super wären natürlich auch Für-Immer-Stellen, entweder in Außenhaltung mit Unterschlupfmöglichkeit oder mit Freigang und menschlichem Anschluss.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Rehberg unter Tel. 02234/9792424 oder per Mail an doris.portz (at) katzenschutzbund-koeln.de